Bislang gibt es noch kein weltweit anerkanntes Symbol für Menschenrechte. Die Initiative „Ein Logo für Menschenrechte“ unter der Schirmherrschaft des Außenministeriuns und einer hochkarätigen Jury aus der ganzen Welt will das ändern. Internationale Experten aus dem Design-Bereich, zu denen auch Anna Berkenbusch, Professorin für Kommunikationsdesign und Andrea Tinnes, Professorin für Schrift und Typografie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle gehören, unterstützen die Initiative ehrenamtlich und helfen, dass das bestmögliche Logo für die Menschenrechte entsteht und ausgewählt wird.
Am 3. Mai 2011, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, fiel der Startschuss. Bundesaußenminister Guido Westerwelle stellte die Initiative gemeinsam mit den Jury-Mitgliedern Waris Dirie und Erik Spiekermann im Radialsystem in Berlin
vor. Der Comedian Michael Mittermeier, der eine besondere Patenschaft für die Intitiative übernommen hat, moderierte die Vorstellung.
Die Initiative ist aus der Überzeugung entstanden, dass ein Menschenrechtslogo einen friedlichen Beitrag zur weltweiten Verbreitung und Durchsetzung der Menschenrechte leisten wird. Neun Staaten aus unterschiedlichen Regionen der Welt und mit verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Traditionen haben dafür die Internet-Plattform www.humanrightslogo.net für den Wettbewerb geschaffen: Bosnien und Herzegowina, Chile, Deutschland, Kanada, Mauritius, Senegal, Singapur, Tschechien und Uruguay.
Bis zum 31. Juli 2011 können Logo-Vorschläge aus der ganzen Welt eingereicht und vorhandene Vorschläge kommentiert und bewertet werden.
Das Gewinnerlogo wird Ende September – parallel zur Generalversammlung der Vereinten Nationen – in New York vorgestellt. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten 3.000 bzw. 1.000 Euro.
Weitere Informationen unter www.humanrightslogo.net oder unter „humanrightslogo“ bei Facebook und Twitter.




