Stichwort

Rudolf Horn: Gestaltung als offenes Prinzip
Anfang der sechziger Jahre war der Bau eines Hauses aus vorgefertigten Platten ein Experiment. Der damals drei?igj?hrige Rudolf Horn entwickelte gemeinsam mit anderen die Ideen f?r die ersten Plattenbauwohnungen. In der Folge entwarf Rudolf Horn zuerst An- und Aufbaum?bel, sp?ter auch elementarisierte M?bel und war ?berrascht von der Phantasie der Nutzer bei der Zusammenstellung der M?bel. Anfang der siebziger Jahre starteten Architekten und Designer den n?chsten Versuch ? die innenwandfreie Wohnung. Erst wenn der Nutzer die gesamte Wohnung selbst gestaltet, kann sie seinen ureigensten Bed?rfnissen entsprechen. Rudolf Horn berichtet, erz?hlt, kl?rt auf: Warum lohnt es sich die dr?ngenden Zeitprobleme gestalterisch in Angriff zu nehmen? Was hat ihn angetrieben? Wie sah die Zusammenarbeit des Gestalters Rudolf Horn mit anderen aus? Das Buch zeigt die gro?e Vielf?ltigkeit seiner gestalterischen Arbeiten und deren beeindruckende Nachhaltigkeit.
 
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2009. Eine Stadt erinnert sich. Herbst 89 in Halle.
Die ?Schritte zur Freiheit? erfolgten durch verschiedene Personen und Gruppen, von unterschiedlichen Positionen aus. Diese Vielfalt, die jedoch letztlich in eine Richtung wirkte und das alte System st?rzte, brachte den gemeinsamen Erfolg. So hei?t es in der Philosophie des Veranstaltungsprogramms zur Erinnerung an den Herbst 1989 in Halle, das vom 26. Oktober bis zum 7.November 2009 im Volkspark sowie in der gesamten Stadt von gro?em Publikumsinteresse begleitet wurde und f?r die das Gleiche gilt: Vielfalt brachte den Erfolg. Theater, Musik, Diskussion, Unterhaltung, Besinnung... F?r alle, die nachst?bern m?chten und f?r alle, die etwas verpassten:
Dieses Buch zeichnet das Programm und die meisten Inhalte noch einmal nach.
 
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Formf?cher
Design ? Begriffe ? Begreifen
- Handliches Bildlexikon f?r die wichtigsten Designbegriffe
- Das richtige Werkzeug f?r Studium, Lehre und Praxis
- Wer den Farbf?cher kennt, wird den Formf?cher lieben

Mit dem Formf?cher wird die Wahrnehmung des Designs von Gegenst?nden gesch?rft und die Verwendung der exakten Bezeichnungen unterst?tzt. Anhand exemplarischer Objekte wird ein grundlegender Wortschatz erfasst, der der Kommunikation ?ber das Gestalten in Praxis und Ausbildung mit einem variantenreichen Vokabular f?r die Beschreibung von Produktformen, Konstruktionen und Anmutungen zu einem pr?zisen Ausdruck verhilft. Die 100 daf?r ausgew?hlten Produkte werden zudem kurz und knapp in ihrem Entstehungshintergrund vorgestellt, so dass der Formf?cher zu einem informativen Werkzeug wird. Renommierte Designhochschulen und -institutionen haben den Formf?cher zusammen entwickelt und herausgegeben: die Z?rcher Hochschule der K?nste, Vertiefung Industrial Design, das Museum f?r Gestaltung Z?rich, Designsammlung, die Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle und idea...Institut [interior design environment and architecture].
 
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Katalog "10 Jahre Klasse Ute Pleuger"
Der Katalog der Klasse Ute Pleuger zeigt Arbeiten aller Studierenden und Absolventen der letzten zehn Jahre mit gro?formatigen Farbabbildungen.
 
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Oberfl?chen/Untersichten NEUWERK. Zeitschrift f?r Designwissenschaft
Der Masterstudiengang Design Studies der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle legt mit der ersten Ausgabe von NEUWERK eine neue Zeitschrift f?r Designwissenschaft vor. Die als Periodikum angelegt Publikation widmet sich in ihrer ersten Ausgabe dem Thema Oberfl?chen/Untersichten. ?In dieser Ausgabe untersichten wir?, so die beiden Herausgeber, Eva Kristin Stein und Florian Walzel, ?die M?glichkeiten des Designs zwischen Styling und Metadisziplin: Muss Design nur oberfl?chlich wirken? Woher kommt die Abwertung der Oberfl?che? Wer bemerkt den gestalterischen Tiefgang? Ab wann werden Texturen zu Interfaces? In 22 Beitr?gen junger DesignforscherInnen und Interviews mit Gert Selle und Michael Braungart wird dem und anderem nachgegangen.
 
