Pro oder Kontra

Arbeiten von Studierenden aus sieben Kunsthochschulen thematisieren gesellschaftliche Kontroversen vom 1. Dezember 2016 bis 12. Januar 2017

Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden gesellschaftlichen Kontroversen um Flüchtlings-, Umwelt- und Klimapolitik, um Verteilungsszenarien und das richtige Krisenmanagement untersucht die Ausstellung in der Burg Galerie im Volkspark, wie sich junge Künstlerinnen und Künstler mit aktuellen Zeitfragen auseinandersetzen. Nehmen sie eine Haltung pro oder kontra ein? Und wenn ja, wie wird sie künstlerisch formuliert?

Die Ausstellung Pro oder Kontra präsentiert hierzu 17 künstlerische Positionen von Studierenden aus sieben deutschen Kunsthochschulen, die nach einem Open Call ausgewählt wurden.

In der Ausstellung sind Werke von Paul Altmann (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Franziska Beilfuß (Universität der Künste Berlin), Claudia Bieberstein (Hochschule für Bildende Künste Dresden), Tanja Hamester (Akademie der Bildenden Künste München), Martin Haufe (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Valentin Hessler (Hochschule für Bildende Künste Dresden), Klasse Prof. Ulrike Grossarth der Hochschule für Bildende Künste Dresden (Franziska Goralski, Sophie Lindner, Anne Reiter, Yannick Roller, Christoph Rodde, Theresa Schnell, Jakoba Schönbrodt-Rühl, Ronja Sommer, Martin Wiesinger und Lea Zepf), Sophie Kindermann (Akademie der Bildenden Künste München), Lisa Kottkamp (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Philine Kuhn (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Jaqueline Lisboa Silva (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Jana Luck (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Nora Manthei (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Bruno Siegrist (Universität der Künste Berlin), Soma Sohrabi (Universität der Künste Berlin), Anne Weyler (Kunsthochschule für Medien Köln) und Frauke Zabel (Akademie der Bildenden Künste München) sowie die fünf Gastbeiträge zu sehen.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler überschreiten in ihren Arbeiten teilweise Gattungsgrenzen und verbinden mehrere Medien wie Skulptur und Sound oder digitale und analoge Bildproduktion. Thematisch drehen sich die Arbeiten dabei unter anderem um die Frage, was zu tun sei, wenn rassistische Tendenzen zum Mainstream zu werden drohen (Klasse Prof. Ulrike Grossarth) oder wie es um den Zusammenhang von deutscher Politik und Rüstungsindustrie steht (Paul Altmann). Genauso im Fokus stehen Fragen nach Identität und Bildpolitik, werden Grenzen dekonstruiert oder die unbegrenzten Möglichkeiten und Zwänge des technischen Fortschritts thematisiert.

Fünf Gastbeiträge der international tätigen Künstlerinnen und Künstler Šejla Kamerić, Folke Köbberling, Thomas Kilpper, Nástio Mosquito sowie Wolfgang Tillmans flankieren die Werke der Kunststudierenden und erweitern so das künstlerische Spannungsfeld, in dem sich die studentischen Arbeiten auf unterschiedliche Weise positionieren.

 

Pro oder Kontra

Ausstellungsdauer: 1. Dezember 2016 bis 12. Januar 2017
Eröffnung: Mittwoch, 30. November 2016, 18 Uhr
Begleitprogramm: www.burg-halle.de/hochschule/hochschulkultur/burg-galerie/veranstaltungen/a/pro-oder-kontra-1/

Öffnungszeiten:
 Montag bis Sonntag, 14 bis 19 Uhr.
Vom 24.12.2016 bis 1.1.2017 ist die Burg Galerie im Volkspark geschlossen.

Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Social Media:
Die BURG kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #ProKontra und #BurgHalle.

Gefördert durch:
„Burg gestaltet!“ – ein Projekt des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.