Podiumsdiskussion: „Trotzdem und Überhaupt? Über Wandel, Wert und Widerstände“

Mittwoch, 29.11.2017:
18 Uhr, Mediathek, Design Campus, Neuwerk 7, 06108 Halle
mit: Iris Dankemeyer, Prof. Stella Geppert, Prof.Jonas Hansen, Anja Kaiser von der BURG und Katharina Zimmerhackl aus Leipzig, Moderation: Annika Sominka, FEMpower

Illustration: Tina Kaden

Podiumsdiskussion: „Trotzdem und Überhaupt? Über Wandel, Wert und Widerstände“

Die BURG-MitarbeiterInnen Stella Geppert, Anja Kaiser, Iris Dankemeyer und Jonas Hansen diskutieren gemeinsam mit der Leipziger Künstlerin und Autorin Katharina Zimmerhackl über eigene berufliche Erfahrungen und Lebenswege im gestalterischen, künstlerischen und/oder wissenschaftlichen Arbeiten. Im Fokus stehen hierbei zum einen Reflexionen über den Zusammenhang der jeweiligen Fachkulturen und vergeschlechtlichter Arbeitswelt und zum anderen – ganz im Sinne Lu Märtens – die Frage nach Anerkennungsmustern und Wertbemessung von künstlerischen, gestalterischen und wissenschaftlichen Arbeiten.

Mittwoch, 29.11.2017, 18 Uhr, Mediathek, Design Campus, Neuwerk 7, 06108 Halle

Die Veranstaltungsreihe des Projekts FEM-Power im Wintersemester 2017/18 steht unter dem Motto „Trotzdem und Überhaupt“, in Anlehnung an ein Zitat der Kunstkritikerin, Schriftstellerin und sozialistische Frauenrechtlerin Lu Märten.

Lu Märtens programmatische Schrift „Die Künstlerin“, 1919 veröffentlicht, ist einer der wenigen kulturtheoretischen Abhandlung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die sich gesellschaftskritisch mit den Möglichkeiten bzw. Hemmnissen des Kunstschaffens von Frauen auseinandersetzt. Programmatisch für ihre Analyse ist folgende Aussage:
„Alle Probleme der heutigen Frau als Künstlerin und Arbeiterin sind gesellschaftliche Probleme, darum fordern sie allein gesellschaftliche Lösungen – alles andere von Natur und Bestimmung usw. ist Wortgeschwätz.“ (Lu Märten: Die Künstlerin. Bielefeld: Aisthesis 2001, S. 106.)