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K?rper, Dinge und Bewegung.
Der Gleichgewichtssinn in materieller Kultur und ?sthetik
Ohne diesen Sinn w?re der Jahrmarkt nicht, was er ist. Ja, kein Fest w?re ohne ihn je in Schwung gekommen. Und n?chtern betrachtet: der Mensch nicht auf die zwei Beine, auf denen er sich noch immer stolz bewegt. Der Gleichgewichtssinn, der 6. Sinn, trat sp?t in den Horizont der Wahrnehmungsforschung. Im allgemeinen Bewusstsein steht er noch immer im Schatten der traditionellen f?nf Sinne. Paradoxerweise verdankt sich das vielleicht gerade der ?berragenden Rolle dieses Sinns: Er geht nicht in dem auf, was das Gleichgewichtsorgan im Innenohr leistet; der Gleichgewichtssinn ist vielmehr, frei nach Paul Schilder, der Sinn, der Sinne und Bewegung zusammenh?lt. Die Beitr?ge in diesem Buch machen die grundlegende integrative Rolle des Gleichgewichtssinns f?r uns als K?rperwesen anschaulich; untersuchen, wie die materielle Kultur - die Welt der Dinge und die R?ume, in der die Menschen ihr Leben ein- und ausrichten - diesen Sinn heraus-, ?ber- oder auch unterfordert; gehen insbesondere der Rolle des Gleichgewichtssinnes f?r das ?sthetische Erleben und die Beeinflussung von Stimmung und Bewusstseinslage von der Einschlafhilfe bis zum Rausch nach.
 
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Thomas Heger: Lichtl?ufer
Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Heidenheim
Der Katalog ist zur Einzelausstellung des K?nstlers Thomas Heger im Kunstmuseum Heidenheim erschienen. Die Ausstellung ist darin dokumentiert, wie auch andere Stationen der Ausstellungst?tigkeit der letzten f?nf Jahre.

Eine repr?sentative Auswahl der neuen Bildserien des Malers sind zum Teil formatf?llend abgebildet, ebenso Kunst am Bau-Projekte und eine Fotoserie zur Stadtarchitektur.

 
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Humankapital | Krankenhaus | Kunst
Gegenstand des opulenten Bild-/Textbands ist die k?nstlerische Gestaltung der Klinik f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Sozialp?diatrischen Zentrums im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale). Mit der Publikation legt die Klasse Malerei/Textile K?nste unter der Leitung von Professor Ulrich Reimkasten zum dritten Mal in Folge eine Buchdokumentation vor, die die k?nstlerische Arbeit im Gesundheitswesen als kritische Auseinandersetzung mit dem architektonischen, sozialen und politischen Raum reflektiert. Der in den Titel gehobene Begriff "Humankapital" signalisiert den gesellschaftspolitischen Ansatz der vielen am Projekt beteiligten Partner. An der Gestaltung der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie des Sozialp?diatrischen Zentrums im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara waren 23 Studenten und Absolventen der Studienrichtungen Malerei/Textile K?nste, Keramik, Bildhauerei, Innenarchitektur und Spiel- und Lernmitteldesign beteiligt. Unter der k?nstlerischen Leitung von Ulrich Reimkasten entwickelten sie in den Jahren 2005 und 2006 das Gestaltungskonzept und realisierten an die 170, teilweise raumgreifende Kunstwerke.
 
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RAUMbeziehungen
Ein Experiment mit medialen Dialogen in raumbezogenen Arbeitsprozessen
Ein Projekt der Hochschule f?r bildende K?nste Hamburg und der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle.

Nachdenken ?ber Raumbegriffe offeriert eine Vielzahl an Auffassungen und offenbart einen im Wandel befindlichen Diskurs ?ber Raumdefinitionen. Unter dem Begriff Raum wird auch in der Kunst nicht mehr nur etwas Statisches verstanden, etwas, das ein Innen umschlie?t und ein Au?en begrenzt, sondern vielmehr die ganze Vielfalt an kontextuellen Bez?gen, die entstehen, wenn etwas oder jemand sich in einem Prozess oder in Bewegung befindet. R?ume er?ffnen sich sowohl im Denken wie in der konkreten lebenswelt, jeden Moment neu und immer in Beziehung zu Situationen, zu Dingen und Personen.
 
