Spiel und Spielzeugkulturen in Nordafrika und der Sahara

Am Dienstag, dem 13. November 2012, um 18 Uhr, spricht Jean-Pierre Rossie im Rahmen des Jour Fixe über nordafrikanische Spiel und Spielzeugkulturen. Raum 103/104, Villa, Neuwerk 7.

Jour Fixe

Aus Sicht des professionellen Spieldesigns sind an den von nordafrikanischen Kindern selbst gebauten Spielsachen verschiedene Aspekte von Interesse: Kreativität mit Material und Design, Übertragung von Fähigkeiten und Wissen, Lernen durch Erfahrung, Entwicklung der Identität von Mädchen und Jungen, von gleichaltrigen und älteren Kinder, Kontinuität und Wandel im Spiel und Spielzeug, pädagogische Anwendungen in der Forschung.

Jean-Pierre Rossie, geb. 1940, studierte Sozialarbeit und afrikanische Ethnologie an der Staatlichen Universität in Gent, arbeitete in Belgien als Sozialarbeiter mit türkischen und nordafrikanischen Migranten; seit den 1970er Jahren beginnt er die Erforschung der Spielzeuge und der Spielkulturen in Nordafrika und der Sahara; Gründungsmitglied International Toy Research Centre Stockholm; Mitglied des Forum UNESCO-University and Heritage International Network; erhielt für seine ethnologische Spielzeugforschung verschiedene internationale Preise.

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich. Gäste sind willkommen!

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