Das Projekt „Kunst auf Zeit“ widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit einem im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 umgestalteten Stadtraum: der Galerie im Grünen in Neustadt. Als wichtige Verbindungsachse zum Zentrum des Stadtgebietes sowie als Ausstellungsort verschiedener Kunstwerke soll zu einer Erörterung möglicher Nutzungen dieses öffentlichen Raumes angeregt werden.
Franca Bartholomäi, Astrid Bredereck und Lea Maike Grosz werden vom 7. Juni bis zum 3. Juli 2010 vor Ort ihre eingereichten Projektideen verwirklichen. Die Arbeiten werden vom 5. Juli bis zum 18. Juli ausgestellt.
5. bis 18. Juli 2010, Ausstellung
„Kunst auf Zeit“ – Präsentation der Arbeitsergebnisse
Vortragsprogramm:
24.6.2010, 19 Uhr: Anja Piske, Bonn: „Kunstinterventionen im sozialen Kontext“
28.6.2010, 19 Uhr: Dr. Johannes Stahl, Köln: „Kunst am Bau – Szenen einer Ehe“
01.7.2010, 19 Uhr: Wolfgang Kil , Berlin: „Modelle für soziales Anderssein – Kunstprojekte in schrumpfenden Städten“
05.7.2010, 19 Uhr: Klub7 über "Klub7", Halle/Saale
08.7.2010, 19 Uhr: Architekturgeschichte Halle-Neustadt
Künstlergespräche:
2.7.2010, 18 Uhr Astrid Brederick
9.7.2010, 18 Uhr Franca Bartholomäi
16.7.2010, 18 Uhr Lea Maike Grosz
„Sommer vorm Balkon“: Anwohnerfest der GWG am 18. Juni im Oleanderweg.
Workshop mit den Anwohnern: vom 18.6. bis zum 24.6., jeweils von 11 bis 18 Uhr sind alle Anwohner herzlich eingeladen sich mit kleinen mitgebrachten Erinnerungsstücken (Keramikscherben von der Lieblingsnamenstasse, Glasmurmeln, flaches Plastikspielzeug, Kronkorken, etc... - alles was flach, wetterbeständig und nicht größer als 20cm im Durchmesser ist) am Bau eines Sofas, zu beteiligen.
Führungen durch die „Grüne Galerie“:
am 20.6., 27.6., 4.7. und 11.7.2010, jeweils 11 Uhr
Finissage: „Kunst auf Zeit“: 18.07.2010, 16 Uhr
Künstlerische Beiträge
Die Arbeit von Lea Maike Grosz, „Einladung ins Grüne“, zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Blick auf die Umgebung und die Situation des Betrachtens lenkt. Auf der Basis ihrer scherenschnittartigen Bildsprache wird Franca Bartholomäi , mit „Kleben und kleben lassen“ eine Interaktion mit den Besuchern inszenieren. Astrid Bredereck überzeugte mit der Konsequenz ihres Vorhabens „Der weiße Weg“, einen langfristigen zeichnerischen Prozess öffentlich zu vollziehen.
Weitere Informationen
Veranstalter
Stadt Halle (Kulturbüro) in Kooperation mit dem Büro
SNOW Landschaftsarchitekten, Marie-Luise Meyer (Künstlerin)
und Juliane Aleithe (Kunsthistorikerin)





