Weiß, glatt, glänzend, makellose Oberflächen – so ist das Klischee von Porzellan. Bemalt bzw. mit Schiebebildern dekoriert so erscheint der traditionelle Standard von Veredlung. Wir wollen bei diesem Projekt entdecken, dass mehr in diesem phantastischen, feinkeramischen Werkstoff steckt, seine ästhetische Wirkungs- und Ausdrucksmöglichkeiten noch lange nicht erschöpft sind und neue „+X“-Strategien gänzlich ungewohnte Designlösungen generieren.
Dieses Projekt soll vor allem die Breite und Vielfalt von Oberflächentechniken erkunden – bezogen auf eine manufakturelle (Studio) bzw. industrielle Praxis. Dabei geht es sowohl um die klassischen seriellen Relieftechniken (auf Grundlage von Gipsformen) wie die handwerkliche Manipulation im Prozess der Formgebung, der Fertigungsschritte als auch der „kalten“ Techniken der Nachbearbeitung gebrannter Ware. Alles soll in großer Breite experimentell und individuell in einem intensiven Werkprozess erkundet, dokumentiert und selektiv angewendet werden.
Praxispartner: Porzellan-Manufaktur Fürstenberg GmbH, Fürstenberg / Weser








