Burg gestaltet! QPL: Kunst am Bau

1. Informationsabend und Auftaktveranstaltung: 24. Januar, 2018, 17:30–19:30, Schleifweg, Großer Seminarraum
2. Blockveranstaltung 1: Mo, 5.–Fr., 9. Februar 2018, Schleifweg, Großer Seminarraum
3. Blockveranstaltung 2: 1 Woche im März, in Absprache mit den TeilnehmerInnen

Thorsten Goldberg, Cumulus 08.07 – © T. Goldberg

Workshop Burg gestaltet! QPL: Kunst am Bau

Kunst am Bau ist eine Kunst, die außerhalb von Galerien und Museen für eine breite Öffentlichkeit geschaffen wird. Anders als Kunst im öffentlichen Raum, die ihren Anlass auch unabhängig von Bauaufgaben hat, ist die Kunst am Bau in der Regel an das Bauwerk und an das Baugrundstück gebunden. Sie wird mit engem Bezug zum Ort und zum Raum für die konkrete Bauaufgabe geschaffen. Im Zusammenwirken mit der Architektur, der Funktion und dem Nutzen des Gebäudes werden bereits bei der Ausschreibung von Wettbewerben vielfältige Bedingungen gestellt. Wenn Kunst am Bau beauftragt wird, wird zumeist nicht nur ein Werk beauftragt, sondern formale Bedingungen festgelegt – so groß, so schwer, aus diesem oder jenem Material – und es wird nicht nur ein Inhalt, sondern auch eine Zielrichtung vorgegeben.
Kunst am Bau ist jedoch weder Auftragsarbeit noch ist sie Dekor oder Applikation zum Gebäude – umso wichtiger ist es, mit den gesetzten Anforderungen umzugehen und die besonderen Bedingungen der Vergabeverfahren zu verstehen. Hierzu liefert der Workshop detaillierte Kenntnisse, es bereitet auf die Teilnahme an Wettbewerben und die Bearbeitung von Projekten vor und bietet Unterstützung bei der Umsetzung eigener Kunst am Bau Projekte.

Inhalte
Der Workshop gibt einen Überblick über Geschichte und Entwicklung der Kunst am Bau anhand von Beispielen aus allen Zeiten: Sowohl Programme der Kunst am Bau, Akteur_innen und Auftraggeber_innen in Deutschland und in anderen Ländern, als auch alle Formen der Auswahl, Wettbewerbsverfahren, Regelungen und Leitfäden, Juryzusammensetzung und Gremien werden vorgestellt und miteinander verglichen.
Von der Bewerbung über Entwurf und der Erstellung von Plänen bis hin zu Kostenvoranschlägen und Kostenberechnung wird die Bearbeitung im Detail dargestellt.
Zudem werden die Grundlagen der Beauftragung, Verträge und Versicherungen und der Bauablauf bis zur Abnahme beispielhaft dargestellt. Auch eigene Projekte der Kunst am Bau, die außerhalb des Seminars stattfinden, werden unterstützt und können einzeln oder in der Gruppe besprochen werden.

Termine und Zeiten
1. Informationsabend und Auftaktveranstaltung: 24. Januar, 2018, 17:30–19:30, Schleifweg, Großer Seminarraum
2. Blockveranstaltung 1: Mo, 5.–Fr., 9. Februar 2018, Schleifweg, Großer Seminarraum
3. Blockveranstaltung 2: 1 Woche im März, in Absprache mit den TeilnehmerInnen
4. Arbeiten an einem praktischen Projekt, Termine werden in Absprache mit den TeilnehmerInnen festgelegt

Einzeltermine zur Besprechung eigener Projekte Kunst am Bau
Mittwochs 15–17 Uhr, nach Vereinbarung unter goldberg(at)  burg-halle.  de

Anmeldung
Der Workshop richtet sich an Studierende ab dem 3. Studienjahr, vorzugsweise an Studierende am Ende des Studiums, im Aufbau und Meisterschüler_innenstudium und an Absolvent_innen der Hochschule deren Abschluss nicht länger als 4 Jahre zurückliegt.

Der Workshop ist fakultativ und für Studierende aller Studienrichtungen offen.

Die Höchstzahl der TeilnehmerInnen sind 15 Studierende und Alumni.
Anmeldung für den Workshop bitte per e-Mail bis Mittwoch, 31. Januar 2018 mit einem kurzen Anschreiben, Darstellung der Motivation und unter Angabe von Studiengang und evtl. Studienjahr an: qpl_anmeldung(at)  burg-halle.  de
Falls Du Dich für den Workshop angemeldet hast und kurzfristig nicht teilnehmen kannst, teile uns dies bitte bis fünf Tage vor Workshopbeginn mit, damit wir den Interessenten auf den Nachrückerplätzen die Möglichkeit geben können, das Angebot zu besuchen.

Thorsten Goldberg war als Berater über viele Jahre in Gremien und Jurien der Kunst am Bau tätig, so unter anderem im Beratungsausschuss Kunst des Kultursenats von Berlin (BAK), im Büro für Kunst im öffentlichen Raum des Kulturwerks Berlin und zuletzt über vier Jahre in der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Wien (KÖR) und als solcher an Auswahl und Organisation von Wettbewerben sowie an Dokumentations- und Archivierungsprojekten von Kunst im Öffentlichen Raum beteiligt. Eigene permanente Arbeiten im öffentlichen Raum finden sich mehrfach in Berlin und anderen deutschen Städten, sowie in Polen, Norwegen und in Kanada.

goldberg(at)  burg-halle.  de
www.goldberg-berlin.de
www.burg-halle.de
www.burg-halle.de/hochschule/einrichtungen/burg-gestaltet/

Kontakt

Thorsten Goldberg
goldberg(at)burg-halle.de

Studienkoordination
Villa, Raum 311
Campus Design, Neuwerk 7
halbetreppe(at)burg-halle.de

Förderung

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Kontakt

Thorsten Goldberg
goldberg(at)burg-halle.de

Studienkoordination
Villa, Raum 311
Campus Design, Neuwerk 7
halbetreppe(at)burg-halle.de

Förderung

„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17066 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.