Rekonstruktion der Josef Albers-Fenster im Grassi

Rekonstruktion und künstlerische Interpretation der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Farbglasfenster von Josef Albers im Grassimuseum Leipzig. Die künstlerische Projektbetreuung hat Christine Triebsch, Professorin für Malerei/Glas inne.

 

Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten prägnanten Farbglasfenster des Bauhauskünstlers Josef Albers (1888 – 1976) im Grassimuseum Leipzig werden jetzt rekonstruiert. Unter den großen, baugebundenen Projekten von Josef Albers kommt den bis zu sieben Meter hohen Fenstern im Haupttreppenhaus des Grassimuseums eine zentrale und bedeutende Rolle zu. Die insgesamt 18 Fenster stellen die größte Flachglasarbeit eines Künstlers der Dessauer Bauhauszeit dar. 1926 entworfen, 1927 gefertigt und eingebaut, wurden sie 1943/45 während des Zweiten Weltkrieges durch Bombeneinwirkung zerstört. Jetzt beginnt in Leipzig deren Rekonstruktion und künstlerische Interpretation. Ermöglicht wird dies in ersterLinie durch Mittel der  Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Leipzig.

Am Donnerstag, den 21. April, 10.00 Uhr lud das GRASSI Museum für Angewandte Kunst zur Pressekonferenz ein.

Es nahmen teil:                                                                                                                     

  • Claus Friedrich Holtmann: Vorsitzender des Vorstandes der OstdeutschenSparkassenstiftung und Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes
  • Dr. Harald Langenfeld: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig
  • Prof. Christine Triebsch: Professorin für Malerei/Glas an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und künstlerische Projektbetreuerin
  • Dr. Eva Maria Hoyer: Direktorin des GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
  • Dr. Olaf Thormann: Stellvertretender Direktor des GRASSI Museum für  Angewandte Kunst Leipzig

Interview

Interview mit Dr. Eva Maria Hoyer, Direktorin des Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
und Christine Triebsch, Professorin für Malerei/Glas an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle