Ausstellungszeitung „The power of making“

Die Zeitung erschien anlässlich der Ausstellung „The power of making“, die Arbeiten von Studierenden der Fachrichtung Keramik- und Glasdesign der BURG zeigte

The power of making

Jennifer Dengler: Verzweigungen
Foto: Marie-Luise Knittel

Die Zeitung erschien anlässlich der Ausstellung „The Power of Making“, die vom 16. November 2014 bis 2. Februar 2015 im Wasserschloß Klaffenbach in Chemnitz stattfand. Als Auftakt zum 100-jährigen Jubiläum der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zeigte die Ausstellung Arbeiten von Studierenden der Fachrichtung Keramik- und Glasdesign der BURG.

Die Ausstellungsstücke stellten eine repräsentative Auswahl von Studienarbeiten und Abschlussprojekten der letzten Jahre dar, die von Professor Hubert Kittel und seinem Team zusammengestellt wurden. Unter den Exponaten befanden sich zahlreiche national wie international preisgekrönte Projekte.

Den Mittelpunkt der Ausstellung bildeten Designstudien zu einer phantasievollen Tafel- und verfeinerten Genusskultur. Im Kontrast dazu standen spielerisch-experimentelle Lösungen für das intelligente Garen beim Picknick im Grünen. Auch Themen des klassischen Produktdesigns wurden präsentiert: die Wiederbelebung „alter“ Gebrauchsformen, z.B. der Kanne oder der Dose. Porzellan wurde erkundet, um wenig genutzte Eigenschaften (Klang und Porzellan) zur Geltung zu bringen oder neue Anwendungsfelder zu erschließen (Porzellan im Raum/Wohnkontext).

Mit „The Power of Making“ präsentierte sich das Keramik- und Glasdesign exemplarisch als eine Fachrichtung, die mit seinem materialbezogenen Designschwerpunkt mittlerweile als Orchideenfach an deutschen Kunst- und Designhochschulen gilt. Dabei erfreut sich das Bachelor- und Masterstudium, und insbesondere der neue Masterkurs „Product Design and Applied Art (Porcelain, Ceramics, Glass)“, an der BURG eines hohen, auch internationalen Zuspruchs. Die Ausstellung sollte Einblicke in den Werkstattcharakter des Studiums geben, anhand von Prototypen, Einzelstücken  und Dokumentationen von den Studien- und Forschungsergebnissen berichten und eine Atelieratmosphäre entstehen lassen. Sie stellte zum einen die Spezifik des Studienangebotes vor, zum anderen sensibilisierte sie für die Vielfalt und Schönheit der klassischen silikatischen Werkstoffe Porzellan, Keramik und Glas.

Mit dem „Gastspiel“ in Chemnitz verwies die Ausstellung auf das große Jubiläumsjahr 2015: 100 Jahre BURG und zugleich 50 Jahre spezialisierte Designausbildung, beginnend mit der Gründung des Institutes für Gefäßgestaltung 1965. Eine kleine, integrierte Sonderschau sollte an diese jüngere Wegstrecke erinnern und zeigte erfolgreiche Porzellanarbeiten von Lehrenden und Absolventen für sächsische Porzellanunternehmen.

Die Ausstellungszeitung ist für 2 Euro über die Pressestelle der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erhältlich.

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