Julia Kurz

Lehrkraft für besondere Aufgaben „Ausstellen & Vermitteln" im Projekt: „Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre“
Campus Design, Villa, Büro „Halbe Treppe“ R. 311

Neben ihrer Tätigkeit als Lehrkraft für "Ausstellen und Vermitteln" bei "Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre" arbeitet Julia Kurz als freie Kuratorin und Kunstvermittlerin in institutionellen und non-for-profit Kontexten an der Schnittstelle von kuratorischer Praxis, Vermittlung und kritischer Bildungstheorie, u.a. im Rahmen der Projekte "How to exhibit an open process/platforma11" (2011), "Politics of the small Act - A Call for Action at the Intersection of Artistic and Civic practices" (2012), "The Subjective Object - (Re)Appropriating Anthropological Images" im Leipziger Völkerkundemuseum (2012), "Fürs Leben lernen?" (2013), "Well Connected: Producing Publics – Presence as a Strategic Tool?" (2013) und "Public Art Worker" (2010 - 2014). Seit 2007 ist sie Teil des Kunstvermittlungsteams der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, für welche sie seit 2012 auch als Kuratorin von Ausstellungen und Veranstaltungsreihen und als Projektleiterin arbeitet, u.a. „Up Till Now – Wiedervorlagen historischer Performance und Aktionskunst aus der DDR“, 2013, mit Anna Jehle, „Responsive Subjects – Über die Gestaltung von kollektiven Handlungen“, 2013, mit Julia Schäfer, Joanna Warsza und Franciska Zólyom, „Céline Condorelli – bau bau“, 2014 und "Travestie für Fortgeschrittene", 2015, mit Julia Schäfer und Franciska Zólyom. Von 2009 - 2012 war sie Mitbetreiberin der Produzentengalerie "dieschönestadt" am Hallenser Steintor.

Vor ihrem Studium der Theaterwissenschaften und Arabistik/Cultural Studies an den Universitäten in Leipzig und Damaskus arbeitete Julia als freie Kamera- und Schnittassistentin bei einer Leipziger Film- und Fernsehproduktionsfirma und als Regieassistentin und Autorin für den Mitteldeutschen Rundfunk (Redaktion Bildung und Wissenschaft). 2011-2013 absolvierte sie den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Kulturen des Kuratorischen“ bei Thomas Weski und Beatrice von Bismarck an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, den sie mit der Masterarbeit "The ignorant Curator - Über Potentiale der Ungewissheit im kuratorischen Handeln“ abschloss – einem Versuch, Aspekte emanzipatorischer, kritischer Bildung- und Vermittlungsarbeit für die kuratorische Praxis aufzubereiten.