Transfergutscheine für den Wissens- und Technologietransfer

Transfergutscheine unterstützen den Wissens- und Technologietransfer in Sachsen-Anhalt: Hochschulen und Firmen stellen ihre Projekte am 14. November 2012 im Designhaus Halle vor.

 

Das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt lädt zur Vorstellung von ausgewählten Ergebnissen der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Firmen ein, die mithilfe von Transfergutscheinen realisiert werden konnten.

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule Anhalt und die Hochschule Merseburg stellen ihre Projekteergebnisse aus den Bereichen Design, Sozialwirtschaft und IT vor:

Mittwoch, 14. November 2012, um 11.00 Uhr,
Designhaus Halle, Raum 103,
Ernst-König-Straße 1, 06108 Halle

Ihre Gesprächspartner sind: Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Axel Müller-Schöll, Rektor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Sofia Löser, Studentin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Rainer Kleibs, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Mitglied der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Torsten Fritzlar, Vertreter der Philosophischen Fakultät III – Erziehungswissenschaften der MLU, Prof. Dr. Holger Baumann, Fachbereich Architektur, Facility Management und Geoinformation der Hochschule Anhalt, Studierende der Hochschule Anhalt, Peter Kellner, Leiter Unternehmenskommunikation der IDT Biologika GmbH Dessau-Roßlau, Prof. Dr. Dirk Sackmann, Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung der Hochschule Merseburg, Dr. Matthias Zaha, Mitarbeiter für Wissens- und Technologietransfer an der Hochschule Merseburg.

Hintergrund:
Der Wissens- und Technologietransfer ist für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsen-Anhalts von besonderer Bedeutung. Mit dem Ziel, Wissenschaft und Wirtschaft noch enger zu verzahnen und gerade auch den vielen kleinen und mittleren Unternehmen im Land den Zugang zu neuem Wissen und damit Innovationen zu ermöglichen, hat die Landesregierung Anfang dieses Jahres Transfergutschein eingeführt, die Firmenchefs und Professoren dazu einladen, technische oder betriebswirtschaftliche Probleme gemeinsam zu lösen. Dieses Programm ist auf großes Interesse gestoßen. Ausgewählte Projekte werden Ihnen am 14. November im Designhaus Halle, einer Einrichtung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, vorgestellt.

Für die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle präsentiert die Studentin Sofia Löser ihre Modekollektion „Pure“,die sie gemeinsam mit Henrik Bettels entwickelte. Beide sind Studierende im Bachelor-Studiengang Industriedesign. „Wir wollten“, so Sofia Löser und Henrik Bettels, „bei unserem Entwurf computergesteuerte Maschinen einbeziehen, um damit eine automatisierte Fertigung zu ermöglichen. Dafür haben wir sechs Kleider entworfen, die mittels Laserschnitt in Form gebracht werden. Es galt eine Schnittstelle zwischen traditioneller Herstellung und Technik zu finden, um Arbeitsschritte zu sparen und mit dieser neu gewonnen Ästhetik zu spielen. Das Ergebnis ist eine zeitlose Modekollektion, die Attribute der maschinellen und seriellen Fertigung auf den Laufsteg bringen.“

Mithilfe der Transfergutscheine hatten die beiden Studierenden die Möglichkeit, in enger Zusammenarbeit mit der Firma LSZ Halle GmbH (Laserschneiden) ihre Modekollektion zu fertigen. Gemeinsam suchte man das richtige Material, das für den Zuschnitt mittels Präzisionslaser geeignet ist und einigte sich auf Neoprenstoff. Das Laserschneiden von Neopren war auch für die LSZ Halle GmbH, die üblicherweise mit Blechen und Kunststoffen arbeitet, Neuland.

Ein Foto der Kleiderkollektion „Pure“ finden Sie unter www.burg-halle.de/hochschule/information/presse.html.

Hochschulpressestelle / 12. November 2012