Große Resonanz auf „Liebding“

Im „Liebding“, dem Shop für Singles in Halle bot sich bis Ende Januar die Chance das große Glück zu finden. Jetzt hat das Geschäft für Lieblingsdinge geschlossen. Die Resonanz ist weiterhin groß.

 

Als Franziska Kolb und Christin Raschke, die an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im 7. Semester Kommunikationsdesign studieren, ihren Shop „Liebding“ als Semesterprojekt Anfang Januar eröffneten, warteten sie gespannt auf die Resonanz, die das Geschäft der Lieblingsdinge erzeugen würde. Seit einer Woche ist „Liebding“ geschlossen und die Resonanz ist groß. Überregionale Medien wie Süddeutsche Zeitung, ZDF, Deutschland Radio und MDR Figaro berichteten (Links zu den Beiträgen finden Sie rechts).

Wie alles begann? Im „Liebding“, dem Shop für Singles fand Partnersuche einmal anders statt. Ausgestellt wurden Gegenstände von Partnersuchenden, die etikettiert und mit Geschichten ihrer Besitzer versehen wurden. Partnervermittlung als Kunstobjekt, das war die Idee: „Uns interessierte das Problem der Partnervermittlung. Mit Blick auf die klassische Kontaktanzeige und deren in SMS-Manier verfassten stereotypen Floskeln versuchten wir einen anderen Weg. Wir sind davon ausgegangen, dass ein persönlicher Gegenstand aus dem Besitz einer Person ein weitaus individuelleres Bild über den Menschen liefert, als herkömmliche Formen von Kontaktanzeigen.“

„Liebding“ ist Teil des Semesterprojekts Still Life & Some Magazine an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Studiengang Kommunikationsdesign bei Prof. Sven Voelker. Die Studenten übertragen den aus der Kunst bekannten Gattungsbegriff „Stillleben“ im Sinne einer Zustandsbeschreibung in die unterschiedlichsten kulturellen, gesellschaftlichen und ökonomischen Zusammenhänge.

Liebding Blog

liebding-laden.blogspot.com

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