DIE EIGENE ARBEIT (BE)SCHREIBEN

mit Anja Lückenkemper, Berlin
27.05. und 10.06.2016,
jeweils 9.30 - 17.30 Uhr
Kleiner Seminnarraum, Schleifweg 6

Foto: Stefan Damnig

Es gibt viele verschiedene Textarten, mit denen KünstlerInnen über die eigene Arbeit schreiben, die eigene Arbeit beschreiben – Artist Statement, Pressetext, Wand- oder Labeltext, Antragstext und Projektbeschreibung. Je nachdem an wen sich der Text richtet, sind dabei andere Schwerpunkte für die Vermittlung der eigenen Praxis wichtig oder notwendig.

In dem Workshop sollen die unterschiedlichen Textarten analysiert und anhand von Übungen selbst erprobt werden. Losgelöst von der Annahme, dass es nur eine richtige Formel für ein Artist Statement oder nur eine richtige (Text-)Art der Projektbeschreibung gibt, soll gemeinsam über die Textarten diskutiert werden, um einen eigenen Zugang und Spaß an der Präsentation zu entwickeln. Dabei geht es vor allem darum zu untersuchen, wie man zu den unterschiedlichen Adressaten über das eigene Arbeiten sprechen/schreiben kann und welche Informationen die verschiedenen Texttypen vermitteln sollen – jedoch ohne dabei in einen austauschbaren „Kunstsprech“ zu verfallen.

Der Workshop besteht aus zwei Kurstagen, mit Zeit zur Analyse, Diskussion und zur eigenständigen Textarbeit – Ziel ist es Bausteine zur Vermittlung der eigenen Arbeit anzueignen. Am zweiten Kurstag sollen unter anderem die eigenen Textversuche in der Gruppe besprochen werden, es ist daher wichtig die entsprechenden Textproben (Artist Statements, Antragstexte, etc. – max 1 Seiten) bis zum 5. Juni per Email zu schicken.

 

Infos zur Workshopleiterin:

Anja Lückenkemper ist freie Kuratorin und Autorin und konzipiert seit Januar 2016 das Ausstellungsprogramm des Kunstverein Göttingen. Sie arbeitete u.a. für die KW Institute for Contemporary Art Berlin, die Berlin Biennale und den Kunstverein München sowie im Rahmen von freier Projektarbeit an verschiedenen internationalen Ausstellungsprojekten. Sie studierte Philosophie und Literaturwissenschaften und erwarb den MA in „Kulturen des Kuratorischen“ an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Neben ihrer kuratorischen Arbeit schreibt sie regelmäßig für u.a. Künstlerpublikationen und Ausstellungskataloge.

 

Maximale Teilnehmer_innenzahl: 10

Anmeldung bis Sonntag, 22.05.2016 per Email:  Karoline.Keiter (at) burg-halle.de

WICHTIG: Bitte bei der Anmeldung folgende Daten angeben:
•    Name
•    Emailadresse
•    Studiengang und Studienjahr
•    Matrikelnummer
•    Titel und Datum des Workshops

 

 Ein Projekt von Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre.

"Burg gestaltet!" ist ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12066  gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.