Hallescher Kunstpreis 2011 für Otto Möhwald

Otto Möhwald, ehemaliger Professor für Malerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, wird mit dem Halleschen Kunstpreis 2011 ausgezeichnet.

 

Der 2011 zum vierten Mal vom Halleschen Kunstverein ausgelobte „Hallesche Kunstpreis“ wird nach Votum des Kuratoriums – in dem Vertreter der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Kultur ehrenamtlich tätig sind – dem in Halle lebenden Maler und Grafiker Otto Möhwald verliehen.

Mit der Vergabe des undotierten Ehrenpreises an Otto Möhwald – Jahrgang 1933, der von 1993 bis 1999 als Professor für Malerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle lehrte – wird ein Maler geehrt, der mit seinem anspruchsvollen künstlerischen Werk seit fast einem halben Jahrhundert den Charakter der halleschen Malerei wesentlich mitbestimmt. Seine dem Stillleben verwandten farblich fein differenzierten halleschen Stadtlandschaften und Akte strahlen eine große Ruhe und Nachdenklichkeit aus. 

Preisverleihung am Donnerstag, 17. November 2011
Der unter der Schirmherrschaft der halleschen Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados stehende „Hallesche Kunstpreis“ 2011 wird am Donnerstag, dem 17. November 2011 in einer von der Stadt Halle ausgerichteten festlichen Veranstaltung im Stadthaus von der Oberbürgermeisterin und dem 1. Vorsitzenden des Halleschen Kunstvereins Dr. Hans-Georg Sehrt an Otto Möhwald übergeben.

Der Preis in Form einer Kleinplastik in Bronze wurde in Fortsetzung der Tradition hallescher Ehrenzeichen – die bisher von den Lehrenden der halleschen Kunsthochschule Gustav Weidanz und Gerhard Lichtenfeld gestaltet wurden – von dem Bildhauer Bernd Göbel entworfen. Erstmals ist die Vergabe des Preises im Jahr 2011 mit einer Personalausstellung des Preisträgers im Christian-Wolff-Haus, Stadtmuseum Halle, verbunden. Die Eröffnung der Ausstellung findet ebenso am Abend des 17. November 2011, direkt im Anschluss an die Preisverleihung, statt. 

Laudatio von Clemens Meyer
Der Schriftsteller Clemens Meyer, der besonders mit seinem Roman „Als wir träumten“ bekannt geworden ist und inzwischen zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern über den ostdeutschen Raum hinaus zählt, wird die Laudatio halten. Das dürfte von besonderem Reiz sein, weil er als Enkelsohn des Preisträgers wohl einen sehr persönlichen Zugang zu Person und Werk des Malers Otto Möhwald hat.

Donnerstag, 17. November 2011, 18 bis 19 Uhr
Verleihung des Halleschen Kunstpreises 2011
an Professor Otto Möhwald

ausgelobt vom Halleschen Kunstverein e.V.
Stadthaus Halle
Marktplatz 2
06108 Halle (Saale)

Anschließend Eröffnung der Personalausstellung, 19 Uhr
„Otto Möhwald – Malerei und Grafik“
aus Anlass der Verleihung des Halleschen Kunstpreises 2011 im 
Stadtmuseum Halle
Christian-Wolff-Haus
Große Märkerstraße 10
06108 Halle (Saale)

Ausstellungsdauer vom 18. November 2011 bis 8. Januar 2012