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Ulrich Klieber: Die Linie
Beispiele aus der k?nstlerischen Lehre
Wie kann man anhand eines stereotypen Schnittmusterbogens ein individuelles k?nstlerisches Werk schaffen? Unkonventionelle Beispiele aus der ?sthetischen Praxis zeigen, wie man zu eigenst?ndiger Gestaltung gelangen und durch das freie Erproben verschiedener Handlungsstrategien die Wahrnehmungsf?higkeit und den souver?nen Umgang mit Linie, Fl?che und Farbe schulen kann. ?Die Linie? enth?lt eine F?lle kompakter Teilaufgaben, die sich zu ?bungsbl?cken zusammenf?gen und als Hilfe und Katalysator verstanden werden sollen. Zugleich l?dt das reich bebilderte Praxisbuch auch zum Experimentieren mit Materialien und Zeichenger?ten vom Filzstift bis zum Textmarker ein.
 
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Einfachheit im Vielfachen - Berliner Porzellan unter Einfluss von Bauhaus und Burg Giebichenstein
Katalog zur Sonderausstellung der K?nigliche Porzellan-Manufaktur Berlin vom 11. September 2009 bis 16. Mai 2010.

Anl?sslich des 90-j?hrigen Jubil?ums des Bauhauses und der vor 80 Jahren begonnenen Zusammenarbeit zwischen der K?nigliche Porzellan-Manufaktur Berlin und der Staatlich-st?dtischen Handwerkerschule Burg Giebichenstein ? der heutigen Hochschule f?r Kunst und Design Halle ? zeigt die KPM WELT in Berlin vom 11. September 2009 bis 16. Mai 2010 eine Sonderausstellung, mit der das Unternehmen an eine der progressivsten Phasen seiner Geschichte erinnert.
 
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Ulrich Klieber und Zhang Yaolai: Black is not equal to Black
Kunst im Dialog. Ein Workshop Deutschland - China
Kunstpraxis in Deutschland und China. Unkonventioneller Bildband ?ber ein internationales Kunstprojekt. Experimente mit Farben, Formen und Linien.

Die Farbe Schwarz besitzt in der chinesischen Kunst eine lange Tradition und hat wie auch in der europ?ischen Malerei seit alters eine besondere Bedeutung. Das Buch stellt die Ergebnisse eines interkulturellen Kunstseminars mit chinesischen und deutschen Studierenden an der Burg Giebichenstein in Halle und der Tianjin Academy of Fine Arts, China vor und zeigt Arbeiten, die im Experiment mit schwarzen Acrylfarben, Kreiden, Tuschen und Lacken entstanden. Dass Schwarz nicht gleich Schwarz ist, wird auf diese Weise sinnlich erfahrbar. Kunst und Wissenschaft - auf den ersten Blick scheint die beiden Disziplinen nur wenig zu verbinden. Dennoch lassen sich zahlreiche Verkn?pfungen zwischen diesen Leistungen menschlicher Kreativit?t finden.
 
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Dorothea Dering ? Bucheinb?nde
Publikation anl?sslich der Ausstellung: Portr?t im Laden; Dorothea Dering ? Bucheinb?nde und Buntpapiere, 24. Juli ? 12.09.2009, Bayerischer Kunstgewerbe-Verein, e.V. M?nchen, erschienen mit freundlicher Unterst?tzung der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle.

Mit einer Einf?hrung von Helma Schaefer, Leipzig und einem Nachwort von Mechthild Lobisch, Gauting
 
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Da wackelt die Ruine
Feste der Kunsthochschule Burg Giebichenstein
von Angela Dolgner und Renate Luckner-Bien
Gemeinsam arbeiten und gemeinsam feiern ? das geh?rt, zumal an Kunsthochschulen, zwingend zusammen. Nicht nur in der Erinnerung der Beteiligten sind die Feste der halleschen Kunstschule auf Burg Giebichenstein mit ihren aufw?ndig gestalteten Dekorationen und fantasievollen Kost?men legend?r. Ihnen haftet der gute Ruf gr??tm?glicher Freiz?gigkeit und unbotm??igen Handelns nachhaltig an. Sie sind Manifeste einer ebenso vergn?gungss?chtigen wie systemkritischen Lachkultur. Mit ihren Festen feiern die K?nstler die Freiheit, das Leben, die Kunst und vor allem sich selbst ? spotts?chtig, selbstironisch und zuzeiten unmissverst?ndlich politisch. Von der Gr?ndung der Schule 1915 bis in die Gegenwart: gefeiert wurde immer! Das Buch stellt die Akteure vor und beleuchtet Formen, Themen und Motive einer besonderen Feierkultur.
 
