Geometrie der Arbeit I

„Was ist Arbeit heute?“ ist die zentralle Frage über dem Projekt „Geometrie der Arbeit“, das 2006 im Fachgebiet begann.

 

„Was ist Arbeit heute?“ ist die Frage über dem Projekt „Geometrie der Arbeit“, das 2006 im Fachgebiet begann. Ausgangspunkt der Auseinandersetzung mit Phänomenen gegenwärtigen Arbeitslebens bildeten zunächst die ungewissen Berufsperspektiven sowohl des Künstlers als auch speziell der außerhalb von Schule wirkenden Kunstpädagogen. Im Sinne einer gezielten Vorbereitung auf die Zeit nach dem Schutzraum Hochschule soll im Verlauf des Projekts eine bewusste künstlerische Reflexion über den Charakter aktueller Arbeitswelten herausgefordert werden. Vorträge von Künstlern, Kuratoren und Kunstkritikern unterstützen die inhaltliche künstlerische Arbeit, die klassenübergreifend und interdisziplinär erfolgt. Zum Abschluss der ersten Phase des Projekts wurden im Juli 2006 in der Alten Spinnerei Leipzig erste künstlerische Ergebnisse der Arbeitsgruppen präsentiert. Die Feldforschungen der Studenten führten zu vielfältigen inhaltlichen Ausdrucksformen: das Nachdenken über das Verhältnis von Kunst und Arbeit bildete naturgemäß einen Schwerpunkt, andere Ansätze beschäftigten sich mit der Suche nach möglichen künstlerisch formulierten Definitionen heutiger Arbeit sowie der Umsetzung persönlicher Erfahrungen. Die Fortführung des Projekts konzentriert sich in den nächsten Semestern auf konkrete künstlerische Interventionen in Firmen und Institutionen.