Typo-Cube Expo Shanghai 2010

Eine Seite des Typo-Cubes auf dem Berlin Square im Deutschen Pavillon »balancity«

 

Der Typo-Cube war Bestandteil einer Installation aus 25 Kuben aus unterschiedlichsten kreativen Disziplinen, initiiert von Create Berlin. Thema: Berlin als Stadt der Kontraste und der Balance
Der Der Typo-Cube wurde kuraturiert von Alexander Branczyk, Gestalter waren Erik Spiekermann, Alessio Leonardi, Stephan Müller, Alexander Branczyk und Andrea Tinnes

Die Arbeit von Andrea Tinnes beschäftigt sich in Bezug auf Berlin mit dem Gegensatzpaar »nüchtern« und »ekstatisch«. Das wesentliche Gestaltungselement ist das »et« Zeichen, da es stellvertretend für »und« wunderbar als visuelle Metapher für »Balance« stehen kann. Gleichermaßen fungiert das Zeichen auch als Drehpunkt zwischen den beiden Gegensatzpaaren »nüchtern« und »ekstatisch«. Das »et« erscheint somit einmal schmucklos nüchtern und kantig konstruiert; dabei ist es in zweifacher Ausführung jeweils horizontal und vertikal im rechten Winkel stabil im Format platziert. Und weil es nüchtern ist, hat es auch keine Farbe, ist weiss und leer. Dem gegenüber steht das weit ausschweifende kontrastreiche und rundliche »et« Zeichen, welches mit einer »rauschhaften« gemalten Struktur gefüllt ist und in verschiedenen Neigungen leicht schwankend auftritt. Auch die Farben stehen für die beiden Gegensatzpaare: »mint« für nüchterne, kühle Frische und »violett« für Leidenschaft und verschwenderische Extravaganz.