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Jeden Tag, den ganzen Tag
Klasse Zaumseil
Am Freitag, 26. Juni 2009, wird im Kunsthaus Essen eine Ausstellung mit Arbeiten von Studierenden und jungen Absolventen der Klasse Zaumseil er?ffnet. Die jungen K?nstlerinnen und K?nstler waren oder sind Studentinnen und Studenten der Studienrichtung Bildhauerei/Metall bei Prof. Andrea Zaumseil im Fachbereich Kunst der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle.

Die Ausstellung gibt differenzierte Einblicke in die Arbeit der Bildhauerklasse von Andrea Zaumseil, die seit 2003 an der halleschen Kunsthochschule als Professorin lehrt. Allen k?nstlerischen Positionen dieser Klasse gemeinsam ? so der Kunsthistoriker Dr. Uwe Schramm ? sei ?die analytische Durchdringung aktueller K?rper-Bild-Inszenierungen als Grundlage des selbst gew?hlten Ausdrucksvokabulars. Im Vordergrund steht dabei das Verlangen, authentische und reflektierte K?rperwelten zu generieren, die pers?nliche Wahrnehmungen und Erfahrungen greifbar werden lassen. Die k?nstlerische Darstellungsweise bewegt sich im Spektrum figurativer wie abstrakter Formulierungen. Ihre Wirkung oszilliert zwischen Stille und Introspektion, poetischer Innerlichkeit, emotionaler Anspannung und humorvoller Ironie. Ein politisch motivierter Aktualit?tsbezug verdichtet sich zum Beispiel zu einer verhaltenen Anklage, um den angegriffenen K?rper als Inbegriff menschlicher Verletzlichkeit in Erscheinung treten zu lassen. Architektonische Module konfrontieren den Betrachter mit den zivilisatorischen Eingriffen des Menschen in seine Umgebung, w?hrend eine elegant gestaltete Treppenkonstruktion den Besucher dazu veranlasst, den gewohnten Standpunkt zu verlassen und den Blick auf die Welt den neuen Verh?ltnissen seines Daseins anzupassen.?

Die ausstellenden K?nstlerinnen und K?nstler sind: Andrea Baude, Lars Bergmann, Nicole D?ll, Jenny Eichler, Dongki Ha, Michael Hahn, Line Jastram, Janek Kryszynski, Lukas Mauermann, Dana Meyer, Kristin M?nsberg, Peter ?ckl, Sebastian Pless, Sebastian Reddehase, Jenny Rempel, Veronika Schneider, Daniela Sch?nemann, Johannes Sch?tz, Ginan Seidl und Andreas Theile.
 
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Erste Schmuckkantine
Mareen Alburg Duncker, Beate Eismann, Yvonne Galley Knappe, Anja Geiling, Claudia K?ster, Jasmin Matzakow, Karoline Peisker, Mandy Rasch, Ann Schmalwasser, Karola Torkos, Silke Trekel, Antje Weyrich
?Schmuckkantine? ist ein Projekt von vier Absolventinnen bzw. Studentinnen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle: Mareen Alburg Duncker, Claudia K?ster, Jasmin Matzakow und Karoline Peisker. Einmal im Jahr laden sie, zu jeweils wechselnden Themen, Schmuckk?nstlerinnen und Schmuckk?nstler zu gemeinsamer Arbeit ein.

Der diesj?hrige Workshop fand als ?erste Schmuckkantine? vom 16. bis 25. Februar 2009 in den K?nstlerwerkst?tten in Erfurt statt. Eingeladene Teilnehmerinnen waren Beate Eismann, Yvonne Galley Knappe, Anja Geiling, Ann Schmalwa?er, Mandy Rasch, Karola Torkos, Silke Trekel und Antje Weyrich.

Die k?nstlerischen Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit zum Thema Email werden zwischen April und September des Jahres in Ausstellungen in Leipzig, Halle und Antwerpen zu sehen sein. Die erste Ausstellungsstation ist die Schmuckgalerie Mangold in Leipzig.
 
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Dorothea Pr?hl. Colliers | Necklaces
Wer im Deutschen das franz?sische Wort Collier verwendet, meint damit eine besonders wertvolle Form von Halsschmuck. Collier ? das ist ein Versprechen. Es verhei?t seiner Tr?gerin W?rde. In genau diesem Sinn reklamiert Dorothea Pr?hl den Begriff f?r ihren Schmuck.

