:open output award für "Ikosaie 13"

Der Entwurf für ein temporäres Künstleratelier von Jana Schindelhauer zählte zu den Nominierten des :open output award 2013.

(C) 2015 Kunsthochschule Halle / Jana Schindelhauer

Der:open output award wird von der:open output foundation, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in Amsterdam, organisiert. 

„:output ist der größte internationale Wettbewerb für Studierende aus allen Bereichen der Gestaltung. Alle ausgewählten Arbeiten werden im Jahrbuch :output und im form Magazin veröffentlicht. Jedes Jahr schicken mehr als 1000 Student/innen aus über 40 Ländern ihre besten Projekte zum :open output award ein.“

(Quelle: http://www.inputoutput.de/index.php?m=Der%20:output%20award_1_2_2_31_de) 

Für den:open output award 2013 wurde unter anderem das Projekt ikosaie von Jana Schindelhauer nominiert und im Jahrbuch „:output 16 - the world's best student work“ veröffentlicht. Der Entwurf entstand im Rahmen des Projektes "Temporäres Atelier", das im Sommersemester 2012 am Studiengang Innenarchitektur von Gastprof. Andrea Heigl und Ass. Corina Forthuber betreut wurde. Aufgabenstellung war der Entwurf einer temporären Raumstruktur, die Künstler/innen für einige Wochen/Monate Raum zum Arbeiten und Wohnen bietet. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Entwurfs lag in der Auseinandersetzung mit Struktur und Hülle sowie die konstruktiven Umsetzung der Idee bis ins Detail.

aus dem Erläuterungstext zu ikosaie:
„... Angefixtvon Richard Buckminster Fuller und seinem Versuch die Welt durch die Geometrie zu verstehen, wurde ich in die fernen Weiten der platonischen Körpergeführt. Eine temporäre Behausung bzw. ein Atelier zum Leben, Denken und Schaffen ist entstanden, die auf eine der ältesten Grundkonstruktionen, dem Zelt, aufbaut. Das Raumschiff ikosaie ist bereit für die Landung auf allen Dächern, die noch nicht mit Solaranlagen versehen sind. Es ist so leicht, dass ein Lift ausreicht, um die Einzelteile auf das Dach zu bringen. Durch das Grundgerüst aus Aluminium-Rohren, welches den Raum umspannt und dann mit Membranen überzogen wird, lässt sich sehr viel Gewicht einsparen. Das erleichtert den Transport und schont Ressourcen. Die verwendeten Materialen wurden auf Grund ihrer Langlebigkeit gewählt...“ (Jana Schindelhauer)

weitere Informationen
www.open-output.org