Galerien – Die Mächtigen im Kunstbetrieb?
Eine Auseinandersetzung mit der Rolle von Galerien als Partner von Künstler/-innen, Gestalter/-innen und Kunstvermittler/-innen

Prof. Dr. Susanne Pfleger | Blockseminar + Exkursion für Studierende der Kunstpädagogik (Diplom) im Hauptstudium (Kunstmanagement)

Die Galerie als Ort des Ausstellens wie auch Verkaufens und Vermittelns von Kunst im Primärmarkt nimmt heutzutage eine wichtige Position im Kunstbetrieb ein. So gehören Galerien heute selbstverständlich zum Alltag von Künstlern, Kunstsammlern, Kuratoren und Kunstliebhabern. Doch welche Bedeutung haben Galerien und wie funktionieren sie?

Während wir heute unter dem Begriff der Galerie vorrangig gewerbliche Verkaufsräume verstehen, entstammt die Bezeichnung ursprünglich alten Bogengängen der Uffizien in Florenz. Am Ende des 19. Jahrhunderts markierte die moderne Kunstgalerie einen entscheidenden Wandel für das kulturelle Leben und den Umgang mit Kunst, die sich immer mehr aus institutionellen Zusammenhängen des Hofes oder Staates löste und sich verstärkt in private Bereiche des erstarkenden Bürgertums eingliederte, wodurch neue wirtschaftliche Zusammenhänge entstanden, auf die die gewerblichen Galerien reagierten. Eine neue Ökonomie der Kunst zieht neue Formen des Präsentierens und des Vertriebs von Kunstwerken nach sich, was teilweise auch heute wieder beobachtet werden kann.

Die Funktionen von Galerien im Kunstbetrieb, sowie ihre Geschichte und ihren Wandel wollen wir in diesem Seminar gemeinsam beleuchten. Dabei stellen Kunstmessen ein wichtiges Betätigungsfeld dar, in dem Galerien auf unterschiedliche Weise agieren. Doch auch neue Strategien des Vermarktens von Kunst tauchen auf. Denn Galerien verändern sich in ihrem Selbstverständnis im Laufe der Zeit, abhängig von verschiedenen Parametern des Kunstbetriebs - besonders auch im Zuge der zunehmenden Globalisierung der letzten Jahrzehnte.

Ein persönliches Kennenlernen von unterschiedlichen Galerien und ihren Akteuren sowie eine erweiterte Kenntnis von Theorie und Praxis stehen in diesem Seminar im Vordergrund. Neben theoretischen Einführungen am 19. November ist nach Vereinbarung eine eintägige Exkursion zu Galerien nach Berlin geplant.

Gäste anderer Studiengänge sind herzlich willkommen.

Fragen und Anmeldung:
susanne.pfleger(at)stadt.wolfsburg.de

Name der Lehrenden – Name of Teacher
Prof. Dr. Susanne Pfleger (Direktorin der Städtischen Galerie Wolfsburg)

Lernziel / Qualifikationsziele – Objectives / Learning Outcome


  • Auseinandersetzung mit der Geschichte von Galerien und Kunstmarkt
  • Kenntnisse über Funktion und Organisation von Galerien heute
  • Fragen des Kunstmanagements, Thematisierung des Kunstmarkts
  • Rolle von Galerien als Partner von Künstler/-innen, Gestalter/-innen und Kunstvermittler/-innen


Veranstaltungsart
Blockseminar

Beurteilung – Assessment
Studierende der Kunstpädagogik (Diplom): Teilnahmeschein (unbenotete Präsentation)

Verwendbarkeit
Kunstmanagement (Kunstpädagogik, Diplom)



Zugangsvoraussetzung – Prerequisites / Course Level
keine

Umfang in SWS und nach Möglichkeit ECTS-Punkten
2 SWS



Häufigkeit, Dauer und Termin / Ort des Angebots
Montag 19. November 2018, 10.30 bis 16.30 Uhr

Exkursion nach Berlin nach Vereinbarung

Hermes, Rm 2.08 (19.11.2018) und Berlin (Exkursion)

Lehrende(r)

  • Prof. Dr. Susanne Pfleger (Honorarprofessorin)

Abschluss

Diplom

Ort

Hermes Rm 2.08 (Seminarraum)

Zeit

Mo. 19. November 2018, 10:30-16:30 Uhr
Exkursion nach Berlin nach Vereinbarung

Lehrende(r)

  • Prof. Dr. Susanne Pfleger (Honorarprofessorin)

Abschluss

Diplom

Ort

Hermes Rm 2.08 (Seminarraum)

Zeit

Mo. 19. November 2018, 10:30-16:30 Uhr
Exkursion nach Berlin nach Vereinbarung