rotieren, wirbeln, kreiseln …
Phänomenologische Studien eines Spielklassikers

Projekt, Methodische Gestaltungsübungen, 2. Studienjahr, WS 2017/2018, Prof. Karin Schmidt-Ruhland, Raja Köbke und Gäste

Spintop Gulia on string.jpg

Kreisel sind eines der ältesten Spielprodukte der Menschheit. 
Sie wurden immer schon von allen Altergruppen benutzt, denn kaum jemand kann sich der Faszination eines rotierenden 
Körpers auf einer Ebene entziehen. Assoziationen werden wach, wie z.B. die Mitte finden, Geduld, Geschwindigkeit, Ausdauer, 
Dynamik, Unberechenbarkeit und Ehrgeiz. Man versucht Einfluss zu nehmen auf den Lauf des Kreisels, die Geschwindigkeit und die Zeit.

Trends wie der Fidget-Spinner zeugen von der Aktualität 
der Kreisel und seiner Vielfalt. Denn der Kreisel bietet fast 
unbegrenzte Formenvielfalt im Zusammenspiel von Material, Konstruktion, Technik, Form und Farbe.

Wie wir vorgehen:
Wir widmen uns in dem Projekt dem Kreiseln und Rotieren 
mit all seinen Aspekten. Wir gehen auf die Spur der Kreisel und der Rotation, untersuchen das Phänomen seiner Attraktivität, 
finden Assoziationen, experimentieren mit Materialien und 
Herstellungstechniken die Rotation zulassen und entwickeln 
eigene Interpretationen des Klassikers.

Dazu gehören das Drechseln in der Holzwerkstatt und das 
Drucken in der 3D-Werkstatt für die Einzelherstellung, der 
Negativformbau in der Gipswerkstatt für die Kleinserie und 
die Auseinandersetzung mit dem Spritzgussverfahren für 
die Massenproduktion.

Im Frühjahr 2018 werden Prozesse und Ergebnisse in einer 
Ausstellung mit dem Titel „Am Anfang war das Spiel!“ in der 
Galerie im Bürgerhaus in Zella-Mehlis gezeigt. Die Präsentation 
in der Ausstellung ist Bestandteil eines Workshops.

Lehrende(r)

  • Prof. Karin Schmidt-Ruhland
  • Raja Kristina Köbke

Lehrende(r)

  • Prof. Karin Schmidt-Ruhland
  • Raja Kristina Köbke