WINTERSESSION 2018: Die Sammlung als Schlüssel zur eignen Arbeit

David Polzin
Mo, 12.02. bis Do, 15.02.2018
Beginn 10 Uhr
Ende 18 Uhr
!! Raumänderung: Seminarraum in der Mediathek (Bibliothek) !!

Foto: Heiko Karn

Teilnehmerzahl: max. 12

Kursbeschreibung

Besitze ich selber Sammlungen oder wie kann ich das, was ich aufhebe zu einer Sammlung machen? Eine eigene Sammlung sagt viel über den persönlichen Blick auf die Welt aus. Welchen Dingen schenke ich meine Aufmerksamkeit und welchen nicht? Welche Aussagen lassen sich darüber über mein ästhetisches Streben und meine visuellen Prägungen formulieren?
In dem viertägigen Workshop mit dem Künstler David Polzin werden wir uns mit den Fragen nach möglichen Ordnungskategorien beschäftigen. Dabei stehen die Fragen nach der Präsentation und die sich daraus ergebende Erzählung im Mittelpunkt. Welche Sammlungen würde ich besser in einer Vitrine präsentieren oder welche archiviere ich für die nicht öffentliche Nutzung? Wie könnte das jeweilige Präsentationsmöbel oder Archivierungsobjekt aussehen, ist es möglich meine Sammlung über z.B. ein Bildarchiv zugänglich zu machen? Während des Findungsprozesses wird auch das eigene Werk im Blick behalten, um zu sehen, ob die eigene Sammlung mit der eigenen Arbeit in Beziehung steht.

Kursinhalt

  • Kennenlernen verschiedener Formen von Sammlungen
  • Geschichte von Sammlungen in Bezug auf den/die Sammler/in
  • Erarbeiten von Ordnungskategorien
  • Gruppen- und Einzelbesprechung zur eigenen Sammlung und Arbeit
  • Präsentationsformen und die Anfertigung verschiedener Präsentationsmöglichkeiten

David Polzin: www.davidpolzin.de

David Polzin (*1982, Hennigsdorf, DDR) studierte von 2003 bis 2008 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Eran Schaerf und Prof. Karin Sander sowie an der BEZALEL - Academy of Arts and Design in Jerusalem. 2009 war er Meisterschüler an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seine Arbeiten wurden national und international ausgestellt. Letzte Einzelausstellungen waren 'Möbel und Objekte aus der Postimperialen Phase Deutschlands' (Galerie Anselm Dreher, Berlin), 'Obst und Gemüse' (MMK Zollamt, Frankfurt) und 'Cassette' (Galerie Waldburger, Brüssel). 2010 / 2011 war Polzin Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung. 2015 / 2016 erhielt er das Kulturaustauschstipendium des Landes Berlin. Daran gekoppelt ist eine Gastprofessur am Art Center College of Design Pasadena in Los Angeles. Im Jahr 2015 erschien bei AKV Berlin seine Publikation 'Marken Zeichen Signete aus der Postimperialen Phase Deutschlands'.

Anmeldung vom 10.01. 12.00 Uhr bis 22.01.2018 12.00 Uhr unter link

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Lecturer

  • Redaktion Studienkoordination QPL

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