Über Nomad/innen und den Unterschied zwischen Kurieren und Kuratieren

Am Dienstag, dem 12. Juni 2012, um 18 Uhr, ist im Rahmen des Jour Fixe Naomi Hennig zu Gast. Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8 a.

Jour Fixe

Das Wissen hat sich auf den Weg gemacht. Migration bedeutet nicht mehr nur Bewegungen und Wanderungen von Menschen, sondern auch Verschiebungen von kulturellen Übereinkünften, ein Abschied von kanonischem Wissen und von klaren Umrissen tradierter Identitäten. Auch das Subjekt Kurator/in haust nicht mehr bloß in der oberen Etage des Museums. Seine Tätigkeit müsste oft eher als prekäre Berufung, denn als Beruf bezeichnet werden. Die Grenzen zwischen dem Künstlerischen, dem Performativen, dem Kuratorischen, dem Sozialen, der Universität oder der Anstalt sind so permeabel wie nie zuvor.

Naomi Hennig (*1979 in Hamburg). Studium Illustration, bildende Kunst, Kunst im Kontext. Arbeitet als Künstlerin und Ausstellungsmacherin in Berlin. Künstlerische Forschung zu marginalen Kunstgeschichten und alternativen Bildungsformen. Mitarbeit an kollektiven Projekten: Fakultät Null, Berlin (seit 2010), Ausstellung Raumschiff Jugoslawien, NGBK Berlin (2011), Moscow International Biennale for Young Art, project Adopt Art mit Katja Sudec (2010), Interflugs D/Effekt Akademie, Berlin (2009), Edinburgh Close Up, Edinburgh Art Festival, GB (2008). Ausstellungen (Auswahl): Camp Hiroshima, Hiroshima, JP (2008), Gunma Biennale for Young Art, JP (2008), Mischweiss, Gängeviertel Hamburg (2006).

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich. Gäste sind willkommen!