Skulpturen von Elisabeth Howey

Einladung zum Tag der offenen Tür des Krankenhauses Martha-Maria Halle-Dölau am 19. November 2011 mit Übergabe der Plastiken „Martha und Maria“ von Elisabeth Howey.

 

Nach über dreizehnjähriger Umbauzeit ist jetzt, nach der Fertigstellung des dritten und letzten Bauabschnitts, die Generalsanierung des Krankenhauses Martha-Maria in Halle-Dölau abgeschlossen. Aus diesem Anlass lädt das Krankenhaus am Samstag, dem 19. November 2011, von 10 bis 15 Uhr, zu einem Tag der offenen Tür ein.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die von der Bildhauerin Elisabeth Howey geschaffenen Figuren für den Vorplatz des Krankenhauses der Öffentlichkeit präsentiert. Zu diesem Termin ist die Künstlerin Elisabeth Howey anwesend und es werden Führungen angeboten. Zum Tag der offenen Tür stellen sich zudem von 10 bis 15 Uhr alle Kliniken und Bereiche des Krankenhauses Martha-Maria Halle-Dölau den Besuchern vor.

Anfang 2010 hatte die Martha-Maria-Stiftung mit Sitz in Nürnberg – in Kooperation mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, unter der Projektleitung von Prof. Andrea Zaumseil – einen beschränkten Realisierungswettbewerb für ein Kunstobjekt für den Platz vor dem Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau ausgelobt. Am Wettbewerb unter dem Thema „Helfen und Hören“ beteiligten sich 13 Studierende und Absolventen der Klassen Bildhauerei/Figur, Bildhauerei/Metall und Keramik der Hochschule.

Den Wettbewerb gewann Elisabeth Howey. Ihre beiden aus Beton gegossenen, 2,20 und 2,90 Meter hohen, organischen Figuren („Martha und Maria“) stehen für „Helfen und Hören“. Die Idee geht auf eine Geschichte in der Bibel zurück: Als die Schwestern Martha und Maria den berühmten Rabbi Jesus zu Gast haben, bewirtet die aktive Martha Jesus und sorgt sich um sein körperliches Wohl, während Maria ihm zu Füßen sitzt und seinen Reden zuhört.

„Der helle Beton“, so Elisabeth Howey, „bekommt in den Figuren eine körperlich-sinnliche Bedeutung, lädt zum Berühren der Oberfläche ein. Die Figuren haben menschliche Anmutungen, lassen aber auch viel Raum für andere Assoziationen. Entscheidend für mich ist die Atmosphäre, die sie vermitteln. Eine Figur, die ‚Hörende’, befindet sich auf einer bepflanzten Insel. Mit ihr möchte ich Aufmerksamkeit, Zuneigung und Geborgenheit vermitteln. Die ‚Helfende’ befindet sich auf dem Weg unweit der Platzmitte. Sie steht für Aktivität, Hilfsbereitschaft und Tatkraft. Das Weiß steht im farblichen Kontrast zum Gebäude und zur Vegetation des Platzes. In meinen Augen bedeutet die massive Materialität des Betons Kraft, Beständigkeit und Modernität.“

Elisabeth Howey, 1969 in Bremen geboren, absolvierte nach einer Tanzausbildung von 1994 bis 1997 eine Steinbildhauerlehre in Berlin und studierte von 2000 bis 2006 Bildhauerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Azade Köker, Prof. Bernd Göbel und Prof. Andrea Zaumseil. Seit 2006 hat sie ihr Atelier in Leipzig (Informationen und Kontakt: www.elisabethhowey.de, post(at)elisabethhowey.de).

19. November 2011, 10 bis 15 Uhr
Tag der offenen Tür

Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau
Röntgenstraße 1
06120 Halle (Saale)
www.martha-maria.de

Pressekontakt zum Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau
Martina Hoffmann, Marketing und Projekte
0345 559 1536
Martina.Hoffmann(at)Martha-Maria.de
www.martha-maria.de

Hochschul-Pressestelle / 26. Oktober 2011