Vanity Fair – Visualisierung von Beziehungen

Semsterprojekt ab dem 3. Studienjahr, SS 2007, Prof. Anette Scholz, Michael Spindler

Die Aufgabe

Jeder von uns steht in Beziehungen: Beziehung zu Menschen. Beziehung zu Dingen/Objekten/Lebewesen. Und Beziehung zu Ereignissen. 

Gemeinsam haben wir uns auf die Suche gemacht nach Visualisierungs-Konzepten, die Einblick und Überblick in Beziehungssysteme geben und somit unter Umständen ganz neue Informationsebenen eröffnen. 

Datenvisualisierungs-Projekte stellen sehr hohe Anforderungen an konzeptionelle, gestalterische und technische Fähigkeiten. Eine wesentliche Voraussetzung um sich in die Tiefen der Datenvisualisierung einzuarbeiten, ist die Existenz von umfangreichen Daten die dann als Arbeitsgrundlage genommen werden können. 

Unsere Datengrundlage war eine Datenbank der Zeitschrift „Vanity Fair“. Sie bestand zum Projektbeginn aus über tausend Datensätzen zu Persönlichkeiten aus Kunst, Politik, Sport und Gesellschaft. Ziel war es, die Beziehungen der einzelnen Persönlichkeiten und/oder der Bereiche interaktiv transparent machen und dadurch neue Sichtweisen und Erkenntnisse entstehen zu lassen.

Die Vorgehensweise

Um sich sowohl mit den spezifischen Eigenheiten von Datenvisualisierung, Beziehungssystemen und dessen Visualisierung vertraut zu machen, begannen wir zunächst damit unser eigenes Beziehungssystem zu untersuchen. Ziel war es, Strukturen innerhalb des persönlichen Beziehungssystems zu identifizieren, mögliche Einteilungen vorzunehmen und Visualisierungsansätze zu entwickeln. 

Parallel dazu haben wir uns in Theorie und Praxis von Datenvisualisierung eingearbeitet, recherchiert, analysiert und diskutiert und uns – technologisch und strukturell – in die Datenbankstruktur der Vanity Fair eingearbeitet und Lösungsansätze entwickelt.

Die Dokumentationsplattform

Das Gesamtprojekt ist inkl. Sensibilisierungsphase und Entstehungsprozess in Form einer Internetseite dokumentiert: mmvr.burg-halle.de/typo3/index.php

Das Team

Studierende: Christian Becker, Agnieszka Partyka, Matthias Ritzmann, Feng Wang, Maren Karg, Sebastian Neitsch, Song Lei
Weiterer Betreuer: Michael Spindler

Auszeichnungen

Die Arbeit von Sebastian Neitsch wurde mit dem Annual Multimedia Award 2008 ausgezeichnet. (Er war allerdings der einzige Student, der seine Arbeit eingereicht hat ; )