Prof. Dr. Susanne Pfleger

Honorarprofessorin für Kunstmanagement


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//Studieren/Lehrveranstaltungen/Praxis/

Statements zu Arbeit und Lehre

Künstlerinnen und Künstler sind heute mehr denn je gefordert, sich mit scheinbar kunstfernen Themen und Problemen zu befassen. Die eigene ökonomische Existenz, aber auch jene Bereiche des künstlerischen Schaffens, die nur schwer kommerziell vermarktet werden können oder sollen, sind abhängig davon, dass Künstlerinnen und Künstler individuelle Strategien entwickeln, sich langfristig auf dem Markt zu behaupten. Neben betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnissen, sind hierzu Kompetenzen des Projekt- und Selbstmanagements erforderlich.

Zur Erschließung der vielschichtigen Thematik setzt sich die Veranstaltungsreihe aus vier Modulen zusammen: Selbstmanagement, Ausstellungsorganisation und Ausstellungsbetrieb, Texte für den Kunstbetrieb sowie Finanz- und Kostenmanagement bilden die Schwerpunkte der Veranstaltungen. Ein Modul erstreckt sich jeweils über ein Semester. Das Angebot richtet sich an die Studierenden aller Fachgebiete. Da es mein Ziel ist, einen Einblick in die Praxis zu vermitteln und Gespräche mit weiteren Experten anzubieten, finden einige Termine auch außer Haus statt.



Vita

  • Studium der europäischen Kunstgeschichte, Romanistik und Musikwissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Reims.
  • 1990 Promotion.
  • 1991-1993 Mitarbeit am Forschungsprojekt "Die Kirchen von Siena" des Kunsthistorischen Instituts in Florenz.
  • 1993-1997 Kustodin an der Städtischen Galerie Wolfsburg, die sie seit 1997 leitet.
  • Von 1996 bis 2001 Gastdozentin im Fachbereich Kunstgeschichte an der TU Braunschweig.
  • Seit 2002 Lehrbeauftragte an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle im Bereich Kunstpädagogik.
  • Veröffentlichungen beschäftigen sich mit Fragen zur italienischen Kunst des Mittelalters und der Renaissance sowie mit Themen der Gegenwartskunst.
  • Das zusammen mit Olaf Nicolai herausgegebene Buch „Rewind Forward“ erhielt im Jahr 2003 die „Goldene Letter“, die weltweit höchste Auszeichnung für Buchgestaltung.