Kellerprojekt - Rennumbau einer MZ TS 250 TEIL 4 "kleiner Polsterkurs"
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<<< Der Höcker ist mit einer Folie beklebt. Auf die Folie wird die erste Tragschicht Balsaholz (0.8mm) in Längsrichtung geklebt. Danach klebe ich quer 4mm-Sperrholz-Brettchen auf die Tragschicht. In der Rundung sind diese sehr schmal, um sie besser nachformen zu können.

<<< Nachdem alles getrocknet ist, kommen nochmals, je längs und quer, eine Schicht Balsaholz. Schon beim Fixieren der letzten Schicht löst sich das "Snowboard" von der Folie und somit vom Höcker.

<<< Nachdem die Ecken grob beschnitten sind, wird die endgültige Form mit einem Stift auf das Board übertragen und anschließend am Tellerschleifer abgenommen. Die Befestigung am Höcker funktioniert mittels Schlagmuttern im Board, von unten mit Schrauben fixiert.

<<< Silkes alte Isomatte wird mit Pattex aufgeklebt. Da das Leder des Bezuges später abgesteppt werden soll, beschließe ich, das Board an den geeigneten Stellen jetzt schon quer zu lochen.

<<< Um das Board noch etwas sitzfreundlicher zu kriegen, werden an geeigneten Stellen nochmal Querstreifen der Isomatte aufgeklebt. Zum Schluss werden die Kanten geschliffen. Das kurze Abbrennen mit der Flamme eines Feuerzeuges hat sich hier als sehr gut erwiesen.

<<< Mein Freund Tobbs, der sich gut mit der Verarbeitung von Leder auskennt, weicht mir ein schönes Stück Leder ein. Als dieses dehnbar genug ist, wird es über das Board gespannt und auf der Rückseite mit dem Tacker fixiert.
 

<<< Das Leder spannt sich beim langsamen Trocknen noch etwas selbst nach. Die Klammern auf der Rückseite werden dann nach und nach durch Kontakt- und Epoxydkleber ersetzt, die entstandenen Falten auf der Rückseite werden agecuttert.

 
<<< Nachdem das Lederdeck fest ist, wird nun die Nadel durch die Reihen von Bohrungen gefädelt. Bestens geeignet hat sich hierzu festes Korallenstern™-Flachs-Garn. Alles andere ist Käse.
 

<<< Und nach einiger Zeit des Stichelns, sieht das fertige Objekt dann so aus.
Montiert ist auch der sagenhafte, verchomte Angeber-ETS-Tank von Jan. Ebenfalls neu ist das kleine hintere Schutzblech, das den gröbsten Dreck vom Vergaser fernhalten soll.