Freya Neumann, 2016
Soundinstallation

 

"  Menschen teilen und nutzen den öffentlichen Raum gemeinsam, schaffen sich aber gleichzeitig selbst Privaträume in ihm und bleiben häufig getrennt in einer sichtbaren oder unsichtbaren Parzelle. Zugleich liegt eine Faszination in der enormen Durchmischung unterschiedlicher Menschen, die kurzfristig oder über längere Dauer im öffentlichen Raum entsteht. Geprägt durch seine Unmittelbarkeit sind hier Formen von Vitalität und Produktivität enthalten, die in der Schnelllebigkeit des öffentlichen Raumes schwer wahrnehmbar sind.

Die Soundinstallation greift in diese Unmittelbarkeit ein und wird Behältnis konkreter Gegenwarten, konfrontiert und macht erlebbar. Der kreierte Raum, ist ein Gefüge, das durch andere Formen des Austauschs, klingt, überbrückt und verknüpft. Die Arbeit ist innerhalb eines partizipativen Stadtraum-Projekts entstanden und wurde während einer Aktion im öffentlichen Raum und im Rahmen einer Ausstellung in der Moritzkirche gezeigt. "