Die größte Autorenlesung der Welt

Am Samstag, dem 14. Mai 2011 liest Prof. Anna Berkenbusch ihre Texte für „Das LESIKON der visuellen Kommunikation“ von Juli Gudehus – im Rahmen der Langen Buchnacht von 12 bis 24 Uhr – im Museum der Dinge in Berlin

 

Im Museum der Dinge in Berlin lesen am Samstag, dem 14. Mai 2011 über 100 Co-Autorinnen und -Autoren (ca. 10 pro Stunde) von 12 bis 24 Uhr non stop ihre amüsanten, schrägen, trockenen, lapidaren Texte für „Das LESIKON der visuellen Kommunikation“ von Juli Gudehus. Juli Gudehus hat vor kurzem das umfangreichste – und vergnüglichste! – Designbuch aller Zeiten veröffentlicht. Sie hat darin in den vergangenen 9 Jahren einen unermesslichen Erfahrungs- und Sprachschatz zusammengetragen.

Von 14 bis 15 Uhr liest Anna Berkenbusch, Professorin für Kommunikationsdesign an der Burg Giebeichenstein Kunsthochschule Halle, ihre Texte zu den Themen: Gegen den Strich, alter Hase, Werdegang, Sorgenfalten, Druckermarke und viele weitere.

„Das LESIKON der visuellen Kommunikation“ begründet ein neues Genre, denn es ist Nachschlagewerk und Lesebuch, Kaleidoskop und Brennspiegel zugleich. Information vereint sich mit Unterhaltung: Es lassen sich Begriffe nachschlagen und es ist ein Schmöker, der zu stundenlangem Lesen einlädt.

Eine spannende Odyssee führt durch alle Lebenslagen, Zeiten und Gebiete der visuellen Kommunikation: Anfangen, Aufhören, Bildgestaltung, Verpackung, Werbung, Webdesign, Fehler, Farbe, Liebe, Krieg, Mut, Schrift, Sport, Programme, Preise, Glaubensfragen, Effekte... Der rote Faden dieser „unendlichen Designgeschichte“ ist fein gesponnen, aus vielen Fasern, die sich immer wieder unerwartet verzweigen oder verbinden. Unzählige Anekdoten, Ammenmärchen, Ansichten und Einsichten sind hier versammelt. Die 9704 Begriffe werden von 3513 Personen erklärt, verklärt, verteufelt oder veralbert.

Das Lesikon ist von der 1. bis zur 3000. Seite reine Ansichtssache – ohne eine einzige Abbildung zu enthalten. In einem Zusammenhang, in dem es vor allen Dingen um das Anschauen geht, gibt es nichts zum Anschauen. Stattdessen entstehen die Bilder und Ansichten im Kopf des Lesers. Jedes Exemplar ist jedoch mit einer Auswahl verschiedener und immer anderer Lesezeichen ausgestattet. Es handelt sich dabei um Fundstücke, wie man sie eben verwendet, wenn nichts anderes zur Hand ist: Eintrittskarte, Zeitungsausriss, Zuckertütchen, Flyer, Foto etc. Diese Lesezeichen sind – bei aller sonstigen Bilderlosigkeit des Buches – immerhin der Hauch einer Ahnung der unendlichen Fülle des Schaffens im Bereich der visuellen Kommunikation.

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