„Kunst am Bau“-Wettbewerb

Die Martin-Luther-Universität lädt Kunst-Studierende der Burg ein, eine Wandgestaltung für das Foyer des Neubaus eines Internationalen Begegnungszentrums zu entwerfen und zu realisieren. Abgabe der Wettbewerbsbeiträge/Erste Stufe: 28. Januar 2013; Kolloquium am 19. November 2012.

 

Kunst-am-Bau-Wettbewerb
Foyer des Internationalen Begegnungszentrums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Emil-Abderhalden-Straße 7a in 06108 Halle.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, vertreten durch ihren Kanzler  Dr. Martin Hecht, hat die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle eingeladen, mit Studierenden eine Wandgestaltung des Foyers des Neubaus des Internationalen Begegnungszentrums zu entwerfen und zu realisieren.

Unter Federführung von Prof. Andrea Zaumseil  und Prof. Ulrich Reimkasten wird dafür ein hochschulinterner zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben, an dem alle Studierenden des Fachbereichs Kunst im Hauptstudium/ Aufbaustudium/ Meisterschülerstudium teilnehmen können. Es wird empfohlen, dass sich die Studierenden zu Arbeitsgruppen von bis zu drei Mitgliedern zusammenschließen.

1. Auslober:
Auslober des Wettbewerbs ist die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, vertreten durch Kanzler Dr. Martin Hecht.

1.1. Projektpartner:
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, vertreten durch Prof. Andrea Zaumseil und Prof. Ulrich Reimkasten in Zusammenarbeit mit der Mimar Sinan Güzel Sanatlar Üniversitesi Istanbul.

2. Wettbewerbsart:
Der Wettbewerb ist als zweistufiger Wettbewerb innerhalb des Fachbereichs Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ausgeschrieben.

3. Wettbewerbsaufgabe:
Ziel des Wettbewerbes ist es, einen künstlerischen Entwurf für ein Mosaikbild im Foyer des Internationalen Begegnungszentrums der Martin-Luther-Universität Halle zu realisieren. Die Arbeit soll sich inhaltlich und räumlich auf die gegebene Situation beziehen.

Das IBZ ist als Anlaufpunkt für ausländische Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler  konzipiert und soll ihnen die Orientierung an der Hochschule sowie in der Stadt und in Deutschland erleichtern. Auch 19 Wohnungen sind Teil des IBZ. Neben den Arbeits- und Unterkunftsmöglichkeiten gibt es Räumlichkeiten, in denen interkulturelle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Veranstaltungen stattfinden können. Das IBZ wird nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern offen stehen, die an der Martin-Luther-Universität arbeiten, sondern auch allen anderen wissenschaftlichen Einrichtungen Halles, insbesondere der benachbarten Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Im Hinblick auf die interkulturelle Nutzung des Ortes haben die Verantwortlichen des Wettbewerbs beschlossen, die zweite Stufe des Wettbewerbs und möglichst auch  die  Realisation mit Hilfe von Lehrenden und Mitarbeitern der Werkstätten unserer Partnerhochschule Mimar Sinan Güzel Sanatla Üniversitesi  Istanbul umzusetzen.

4. Wettbewerbsablauf:
Ausschreibungsveröffentlichung: 1. November 2012

Kolloquium mit Ortsbegehung: 19. November 2012, 14 Uhr, Emil-Abderhalden-Straße 7a  in 06108 Halle

Abgabe der Wettbewerbsbeiträge für die erste Stufe: 28. Januar 2013

Eingereicht werden sollen in der ersten Stufe anschaulich dargestellte Ideen. Die Wahl der Mittel der Darstellung  ist frei, mit der Einschränkung, dass digitale Medien ausgeschlossen sind. Empfohlen werden Skizzen, Montagen, Modelle. Obligatorisch ist ein erläuternder Text und eine Kostenschätzung.

Eine kunsthochschulinterne Jury entscheidet im Januar/ Februar 2013 über die  Auswahl von drei bis fünf für eine Realisierung in Frage kommenden Ideen- Entwürfe.

Mit den ausgewählten Studierendengruppen soll es an der Mimar Sinan Universität in Istanbul im April 2013 einen  Workshop zur Umsetzung von Entwurfsideen in der Mosaikwerkstatt geben.

Zurück in Halle werden die drei Ideen-Entwürfe zu Ausführungsentwürfen weiterentwickelt. Dazu gehören neben den künstlerischen Festlegungen eine Kostenkalkulation, Ausführungsunterlagen und ein Zeitplan.

Abgabe der Wettbewerbsbeiträge der Stufe 2 im Juni 2013

Eine Jury, die sich aus Angehörigen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der Martin-Luther-Universität, der Leopoldina und externen Fach- und Sachpreisrichtern zusammensetzt, entscheidet anhand der ausgearbeiteten Entwürfe, welcher davon realisiert werden soll.  (Juli 2013)

5. Preisgericht:
Das  Preisgericht setzt sich aus Fach- und Sachpreisrichtern zusammen.

Fachpreisrichter:

  • Prof. Ulrich Klieber, Fachbereich Kunst
  • Prof. N.N., Fachbereich Kunst andere Hochschule
  • N.N., Bildende KünstlerIn
  • N.N., Bildende KünstlerIn oder KuratorIn
  • Regine Rapp, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Kunst

Sachpreisrichter:

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Kanzler Dr. Martin Hecht
  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Kanzler Wolfgang Stockert
  • N.N., Leopoldina
  • Dipl.-Ing. Architekt Stefan Seifert   

6. Abgabetermin, Abgabeort:
Die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge der Stufe 1 des Wettbewerbs kann bis 28. Januar 2013 erfolgen, Abgabeort ist das Dekanat im Brunnenhaus der Burg.

Die Abgabe der Wettbewerbsbeiträge der Stufe 2 des Wettbewerbs  kann bis 30.6.2013 erfolgen, Abgabeort ist das Dekanat im Brunnenhaus der Burg.

7. Sitzung des Preisgerichts
Das Preisgericht wird im Juli 2013 tagen und der Martin-Luther-Universität einen Entwurf zur  Realisierung vorschlagen.Die Wettbewerbsbeiträge sollen im Anschluss im IBZ für einen begrenzten Zeitraum ausgestellt werden.

8. Wettbewerbsleistungen 2. Stufe

  • Ausgearbeiteter Entwurf, Maßstab der Entwurfsidee entsprechend, entweder 1:10 oder 1:5
  • Falls ein Modell des gesamten Raumes erforderlich ist, kann zusätzlich auch ein Modell eingereicht werden.
  • Darstellung des Vorschlages im vorgegebenen Lageplan
  • Erläuterungsbericht mit Ausführungsbeschreibung, gegebenenfalls statische Berechnungen.
  • Kostenschätzung, aufgeteilt in Künstlerhonorar und Ausführungskosten

9. Realisierungskosten:
Für die Realisierung steht ein Etat von bis zu 30.000 € zur Verfügung.

10. Nachhaltige Sicherung der Projektergebnisse:
Ziel der Projektausführung ist es, die laufenden Kosten gering zu halten. Pflege und Unterhalt übernimmt die Martin-Luther-Universität.