Die 290.000 EinwohnerInnen Halles sind stolz auf die über 1000jährige Geschichte ihrer Stadt. Das hier über Jahrhunderte geförderte Salz, im Wappen der Stadt verewigt, machte sie reich. Heute nennt sie sich selbstbewußt Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts. Halle wird, nicht zuletzt Dank Lyonel Feininger, als Stadt der fünf Türme bezeichnet, obgleich sie davon einige mehr hat.
die Hochschule für Kunst und Design, die Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg und die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik. Hier kann man tagsüber studieren und findet in den Abend- und Nachtstunden zahlreiche Orte vergnüglicher Kommunikation.
die Bibliotheken der Universität und der Hochschulen, darunter die der Burg Giebichenstein mit einem bemerkenswerten Bestand älterer und neuerer Literatur zu allen Bereichen von Kunst, Architektur und Design, die Barockbibliothek der Franckeschen Stiftungen oder die Marienbibliothek der Marktkirche St. Marien.
das städtische Opernhaus, die jährlich veranstalteten Händel - Festspiele mit dem Händelfestspielorchester und Gästen aus aller Welt, die Georg-Friedrich-Händel-Halle, die Konzerthalle Ulrichskirche, Konzerte in der Marktkirche Unser Lieben Frauen, im Dom, in der Pauluskirche, in der Moritzkirche und anderen Orten bieten ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Hier kann man auch verschiedene Chöre der Stadt erleben: Die Robert-Franz-Singakademie, den Stadtsingechor, den Huttenchor. Für den künstlerischen Nachwuchs sorgt das Konservatorium "G.F. Händel". Dazu die Theater der Stadt: neues theater, Thalia-Theater, Kabarett Kiebitzensteiner, Puppentheater, Die freien Komödianten im Theater am Volkspark und das Steintor-Variete.
Die Staatliche Galerie Moritzburg Halle mit ihren bedeutenden Sammlungsbeständen und einer ständigen Ausstellung zur Geschichte der halleschen Kunsthochschule auf Burg Giebichenstein, das Stadtmuseum mit Schützenhaus Glaucha, dem Christian-Wolff-Haus und der Oberburg Giebichenstein, die Kunst- und Naturalienkammer in den Franckeschen Stiftungen, das Technische Halloren- und Salinemuseum, das Händel-Haus, das Landesmuseum für Vorgeschichte, das Geiseltalmuseum in der Neuen Residenz. Halle hat verschiedene Kunstgalerien, die sich vor allem der Präsentation zeitgenössischer Kunst verpflichtet fühlen, unter anderem die vom Verband Bildender Künstler betriebene Galerie Marktschlößchen, die Galerie "Talstrasse", die Galerie 5ünf Sinne, die vom Halleschen Kunstverein betriebene Foyer-Galerie im Opernhaus Halle, die Zeitkunstgalerie und die Galerie der Universität in der Burse zur Tulpe.
Künstlerkino 188 - das unabhängige Kino im Künstlerhaus 188 und Strapaze - das Kino der Hochschule für Kunst und Design, bieten anspruchsvolles Programmkino. Das Cinemaxx im Charlottenviertel ist ein modernes Multiplex-Kino mit 2300 Plätzen in 10 Sälen.
deren Gebäude von der UNESCO in die Liste der schützenswerten Kulturgüter aufgenommen wurden und die seit 1990 aufwendig restauriert werden. Das 50 Gebäude umfassende barocke Ensemble wurde als Schulstadt für hallesche Waisenkinder und adelige Zöglinge durch August Hermann Francke, dem Begründer des halleschen Pietismus, ab 1698 errichtet.
den bemerkenswerten Stadtgottesacker in der Art italienischer Camposanto-Anlagen, einen Botanischen Garten, einen Bergzoo und anderes. Und ganz sicher lohnt es sich, über Halles Stadtgrenzen hinaus zu schauen: zu den historischen Kuranlagen von Bad Lauchstädt mit dem 1802 von Johann Wolfgang Goethe eröffneten Goethetheater, oder zur Klosterkirche auf dem nahegelegenen Petersberg, in den Wörlitzer Park und zum Bauhaus nach Dessau...
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