Dorothea Pr?hl setzt mit gro?z?giger Geste auf die ?berzeugungskraft einer nur scheinbar einfachen Form. Ihr an der klassischen Moderne geschultes Formverst?ndnis basiert auf bildnerischer Idee und kennt Ma?. Konzentration auf das Essentielle, hohe Einf?hlung und plastische Kraft kennzeichnen die Arbeiten. Sie sind kritisch reflektierter Ausdruck eines ganz und gar subjektiven k?nstlerischen Programms. Der mehr oder weniger deutlich erkennbare Bildgegenstand birgt keine verborgenen Botschaften und l?sst deshalb keine Deutungen zu, die auf etwas au?erhalb seiner selbst Liegendes verweisen. Die Arbeiten sind genau das, was sie vorgeben zu sein. Sie haben keinen doppelten Boden. Es gibt keine Erz?hlung, nirgends.

Die 1937 in Breslau geborene K?nstlerin lebt und arbeitet seit 1957 in Halle an der Saale. Als Professorin an der staatlichen Kunsthochschule auf Burg Giebichenstein hat sie die Schmuckausbildung dieser Schule profiliert. Dorothea Pr?hl geh?rt zu den herausragenden Protagonisten der aktuellen Schmuckszene.

Das Katalogbuch zur Ausstellung ?Dorothea Pr?hl. Colliers? in der Neuen Sammlung ? The International Design Museum Munich vom 14. M?rz bis 17. Mai 2009 wurde gef?rdert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.
 
Verlagsinformation 
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Una mirada al libro - Objeto, imagen, texto = Einblick ins Buchgebiet - Objekt, Bild, Text
Einen Schwerpunkt bilden die Diplomarbeiten, die von ethnologischen Studien, gro?formatigen Zeichnungen, originalgraphischen Buchdrucken und Einb?nden bis zu mikrotypographischen Exkursen in serieller Reihung reichen und von gro?er handwerklicher und k?nstlerischer Qualit?t zeugen. Es folgen Arbeiten, in denen sich von einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit Prosa oder Gedichten ausgehend, (Katalanische Lyrik, Marquise von O?) Text und Bild erg?nzen und in originaler Drucktechnik mit verschiedenen Buchbindetechniken in kleinen Auflagen gefertigt wurden. Dazwischen gibt es Projekte zu freien Themen, in denen Inhalte eigenst?ndig entwickelt und in den entsprechenden Kontext mit Bild und Bindung gestellt werden. Prof. Sabine Golde, Fachgebiet Buchkunst
 
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[e'mail]
Die Emailwerkstatt der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle
Emailarbeiten der Studierenden aus den Fachbereichen Grafik, Glas, Malerei, Metall und Schmuck
 
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"The colours are a-changin'!"
Ein Kooperationsprojekt zwischen der Burg Giebichenstein f?r Kunst und Design Halle und Gerrit Rietveld Academie Amsterdam
 
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Glas-Design Aspekte einer Gebrauchskultur
Michael Boehm geh?rt zu den renommiertesten Glasdesignern in Europa und blickt auf ?ber 40 Jahre Glasdesign f?r zahlreiche deutsche Marken zur?ck. Seit 1993 ist er im Lehrauftrag bzw. als Honorarprofessor an der BURG GIEBICHENSTEIN t?tig. Der hier publizierte Text basiert auf Vortr?gen zur Jahrestagung der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft (DGG) in Eisenach 2007 bzw. zum Jour Fixe des FB Design im Juni 2008. Der Autor reflektiert seine langj?hrigen Berufserfahrungen als Entwerfer und Lehrender, seine eigene Entwurfspraxis und entwickelt Perspektiven und Forderungen f?r eine nachhaltige, qualitativ orientierte Gebrauchskultur.
 
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Bleistift / Buntstift & so weiter
Una H. Moehrke. Zeichnungen 2007-2008
"Una Moehrkes neueste Zeichnungen scheinen selbst wie im freien Schwebezustand des Tr?umens zu Papier gebracht. Die Syntax und Semantik der von Linien, Formen und Farben gebildeten Zeichen wirkt aufgel?st, fast m?chte man meinen, erl?st von jenen all zu vertrauten semiologischen Verbindungen, die oft aus Gewohnheit oder Verzweiflung wie kommunikative Fertigteile eingesetzt werden"(Joachim Penzel)
 
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Geometrie der Arbeit : Transfer von Kunst in gesellschaftliche Funktionsbereiche
Dokumentation von Projekten des Studienganges Kunstp?dagogik/Kunsterziehung der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle
Geometrie der Arbeit" ist ein mehrstufiges Projekt des Studiengangs Kunstp?dagogik/Kunsterziehung der Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle, in dem sowohl k?nstlerische Recherche- und Reflexionsprozesse zur Heterogenit?t des gegenw?rtigen Arbeitsbegriffs und dessen unterschiedlichen Erscheinungsformen vorgestellt, als auch k?nstlerische Transferprozesse in konkreten Arbeitsmilieus dokumentiert werden und in ihrer soziologischen, kunsttheoretischen und ?konomischen Perspektive diskutiert werden.
 
