Das Team „ecoemotion" ist erneut beim Shell Eco-Marathon Europe erfolgreich! Das gemeinsam mit dem Team „fortis Saxonia“ entwickelte Konzeptfahrzeug „NIOS“ wurde beim ersten Start mit dem „Autodesk Design Award“, einem der begehrten Off-Track Awards, ausgezeichnet. Bereits 2008 erhielt das Team in der Klasse „Prototype“ für das Experimentalfahrzeug „zero“ den „Design Award“ und den „Eco-Design Award“. „NIOS“ wurde von den ersten Skizzen bis zur ersten Fahrt auf dem Lausitzring innerhalb von 18 Monaten realisiert.
Angetrieben von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle mit Elektromotor verbindet „Nios“ durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe Kraftstoffeinsparung mit Ressourcenschonung. Im Unterschied zu Fahrzeugen anderer Teams bietet „NIOS“ Platz für zwei Passagiere und zeichnet sich – ganz ohne Verzicht auf Sicherheit und Ergonomie – durch ein eigenständiges Design aus. „Nios“ besitzt mit annähernd 70 Prozent regenerativen Materialien, wie z.b. Baumwolle und verschiedene Holzarten, und rund 90 Prozent Recyclingfähigkeit eine sehr gute Gesamtenergiebilanz. Die Studenten der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erarbeiteten für Interieur und Exterieur des Fahrzeugs zahlreiche Studien und experimentierten bei der Realisierung mit alternativen Materialien. Die Studiengruppe der Hochschule Merseburg (FH) konstruierte das Fahrwerk, die Lenkung und einen alternativen Antrieb auf Basis eines Verbrennermotors. Eine Projektgruppe des Teams „Fortis Saxonia“ entwickelt für „NIOS" den Brennstoffzellen-Antrieb.
Das sehr ehrgeizige Projekt konnte nur umgesetzt werden, weil die Studierenden in unzähligen Arbeitsstunden mit sehr hohem persönlichem Einsatz gemeinsam an der Realisierung von „NIOS“ gearbeitet haben, und weil. vor allem viele mittelständische Unternehmen das Projekt „hydrokultur“ gefördert haben. Bei ihrer Arbeit an dem von ökologischen Kriterien und Materialinnovationen bestimmten Fahrzeug wurde das Team „ecoemotion“ von den Lehrenden an der halleschen Kunsthochschule, Prof. Bernd Hanisch und Karl Schikora, unterstützt.
Besonderer Dank gilt den Firmen: STRÄHLE + HESS GmbH, die das Team sowohl finanziell als auch bei der Entwicklung und die Herstellung von Textilien für den Innenraum und für die Außenformen unterstützte; SKZ in Halle, die Materialproben testete und das Laminieren der Holzbauteile ermöglichte; VW in Wolfsburg, die die Laminierformen für das Exterieur fertigte und der Unterstützung von SIEMENS beim Bau des Brennstoffzellenantriebs in Chemnitz. Herzlichen Dank!
Mehr Informationen:
www.projekt-hydrokultur.de
www.fortis-saxonia.de
www.ecoemotion.de
www.shell.com/home/content/ecomarathon/europe
Prof. Bernd Hanisch
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Neuwerk 1
06108 Halle (Saale)
www.berndhanisch.de
hanisch{at}burg-halle.de
Pressekontakt:
Christian Molnar, Telefon 0172 495 96 71, christian.molnar{at}burg-halle.de
Julian Ziege, Telefon 0173 75 87 487, julian.ziege{at}gast.hs-merseburg.de
Bernd Hanisch / 17. Mai 2010
Studenten:
team hydrokultur, team ecoemotion
Betreuer:
Prof. Bernd Hanisch, Dipl.-Ing. Karl Schikora








