Geschichte der Burg

von den Anfängen bis zur Gegenwart
1990–1999

1990 – 1999

1990
im April 1990 wird der Designer Paul Jung erneut zum Rektor gewählt (bis 1992)

1991
Arbeitsbesuch der Kommission des Wissenschaftsrates zur Evaluierung der Kunst- und Musikhochschulen im September, der Hochschulstrukturkommission des Landes Sachsen-Anhalt im Dezember; die Fachgebiete werden in die Fakultäten, später Fachbereiche Kunst und Design gegliedert; der bestehende Fächerkanon wird erweitert, modernste Rechentechnik wird verstärkt in das Ausbildungsprogramm der Fachgebiete des Designs integriert; Designinformatik und Digitale Entwurfsmodellierung (ab 1996) werden als postgraduale Studienrichtungen neu angeboten; das Fachgebiet Möbel- und Ausbaugestaltung wird als Innenarchitektur mit erweitertem Ausbildungsprofil (Abschluss Diplom-Ingenieur) neu konzipiert; Die Gebrauchsgrafik wird als Kommunikationsdesign mit den Schwerpunkten Animation/Illustration, Elektronische Medien, Fotografie/Digital Imaging und Grafikdesign erweitert; die Schule kann ihre Arbeit in zwei Ausstellungen zeigen: in der Neuen Sammlung in München und auf der Insel Mainau; 1993 folgt eine umfangreiche Selbstdarstellung der Schule mit Ausstellungen in Halle und Karlsruhe

1992
eine »außerordentliche« Berufungskommission beruft neun HochschullehrerInnen als ProfessorInnen neuen Rechts und überprüft die fachliche Qualifikation des wissenschaftlich-künstlerischen Personals; erste öffentliche Ausschreibungen von ProfessorInnenstellen in »ordentlichen« Berufungsverfahren; der Designer Johannes Langenhagen wird zum Rektor gewählt (bis 1997)

1993
nach zweijähriger Vorbereitung wird der Studiengang Kunsterziehung (im Lehramt) in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegründet, 1998 folgt der Diplomstudiengang Kunstpädagogik

1994
die Ausbildung im Fachgebiet Keramik-/Glasdesign wird um ein Feinkeramisches Werkzentrum erweitert

1996
mit der Eröffnung des hochschuleigenen Medienzentrums im Neuwerk 1 wird die Rechentechnik an einem gut ausgestatteten Standort konzentriert; mit der Anmietung des Hermes-Gebäudes entspannt sich die beengte räumliche Situation in beiden Fachbereichen

1998
der Maler und Grafiker Ludwig Ehrler wird zum Rektor gewählt; die Ausbildung im Fachbereich Kunst wird mit der Einrichtung eines Medienlabors um das Lehrgebiet Kunst und Medien erweitert