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Ein virtueller Rundgang durch das Deutsche Bahn Museum Halle
Ein virtueller, interaktiver Rundgang durch das DB Museum Halle an der Saale mit detaillierten 180? und 360? Panorama-Fotos und viele Informationen zu Technik und Geschichte.
 
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Villa Paragone : Thesen zum Ausstellen
20. Designtheoretisches Symposium
The Power of Placement

Das Medium Ausstellung hat Hochkonjunktur. Jeder und jede stellt aus, was er ? oder sie ? nur kann. Man h?ngt hin, was man hat, stellt hin, was man hat ? und verweist voller Stolz darauf, was man da hingestellt und -geh?ngt hat. Auf Websites, auf Kunstwerke oder W?rste und Parfums, ja auf die allerpers?nlichsten Dinge wird ebenso demonstrativ wie motivarm verwiesen, als handle es sich dabei um den Stein der Weisen. An Entbl?ssungstechniken und Offenbarungsideen besteht also kein Mangel. Die theoretische Debatte zu Theorie und Praxis des Ausstellens aber hinkt den Ereignissen hinterher.

In Villa Paragone werden die spezifischen Bedingungen und M?glichkeiten des Ausstellens besprochen, die Entwicklungsgeschichte des Ausstellens umrissen und der Blick auf die vielf?ltigen Beziehungen zwischen Theorie und Praxis des Ausstellens gerichtet. Dabei geht es auch um das Prinzip des Vergleichs (paragone), denn Ausstellen heisst immer auch: Vergleichen. Hinstellen ist das eine, Ausstellen etwas anderes ? den Unterschied macht die Qualit?t des Vergleichens aus, und auch die Chance, das Verglichene als Vergleich zu erkennen und einzuordnen.
Und das betrifft unterschiedlichste Disziplinen und Kompetenzen: Museen und Museologen, Designer und Sammler, Historiker und Szenografen, Ausstellungsmacher und Konservatoren, Dekorateure und Journalisten, Messebauer und Grafiker oder Architekten.

In 31 Beitr?gen befassen sich namhafte Autoren aus unterschiedlichster Sicht mit dem Medium ?Ausstellung? und gew?hren so einen vertieften Einblick in die gegenw?rtige Diskussion.

Mit Beitr?gen von:
Karin Rebbert, Hans-Dieter Bahr, Hermann Sturm, Joachim Penzel, Alexander Klein, Gottfried Korff, Matthias Buschle, Claus Veltmann, Philipp Blom, Franco Clivio, Roland Albrecht, Ann Rose, Jens Soentgen, Elke Krasny, Beat Gugger, Karl Stocker, Thomas Bullinger, Andrea Zaumseil, Annette Tietenberg, Renate Luckner-Bien, Thomas Hamann, Alfred H?ckler, Rainer Groh, Frithjof Meinel, Carlo Bernasconi, Jakob Gebert, Alexander Vohl, Daniel Herrmann, Axel M?ller-Sch?ll, Maike Fraas, Matthias G?tz.
 
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Dōngchảy ? Vietnam im Frieden
Dōng Chảy (vietn.), panta rhei (Heraklit, griech.), alles flie?t - Vietnam im Frieden. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung. Zehn Deutsche, ein Vietnamese und eine Albanierin bereisten vom 7. Februar bis zum 8. M?rz des Jahres 2008 die Sozialistische Republik Vietnam.

Subtropisch bis tropisch, sozialistisch, vierundachtzig Millionen Einwohner, buddhistisch, katholisch, protestantisch, synkretistisch, pro Kopf 714 US-Dollar im Jahr, einfach fremd. Acht Studierende und weitere Mitarbeiter auf ?Fotosafari?. Unterschiedlichste Bildsprachen beim Erz?hlen einer gr??eren Geschichte. Die Bilder sehen wir im Kontext. Weltanschauung kommt von Welt anschauen sagte man zynisch w?hrend meiner sozialistischen Studienzeit. Ohne Mauer stimmt der Satz.

