Kunstwissenschaften
Kunstgeschichte und Ästhetik
Kunstgeschichte, Prof. Dr. Nike Bätzner
Basis der Lehre ist, die „Historie zum Zwecke des Lebens“ auszudeuten. Die Kunst des 20. Jahrhunderts soll in Bezug zu ihrer Vorgeschichte betrachtet werden. Es gilt insbesondere Kulminationspunkte und Kontextverschiebungen der Kunstproduktion und ihrer Diskurse herauszustellen. Dabei liegt der Fokus mehr auf einer Ideengeschichte als auf der Betrachtung bloßer Stilabläufe. Ausgangspunkt ist dabei immer das Kunstwerk. Ich verstehe die kunstgeschichtliche Lehre als eine Schule des Sehens und des Reflektierens.
Forschungsschwerpunkte: Kunst des 15./16. und 20./21. Jahrhunderts; insbesondere Fragestellungen zu intermedialen Überschreitungen der Kunst (optische Medien und Kunst, Handlungskonzepte), Kunst und Zeittheorie; Kunst und Spiel.
Ästhetik, Prof. Dr. Dieter Knoell
Das Fach Ästhetik soll den Studierenden Gelegenheit bieten, ihre praktische Ausbildung in Verbindung zu bringen mit der Diskussion maßgeblicher Kunsttheorien der Vergangenheit und Gegenwart. Lehrveranstaltungen wie »Kunst der Wahrnehmung und Wahrnehmung der Kunst« verweisen auf die in der Tradition des Faches feststellbare doppelte Bedeutung des Begriffs »Ästhetik« als Lehre von der sinnlichen Erfahrung einerseits und philosophische Theorie der Kunst andererseits. Auf diesem Hintergrund muss Ästhetik sich heute zunächst von einem Alltags(miss)verständnis bzw. einem zu engen Verständnis des Faches absetzen, das allzu umstandslos »ästhetisch« mit schön bzw. harmonisch identifiziert.




