Masterpräsentationen WiSe 2011/2012

Master Thesis MA Photography von Yvonne Most und Armen Asratyan

Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, MA Photography, Prof. Rudolf Schäfer, Yvonne Most, Armen Asratyan

MA Photography, Masterpräsentationen WiSe 2011/2012
Armen Asratyan - Die Last der Freude
Yvonne Most - ErSieEs.

Am 30.01.2012 präsentierte Armen Asratyan (RUS) in der Villa vom Campus Design  seine Master Thesis „Die Last der Freude“. Am gleichen Tag fand auch die Masterpräsentation von Yvonne Most „ErSieEs.“ statt. Yvonne hat für ihre Ausstellung der Arbeiten das Fotostudio "Freistil" am  Hansering 7 in Halle ausgewählt (freistil - Fotostudio und Galerie, Mo-Fr 10-19 Uhr, Hansering 7, 06108 Halle, www.freistil-8.de), wo sie noch bis zum 30.03.2012 zu besichtigen sind. Beide Absolventen haben erfolgreich ihre Master Thesis präsentiert und verteidigt.

Armen Asratyan - Die Last der Freude/ The Burden of Joy

In my project I'm trying to show the post-Soviet person as a result of a negative selection of the Soviet person who grew up in a society of oppression and inherited its features and characteristics. Put into the post-industrial consumerist paradigm devoid from moral or religious norms and restrictions, and finding himself in a situation when the state fails to perform its paternalistic functions, the post-Soviet man is a victim of chronic social anxiety and simultaneously a carrier of the idea of unlimited consumption.  I try to show the image of the society living in the state of collective existential vacuum through the prism of joy or satisfaction, as the main maximum promoted by the norms imposed upon the post-Soviet personality.

The project is an attempt to demonstrate that the joy of chronically frustrated person is either false or of asocial nature, or is the result of intoxication or of a collective psychosis.

(www.asryatan.com)

Yvonne Most - ErSieEs. Eine fotografische Spurensuche zwischen den Geschlechtern.

Assoziationsketten und Interpretationen werden freigelegt, wenn sich der Betrachter dem fotografischen Portrait nähert. Ein irritierender Moment wird erzeugt, wenn die abgebildete Person nicht sofort an geschlechterspezifischen Merkmalen einzuordnen ist. Ist es doch eine konditionierte Herangehensweise der Betrachtenden, sich unter anderem an Kleidung, Körperhaltung, Mimik und Umgebung zu orientieren, um das Abgebildete zu lesen und einzuordnen. Was bleibt übrig, wenn es kaum eindeutige Anhaltspunkte für weibliche und männliche Attribute gibt und die Grenzen verschwimmen?

Das künstlerische Forschungsfeld bezieht sich auf eine Portraitserie, die sich mit geschlechtlicher Identität beschäftigt. Die Fotografien nähern sich überzeugend der stillen Intimität der Menschen, bewahren diese auch und machen sie authentisch und eindringlich sichtbar.

(www.dokmost.de)