Farbe Licht Raum

Prof. Axel Buether, Campus Design, Villa-Anbau, Raum 105
Telefon +49 (0)345 7751-730, buether(at)farbe-licht-raum.eu

Förderung der räumlich-visuellen Kompetenz

Die Erscheinungsweisen von Räumen aus Farbe und Licht sind das Ergebnis eines innersubjektiven Vorganges, der unter anderem vom Gegenstand und seinem Umfeld, den äußeren physischen Einflussfaktoren, von der Atmosphäre der Situation, den Erinnerungen, der Sensibilität und nicht zuletzt von dem sozialen und kulturellen Hintergrund des Betrachters determiniert wird. So wird der gesamte Lebensraum des Menschen zur visuellen Matrix des menschlichen Seins, welche in den phänomenalen Erscheinungsweisen von Farbe und Licht ihren sichtbaren und gestaltbaren Ausdruck findet. Über den Begriff des Naturstudiums hinaus zeigt sich den Studierenden unsere gesamte Umwelt als Ideenreservoir, wenn die Beobachtung eines Objektes oder einer Situation nicht auf die Darstellung der formalen und kompositorischen Zusammenhänge beschränkt bleibt, sondern sich darüber hinaus auch auf den Veränderungsprozess erstreckt, der den dynamischen Wandel der zeitlichen und räumlichen Beziehungen zwischen Beobachter und Umwelt widerspiegelt. Das Darstellungspotential der visuellen Medien bietet dem Gestalter die Möglichkeit zur anschaulichen Verräumlichung seiner Denkprozesse, zur Expression seiner Stimmungen und zum Ausdruck seiner Haltung.

Jedes Kursangebot ist auf die Förderung der Medienkompetenz in einem oder mehreren der nachstehend genannten 5 Themenbereiche ausgerichtet:

Medium Fotografie

Die Erscheinungsweisen von Räumen aus Farbe und Licht sind das Ergebnis eines innersubjektiven Vorganges, der unter anderem vom Gegenstand und seinem Umfeld, den äußeren physischen Einflussfaktoren, von der Atmosphäre der Situation, den Erinnerungen, der Sensibilität und nicht zuletzt von dem sozialen und kulturellen Hintergrund des Betrachters determiniert wird. So wird der gesamte Lebensraum des Menschen zur visuellen Matrix des menschlichen Seins, welche in den phänomenalen Erscheinungsweisen von Farbe und Licht ihren sichtbaren und gestaltbaren Ausdruck findet.

Medium Film

Über den Begriff des Naturstudiums hinaus zeigt sich den Studierenden unsere gesamte Umwelt als Ideenreservoir, wenn die Beobachtung eines Objektes oder einer Situation nicht auf die Darstellung der formalen und kompositorischen Zusammenhänge beschränkt bleibt, sondern sich darüber hinaus auch auf den Veränderungsprozess erstreckt, der den dynamischen Wandel der zeitlichen und räumlichen Beziehungen zwischen Beobachter und Umwelt widerspiegelt. Die gegenständlichen und atmosphärischen Erscheinungen jeder visuellen Situation bilden mit dem Betrachter ein System, worin die Bedeutung des Einen nur vor dem Hintergrund der gesamten Erfahrungssituation sichtbar und verstehbar wird.

Medium Skizze

Mit der Entwicklung neuer visueller Darstellungsmedien und -techniken steigt die Komplexität der kommunizierbaren Inhalte, womit auch die Anforderungen an die Fähigkeiten zur Teamarbeit und zum kreativen und professionellen Umgang mit wechselnden Gestaltungswerkzeugen wachsen. Dennoch bergen auch die bereits hoch entwickelten Darstellungsmedien, wie die Skizze, die Zeichnung, die Grafik und das Modell neben dem bekannten und unverzichtbarem Leistungsspektrum ein Innovationspotential, das sich im experimentellen Gebrauch entdecken lässt.

Medium Farbmaterial

Anhand von praktischen Übungen werden die Wechselwirkung zwischen Farbe, Licht und Oberflächen anhand von Farbpigmenten und anderen Farbmaterialien untersucht. Dabei erfolgt neben dem Kennenlernen der gängigen Farbsysteme eine Auseinandersetzung mit den Gestaltungsprinzipien für den Umgang mit Farbe in der Fläche, dem Relief sowie im Raum. Einen Schwerpunkt hierbei bildet die Untersuchung der haptischen Eigenschaften von natürlichen und synthetischen Materialien, deren anschaulich sichtbare Wirkungen die Oberflächenqualität entscheidend mitbestimmen. 

Medium Raumszenographie

Die Raumwirkungen der Erscheinungen aus Farbe und Licht enthüllen sich im Sichtbaren, wie im Unsichtbaren, in der Präzision, wie in der Reduktion, weniger in der statischen Komposition als in der Dynamisierung der Darstellung durch die Enthüllung des Augenblicks. Das Darstellungspotential der visuellen Medien bietet dem Gestalter die Möglichkeit zur anschaulichen Verräumlichung seiner Denkprozesse, zur Expression seiner Stimmungen und zum Ausdruck seiner Haltung.


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