Prof. Rudolf Sch?fer
 
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Kunst/Art : Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle / University of Art and Design Halle
Kunst. Burg Giebichenstein Hochschule f?r Kunst und Design Halle stellt neben Grundlagen- und Theorie-Angeboten k?nstlerische Projekte von Studierenden aus den verschiedenen Studienrichtungen in den Studieng?ngen Kunsterziehung, Malerei/Grafik und Plastik vor. Auf 395 f?nffarbigen Seiten zeigt das Imagebuch in Text und Bild Arbeitsergebnisse und Beispiele aus dem Arbeitsalltag, stellt Personen und Aktivit?ten auf dem Campus Kunst und in Kurzportraits erfolgreiche Alumni vor. Es bietet dar?ber hinaus eine F?lle an Informationen ?ber Internationale Kooperationen, die Hochschulbibliothek, das Archiv und die Kustodie, ?ber die Arbeit des Studentenrates und des Freundes- und F?rderkreises, ?ber das Programm der Hochschulgalerie und anderes mehr.

Zusammen mit der Publikation ?ber den Fachbereich Design (2006) k?nnen Interessenten jetzt einen anschaulichen Einblick in die Arbeit von Lehrenden und Studierenden aus den beiden Fachbereichen der Hochschule gewinnen.
 
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Die Glasklasse. Werkraum
?Der Titel signalisiert ? einen Ort, der als abstrakter Raum, sozialer Zwischenraum und durch eine gewisse Zeitspanne auch durch eine eigene Geschichte aufgeladen ist.

Medial befindet sich dieser Werkraum n?her an der Form eines sammelnden Berichtes als an der eines zeitlich und vor allem inhaltlich fixierten Manifests.?

Dr. Johannes Stahl (Zitat aus dem Vorwort zum Katalog)
 
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Gertraud Herzger von Harlessem (1908-1989) : eine K?nstlerin aus dem Umfeld von Johannes Itten und Erwin Hahs
Erst im 20. Jahrhundert fanden Frauen den gleichberechtigten Zugang an Kunstakademien und Kunsthochschulen. In Zeiten historischer Katastrophen und existentieller Krisen wurden gerade die K?nstlerinnen in alte Muster und Rollen zur?ckgedr?ngt. Viele von ihnen sind zu Unrecht unbekannt geblieben oder inzwischen wieder vergessen. Dieses Schicksal traf auch Gertraud Herzger von Harlessem, die in diesem Jahr 100 Jahre alt w?rde.

Die in Bremen geborene Gertraud Herzger von Harlessem erhielt ihre Ausbildung ab 1929 an der Johannes-Itten-Schule in Berlin und von 1930 bis 1932 in der Malklasse von Erwin Hahs an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle. Hier lernte auch sie ihren sp?teren Mann, den ehemaligen Bauhaussch?ler Walter Herzger kennen. Damals ahnte sie noch nicht, dass er es sein w?rde, der ihre k?nstlerischen Ambitionen einmal einengen w?rde. Doch in Halle erlebte Gertraud von Harlessem ihre produktivste Zeit.

1933 ging sie nach Dresden, 1936 fand sie eine Anstellung bei der Bremer Werkschau und lebte 1938/39 mit Walter Herzger in S?ditalien. Nach dem Kriegsausbruch nahm sie mit ihrer kleinen Tochter Zuflucht am Bodensee, wohin ihr 1946 ihr Herzger folgte. Sie gab dem Konkurrenzdenken ihres Mannes nach, sicherte den Lebensunterhalt der Familie und schuf ihrem Mann Freiraum f?r seine k?nstlerische Arbeit. Sie starb 1989 in Gaienhofen.

Gertraud Herzger von Harlessems Themenschwerpunkte sind der Mensch, St?dtebilder, Landschafts- und Reiseeindr?cke. Im Alter hielt sie ihre unmittelbare Umgebung in ihren Arbeiten fest. Die Einfl?sse ihres Lehrers Itten sind in den fr?hen Holzschnitten mit ihrer bestechenden kompositorischen Klarheit sp?rbar. Ganz auf den Kontrast von Schwarz und Wei? ausgerichtet, fehlen die malerischen Zwischent?ne. Unter Erwin Hahs fand sie zu ihrem eigenen Stil. Im Bed?rfnis nach freier unreglementierter Gestaltung gelang es ihr schon bald, formale Strenge und malerische Aufl?sung miteinander zu verbinden. Ihren Bildern ist h?ufig ein weicher, flie?ender Duktus eigen, sie wirken sensibel, tr?umerisch, zum Teil auch etwas melancholisch.
 
