Hauptfilmförderpreis für „Die Weite suchen“ von Falk Schuster

Der Film „Die Weite suchen“ von Burg-Absolvent Falk Schuster erhielt den Hauptfilmförderpreis der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst auf dem 28. internationalen Filmfest in Dresden.

Foto: Oliver Killig

Falk Schuster, Absolvent der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, räumte für seinen Film „Die Weite suchen“ gleich mehrere Auszeichnungen ab. Am 16. April 2016 erhielt er den mit 20.000 Euro dotierten Hauptfilmförderpreis der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst auf dem 28. internationalen Filmfest in Dresden. Das FILMFEST DRESDEN wurde 1989 noch vor der politischen Wende gegründet. Es widmet sich dem Kurzfilm in all seinen Facetten und gilt heute als eines der wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland. Mit Preisen im Wert von mehr als 60.000 Euro gehört das FILMFEST DRESDEN außerdem zu den höchstdotierten Kurzfilmfestivals in Europa.

Zuvor war der Film Publikumsgewinner auf dem Festival KURZSUECHTIG in Leipzig und erhielt auf den 39. Grenzland-Filmtagen in Selb den 2. Preis in der Kategorie Dokumentation. Zudem bedachte die Filmbewertungsstelle ihn mit dem höchsten Prädikat: „besonders wertvoll“.

Regisseur und Drehbuchautor Falk Schuster zeigt mit einem aufwendig im Rotoskopieverfahren hergestellten Animationsfilm, wo die Sachsen am liebsten Urlaub machten, als die Mauer noch stand. „Durch seine virtuose graphische Präzision und Reduzierung auf das Wesentliche gelingt dem jungen Filmemacher ein kleines aber feines ästhetisches Meisterwerk, das gleichzeitig den Zuschauer in seiner 4motorigen Zeitmaschine bald 30 Jahre zurückversetzt“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Film wurde von der Dresdner Balance Film GmbH produziert.

Der teils autobiografische Anima-Dok-Film, der bereits in zwei Wettbewerben auf dem DOK Leipzig 2015 lief, begleitet eine ostdeutsche Familie während ihrer Reise an die Ostsee und gibt dabei Einblick in einen üblichen DDR-Urlaubsalltag - so nah an der Grenze. Falk Schusters Kindheitserinnerungen und dokumentarisch aufbereitete Fakten vereinen sich spielerisch zu einem im Zeichentrick animierten Reisetagebuch.

 

Mehr Informationen zu den Arbeiten von Falk Schuster unter www.falkschuster.com und www.trickfilmworkshop.com.

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