Halle an der Saale

Informationen zum Studienumfeld

Die Stadt Halle kurz vorgestellt

Die 230.149 Einwohner Halles sind stolz auf die über 1000jährige Geschichte ihrer Stadt. Das hier über Jahrhunderte geförderte Salz, im Wappen der Stadt verewigt, machte sie reich. Heute nennt sie sich selbstbewußt Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts. Halle wird, nicht zuletzt Dank Lyonel Feininger, als Stadt der fünf Türme bezeichnet, obgleich sie davon einige mehr hat.

Studieren in Halle

Halle hat wunderschöne Plätze, die Auen an der Saale, die Cafés in der Altstadt,
feine Kinos und gute Clubs. 

Halle ist eine Hochschulstadt:

die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, die Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg und die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik. Hier kann man tagsüber studieren und findet in den Abend- und Nachtstunden zahlreiche Orte vergnüglicher Kommunikation.

Halle ist die Stadt der Bibliotheken:

die Bibliotheken der Universität und der Hochschulen, darunter die der Burg Giebichenstein mit einem bemerkenswerten Bestand älterer und neuerer Literatur zu allen Bereichen von Kunst, Architektur und Design, die Barockbibliothek der Franckeschen Stiftungen oder die Marienbibliothek der Marktkirche St. Marien.

Halle ist die Stadt der Musik und des Theaters:

das städtische Opernhaus, die jährlich veranstalteten Händel - Festspiele mit dem Händelfestspielorchester und Gästen aus aller Welt, die Georg-Friedrich-Händel-Halle, die Konzerthalle Ulrichskirche, Konzerte in der Marktkirche Unser Lieben Frauen, im Dom, in der Pauluskirche, in der Moritzkirche und anderen Orten bieten ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Hier kann man auch verschiedene Chöre der Stadt erleben: Die Robert-Franz-Singakademie, den Stadtsingechor, den Huttenchor. Für den künstlerischen Nachwuchs sorgt das Konservatorium „G.F. Händel“. Dazu die Theater der Stadt: neues theater, Thalia-Theater, Kabarett Kiebitzensteiner, Puppentheater und das Steintor-Variete.

Halle ist die Stadt der Museen, Galerien und Kunstvereine:

die Stiftung Moritzburg Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt mit ihren bedeutenden Sammlungsbeständen und einer ständigen Ausstellung zur Geschichte der halleschen Kunsthochschule auf Burg Giebichenstein, das Stadtmuseum, dem Christian-Wolff-Haus und der Oberburg Giebichenstein, die Kunst- und Naturalienkammer in den Franckeschen Stiftungen, das Technische Halloren- und Salinemuseum, das Händel-Haus, das Landesmuseum für Vorgeschichte, das Geiseltalmuseum in der Neuen Residenz. Halle hat verschiedene Kunstgalerien, die sich vor allem der Präsentation zeitgenössischer Kunst verpflichtet fühlen, unter anderem die Galerie „Talstrasse“ , die vom Halleschen Kunstverein betriebene Foyer-Galerie im Opernhaus Halle, die Zeitkunstgalerie, die Galerie der Universität in der Burse zur Tulpe, die neue Galerie für zeitgenössische Kunst „Raum Hellrot“, sowie die Kunsthalle Villa Kobe und das Kunstforum Halle der Stiftung der Saalesparkasse.

Von besonderer Bedeutung für die Stadt sind die Franckeschen Stiftungen,

deren Gebäude in die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde und die 1991 aufwendig restauriert wurden. Das 50 Gebäude umfassende barocke Ensemble wurde als Schulstadt für hallesche Waisenkinder und adelige Zöglinge durch August Hermann Francke, dem Begründer des halleschen Pietismus, ab 1698 errichtet.

Halle hat noch mehr zu bieten:

den bemerkenswerten Stadtgottesacker in der Art italienischer Camposanto-Anlagen, einen Botanischen Garten, einen Bergzoo und anderes. Und ganz sicher lohnt es sich, über Halles Stadtgrenzen hinaus zu schauen: zu den historischen Kuranlagen von Bad Lauchstädt mit dem 1802 von Johann Wolfgang Goethe eröffneten Goethetheater, oder zur Klosterkirche auf dem nahegelegenen Petersberg, in den Wörlitzer Park und zum Bauhaus nach Dessau...