Hintergrund
Die Saaleinsel ist ein zentraler Ort im Stadtgefüge, die als Bindeglied der beiden Teile der Doppelstadt Halle über den Fluss hinweg wirkt. Die Saline soll als Kulturinsel, die Gegensätze zulässt, zur Begegnungsstätte und Bühne für Kommunikation und Dialog zum IBA-Stadtumbau für die Doppelstadtbewohner und deren Besucher weiterentwickelt werden.
Ausgehend von den Salzquellen, die den Ursprung der Entstehung und des Reichtums der Stadt waren, kann die Saaleinsel heute Impuls der Stadtentwicklung für die gesamte Stadt sein. Über die kulturellen, touristisch- und freizeitorientierten Nutzungen werden die beiden Stadtkörper verzahnt. Die Brücken zur Saaleinsel sind dabei Sinnbild für Grenzüberschreitung. Die Saaleinsel liegt als stabilisierender Pol zwischen den Doppelstadtteilen dies- und jenseits der Saale mitten im zentralen Entwicklungskorridor der Stadtentwicklung.
Herz der Insel bildet das Salinemuseum. Für dieses soll ein erweitertes Nutzungskonzept erarbeitet werden, dass neben der musealen Nutzung der zentralen touristischen Lage gerecht wird. Die Umbaumaßnahmen werden in Grundrissen, Schnitten und Ansichten exemplarisch aufgezeigt. Ausgewählte Bereiche werden bis zum Möbeldetail behandelt.
Aufgabenstellung
Für die Entwicklung der Insel greifen die Projektteilnehmer einzelne Bereiche heraus und entwerfen vom inneren Gestus beginnend Baukörper und Funktionslösungen für die Aufgabenbereiche
- Erweiterung Salinemuseum
- Entwicklung altes Gasometer
- Brücke mit Cafe über die Saale
- Solbad und Welnesszentrum
- Hotel
- Jugendherberge















