Der Akademische Senat der Hochschule trat am 06. Juli zu seiner 9. Sitzung zusammen. Im Folgenden sind ausgewählte Beschlüsse und Informationen zusammengefasst.
Mitteilungen und Anfragen
Der Rektor unterrichtete den Senat von der Genehmigung eines Forschungsfreisemesters für das Wintersemester 2011/12 für Prof. Guido Englich aus dem Fachbereich Design.
Auf Antrag von Prof. Michaela Schweiger wurde im Fachbereich Kunst das Fachgebiet „Medienkunst“ in „Zeitbasierte Künste“ umbenannt.
Die Bibliothekskommission hat erneut Herrn Karl Schikora zu ihrem Vorsitzenden bestimmt.
Es wurde verkündet, dass der diesjährige DAAD-Preis, den die Hochschule an einen ausländischen Studierenden für außergewöhnliche Leistungen und herausragendes soziales Engagement vergeben kann, an den syrischen Studenten Rawad Atfeh aus dem Fachgebiet Grafik im Fachbereich Kunst vergeben wird.
Forschungsinitiative Lebenskunst
Die Senatsmitglieder haben das Betreiben des Forschungsschwerpunktes Lebenskunst (Arbeitstitel) beschlossen. Die Initiative wird nun zur Begutachtung im Ministerium eingereicht.
Nachbesetzung Behindertenbeauftragte/r
Für das Amt der Behindertenbeauftragten der Hochschule wurde Frau Judith Schenkluhn bestätigt.
Grundordnungsnovelle
In der Sitzung wurden die Gründe erläutert, warum zum jetzigen Zeitpunkt die Grundordnungsnovelle ansteht und damit einhergehend eine Strukturdebatte geführt werden muss. Hauptgründe sind das neue Hochschulgesetz und dort die veränderte Stimmberechtigung der Gleichstellungsbeauftragten, die in den Fachbereichsräten der beiden Fachbereiche durch die nicht mehr gegebene Professorenmehrheit bzw. durch den vom Gesetz geforderten Proporz bei der Verteilung der Sitze zu einer Verdoppelung der Statusgruppen führt, um gesetzeskonform aufgestellt zu sein. Die andere Möglichkeit, die inzwischen einige Kunsthochschulen in Deutschland eingeführt haben, sind andere Struktur- bzw. Organisationsmodelle der Hochschule; begründet wird dies vor allem mit dem Argument, dass Kunsthochschulen kleinere Organisationseinheiten darstellen und deshalb effektivere Kollegialorgane für die Selbstverwaltung gefunden werden können.
Rektor Müller-Schöll stellt mehrere mögliche Varianten für eine Neustruktur der Selbstverwaltung vor, die auf Grundlage der Erprobungsklausel im Hochschulgesetz von Sachsen-Anhalt möglich wären. Anliegen und Ziel des Rektorates ist es, dass die vorgeschlagenen Varianten einen basisdemokratischen Ansatz bei der Mitwirkung in der Selbstverwaltung Hochschule verfolgen, eine Effektivierung des Gremienalltags darstellen, mehr Hochschulangehörige in die Entscheidungen eingebunden sind und vor allem, dass Redundanzen abgebaut werden.
Die Vorschläge werden intensiv diskutiert. Auch ein weiterer Vorschlag aus dem Fachbereich Design kam zur Sprache. Beschlossen wurde die Bildung einer Arbeitsgruppe, die den Diskurs fortführt und ggf. weitere Gesichtspunkte und Varianten prüft.
Personalangelegenheiten
Der Akademische Senat beschloss folgende Gast- und Vertretungsprofessuren: für das WS 2011/12 zwei Gastprofessuren in der Innenarchitektur, eine Gastprofessur im Industriedesign und eine Gastprofessur im MM|VR-Design.
01.08.2011 / Judith Schenkluhn





