Lehrgebiete

Bildnerische Grundlagen im Fachbereich Kunst

Grundstudium

Im Grundstudium des zweiten und dritten Studienjahres ermöglicht das Grafische Naturstudium und das Aktzeichnen den Prozess des Suchens und der Sensibilisierung für Formen, Farben, Strukturen und Zusammenhänge: Zeichen finden als »Diskurs ohne Worte« über Sehen, Erleben, Erkennen, Erfahren der Natur, insbesondere über den Menschen, als das vollkommenste Objekt für diese Untersuchungen. In dieser Zeit wird die Lehre begleitet durch Anatomie (Form, Funktion), Perspektive (Fläche, Raum, Illusion), Fotografie (Komposition, Ausdruck), Schrift (Proportion, Wahrnehmungsgewohnheiten), Gestaltungslehre (bildnerische Gesetzmäßigkeiten, Farbe-Malen, Schwarz-Weiß, verschiedene Arbeitsmethoden) und Plastische Übungen (Raum, Proportionen, Ausdruck).

Hauptstudium

Die erweiterten Grundlagen im Hauptstudium sollen parallel zur Arbeit in den jeweiligen Fachrichtungen jeden Studierenden durch den freien Umgang mit seiner Umgebung (real und sozial) die Möglichkeit geben, seine ganz persönliche bildkünstlerische Sprache als Ausdrucksmittel für seine speziellen Kunstambitionen zu finden. Ideen werden entwickelt, dramatisiert, pointiert und für Dritte plausibel mittels der Zeichnung, Grafik, Malerei, Collage, Foto, PC oder anderer Techniken dargestellt. Provokation zur Intervention – Wie setze ich meine künstlerischen Ideen durch? Projektbezogene Anregungen, wie man möglichst effizient mit den zu Gebote stehenden Mitteln umgeht (Steigerung von Wirkung, Beschaffung von Mitteln, Umgang mit Entscheidungsträgern und praktische Umsetzungsmöglichkeiten, Auftragsbeschaffung). Anhand realer Projekte in der Praxis werden vor allem die grundlegenden und verallgemeinerungsfähigen Probleme behandelt.