Studiere, was dich wirklich weiterbringt.

Kampagne der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt setzt auf die Entwicklung starker Persönlichkeiten während des Studiums

Beispiel der Kampagnenmotive
Foto: Initiative der Hochschulen in Sachsen-Anhalt

Sind die Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen wirklich gut auf die Herausforderungen des Berufslebens vorbereitet? Braucht man für den erfolgreichen Start ins Berufsleben mehr als umfangreiches Fachwissen? Die Kampagne „Studiere, was dich wirklich weiterbringt“ der Hochschulen und Universitäten in Sachsen-Anhalt regt zum Diskurs über die Persönlichkeitsentwicklung während der Studienzeit an und wirbt über die Grenzen des Landes hinaus um künftige Studierende.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben das Land und der Bund engagiert in den Ausbau der Hochschulen in Sachsen-Anhalt investiert. Im Ergebnis ist eine Hochschullandschaft entstanden, die den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Alltag und Arbeitswelt verändern sich allerdings parallel dazu immer schneller. Mehr denn je gefragt sind Absolventinnen und Absolventen, die das während eines Studiums erworbene Wissen im Beruf auch anwenden können. Denn: Eine Zukunft, in der Wandel die einzige Konstante ist, braucht starke Persönlichkeiten, die auf die vielfältigsten Herausforderungen vorbereitet sind.

Nur wenige Wochen, bevor bundesweit an allen weiterführenden Schulen die Abiturprüfungen abgelegt werden, starten am 17. Februar 2017 sieben staatlich finanzierte Hochschulen Sachsen-Anhalts die neue Studieninformationskampagne „Studiere, was dich wirklich weiterbringt“. Mit ihr regen sie zum Diskurs darüber an, wie im Rahmen eines Hochschulstudiums die Persönlichkeitsentwicklung optimal gefördert werden kann und sollte. An den Hochschulen des Landes bestehen dafür beste Voraussetzungen: Professorinnen und Professoren kennen ihre Studierenden. Der Betreuungsschlüssel ist ausgezeichnet. Die hochmoderne, innovative Ausstattung der Hochschulen schafft Raum zum Ausprobieren und zur praxisnahen Wissensvermittlung.

Die zunehmende Digitalisierung und wachsende Individualisierung der Arbeitswelt hinterlassen national wie international bereits im Fachkräfte-Recruiting vieler Unternehmen deutliche Spuren. So schwärzt zum Beispiel das Wirtschaftsberatungsunternehmen Deloitte die Namen der absolvierten Hochschule in den Bewerbungsunterlagen. Der Maschinenbauer Trumpf stellt nur noch auf der Basis von Persönlichkeitstests ein. Auch in anderen Unternehmen nimmt die Persönlichkeit der Bewerberinnen und Bewerber einen immer höheren Stellenwert ein.

Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt ist sich sicher: „Die Hochschulen in Deutschland müssen ihren Studierenden neben Fachwissen auch kreatives Denken, Empathie, Wandelbarkeit, Resilienz und Teamfähigkeit vermitteln, damit sie sicher im Berufsleben ankommen.“ Mit ihrer Initiative „Studiere, was dich wirklich weiterbringt“ wollen sieben staatliche Hochschulen des Landes nicht nur bundesweit Studieninteressierte auf die Möglichkeiten eines Studiums in Sachsen-Anhalt aufmerksam machen, sondern länderübergreifend einen Diskurs zu Fragen und Aspekten einer sozialen, fachübergreifenden und innovationsrelevanten Ausbildung der Fachkräfte der Zukunft anstoßen.


Beteiligte Hochschulen: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Harz, Hochschule Anhalt, Hochschule Merseburg, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Website zur Kampagne: www.wirklichweiterkommen.de

Pressekontakt: Dr. Melanie Hyll, T +49 (0) 345 5521423, M +49 (0) 151 16163416, melanie(at)  wirklichweiterkommen.  de