Wettbewerbe im Rahmen eines Semesterprojekts oder als freie Arbeit entstanden Internationaler Designwettbewerb "LEUCHTEN leuchten" 2000 Ein Beitrag für die Endbewertung eines Designwettbewerbes, ausgeschrieben von einer in Shanghai ansässigen Firma für Leuchtstofflampen und der Agentur 3D-Design. Designpreis Halle 2003 Die Teilnahme erfolgt mit der Einreichung der Ergebnisse des Projektes "Imageprodukte für den BioVerbund", aufbereitet in einem Booklet, das die Prototypen vorstellt, einer Präsentation auf CD und einem Handschmeichler der zweiten Serie mit Mini-CD-Rom. AVK-TV Sonderpreis 2002 Anwendung des Jahres. Die handschmeichelnden Imageprodukte wurden von Riko und MNM zur Anwendung des Jahres 2003 gekürt und erhielten den Sonderpreis.Materialica Design Award 2005 Unser Beitrag für den Design Award ist ein Imagemöbel für den Innenbereich, das exemplarisch für ein ganzes Möbelsystem steht. Gefertigt ist es aus von uns entwickelten Halbzeugen aus Hanfkompositen. [tu: 'baelens:] ausgleichen; in ein harmonisches Verhältnis bringen Die Idee des zugrundeliegenden Entwurfs von 2_Balance beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialqualitäten und deren Einfluß auf die Erzeugung von Licht. Ein Jeder hat schon einmal ein Schiffsmodell oder einen Plastikmodellbausatz eines Flugzeuges zusammengesetzt. Hier ist eine gewisse Materialsensibilität gefragt. Ist diese überhaupt nicht vorhanden, wird sie zumindest insoweit geschult oder führt zu der erschütterden Erkenntniss: "Na, das ist dann halt nichts für mich!". Auf der anderen Seite ist ein annehmbares Ergebnis aber auch auf der Seite der kleinen persönliche Erfolge zu verbuchen. Man hat also etwas durch Auseinandersetzung gelernt. Diese Qualitäten lassen sich auch auf das Zusammenbauen eines Ikea-Regals oder einer Lichtquelle übertragen. Aber inwieweit wirkt sich das gewählte Material auf die Qualität des erzeugten Lichts und somit auch auf die Raumatmosphäre aus? Der Entwurf von 2_Balance ist als kleiner Baukasten für Licht und Atmosphäre gestaltet. Der relativ simple Aufbau macht schon deutlich, daß es hier etwas in der Waage zu halten gilt. Genauso wie in der Luftfahrt geht es darum eine nötigst stabile Tragkonstruktion bei möglichst geringem Gewicht zu realisieren, verbunden mit der Anforderung das eigentümliche Neonlicht in seinem Carakter entweder zu verstärken oder zu manipulieren. Hierzu dienen, auf beiden Seiten angebracht, die Segel. Es können für diese lasziv durchscheinende Gewebe in unterschiedlichen Qualitäten, Anmutungen oder Farben verwendet werden. Aber auch absorbierende oder reflektierende Materialien sind denkbar. Je nach Einsatzgebiet (als Wand- oder Deckenleuchte, in öffentlichen oder privaten Räumen, in Zimmern mit niedrigen oder hohen Decken...) ergibt sich so eine breite Anwendungsdiversifikation. Der Entwurf zielt auf eine hohe Akzeptanz bei den jeweiligen Nutzern, da das endgültige Resultat selbst aktiv mitgestaltet werden kann. Das illustrierende Modell wird derzeit noch mit einer Halogenstableuchte betrieben. Eine Umorientierung auf den Leuchtmittelstandard T5 (in den verschiedenen Abmessungen von l=15cm, 22cm, 30cm und 54cm) ist jederzeit möglich und über einen für die verschiedenen Größen zugänglichen Acrylglastubus realisierbar. Zur Präsentation (1,23 MB) Das Projekt Imageprodukte aus BioVerbund ist bei weitem das umfangreichste und komplexeste Projekt. Die Ergebnisse wurden neben der Hannover-Messe auch auf der NMN-Tagung (Neue Materialien Niedersachsen e.V.) in Braunschweig präsentiert und erhielten den AVK-TV Sonderpreis 2002. Insgesamt entstanden zwei Präsentationsoberflächen. Eine umfangreicher und autorengeleitet für die Semesterpräsentation, die andere kompakter und rezipientengeleitet für die Messe.