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Strom : Current
Designpreis Halle 2007
F?r den 2007 erstmals ausgeschrieben Wettbewerb um den designpreis halle 2007 waren 70 Designentw?rfe aus f?nf L?ndern eingereicht worden, aus denen die Jury 16 f?r die Ausstellung nominierte und drei gleichwertige Preise sowie einen Sonderpreis vergab. Kurator und Gestalter der Ausstellung war Prof. Vincenz Warnke, der im Umspannwerk am Hallmarkt den nachgerade idealen Ort f?r eine Ausstellung zum Thema ?Strom? fand. Der nun vorliegende Katalog stellt die Preistr?ger und ihre Arbeiten vor, zeigt in Text und Bild alle zur Ausstellung zugelassenen Wettbewerbsbeitr?ge und dokumentiert die Ausstellung, den Ausstellungsort und auf einer CD die Ausstellungser?ffnung. rlb
 
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Geschlossene Gesellschaft
Illegale Migration: Was bedeutet das?
Das Buch ?Geschlossene Gesellschaft? unterst?tzt die engagierte Arbeit des K?lner Netzwerks ?kein mensch ist illegal? und wirbt f?r mehr Respekt und Einf?hlungsverm?gen im Umgang mit Illegalisierten. Es enth?lt neben einer Vielzahl von Informationen zu rechtlichen Bestimmungen und geschichtlichen Entwicklungen auch Interviews mit Illegalisierten zu deren schwierigen Lebensbedingungen sowie philosophische Texte zum Thema. In einem extra Kapitel werden Gestalter, Regisseure sowie K?nstlerinnen und K?nstler vorgestellt, die sich mit sozialkritischen Projekten auseinandersetzen. Das von Design-Studierenden herausgegebene und gestaltete Buch richtet sich auch an junge Gestalterinnen und Gestalter, die ermutigt werden sollen, gesellschaftspolitische Fragestellungen in ihre Arbeit einzubeziehen.

Das Buchprojekt des Studiengangs Kommunikationsdesign, Ergebnis eines Schwerpunktprojektes zum Thema ?sans papiers? im Bereich Editorial Design bei Professor Anna Berkenbusch, wurde im Rahmen des Wettbewerbs ?Ideas that Matter 2007? von ?Sappi Europe? gef?rdert.

Leider vergriffen, nicht mehr bestellbar.
 
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Mystery of Beauty
Geheimnis der Sch?nheit
?Mystery of Beauty? dokumentiert den Prozess und die Ergebnisse einer Kooperation von 12 Studierenden des Industriedesigns mit der japanischen Unternehmen Matsushita. Ziel dieser interkulturellen Zusammenarbeit war, so der Projektleiter Prof. Dieter Hofmann, ?die Entwicklung neuer, vision?rer Dienstleitungen und Artefakte, die positiven Einfluss auf die menschliche Sch?nheit haben. [?] Ein Ziel von Mystery of Beauty war es [?] herauszufinden, wie wir in Zukunft Sch?nheit sehen und bewerten werden.? Das Projekt enthalte, so Hofmann an anderer Stelle ?modellhaft nahezu alle Aspekte, die in einer zeitgem??en Designausbildung Bedeutung haben.? Die Arbeitsergebnisse waren in Ausstellungen in Japan und Halle (zuletzt am Ende des vergangenen Jahres im Rahmen der Ausstellung ?Sch?nheits(ko)operationen? in der Hochschulgalerie im Volkspark zu sehen.
 
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Die Schmuckklasse
The Jewellery Class
Ein zum Fingerring mutiertes Burglogo ziert die schlichte Titelseite. Innen wird es sch?n bunt: in der Art eines Tableaus werden aktuelle Studienarbeiten gezeigt. ?Die achtzehn jungen Menschen, die momentan in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein studieren?, so Prof. Daniel Kruger in seinem Vorwort, ?haben ihre Arbeiten auf einem gro?en, mit einem taubengrauen ?berwurf bedeckten Tisch ausgebreitet. Durch das Kameraobjektiv schauen wir auf die pr?chtige Auslage. Wir konzentrieren uns jeweils auf ein St?ck, nehmen jedoch die N?he der benachbarten Objekte wahr. Wir nehmen das eine oder andere Artefakt in die Hand, um es genauer zu betrachten, legen es zur?ck und unser Blick f?hrt uns weiter zum n?chsten. Auf unserer Wanderung durch die Seiten dieses Buches und ?ber die Tischfl?che, begegnen wir Menschen mit individuellen Ann?herungen an das Schmuckmachen. Immer wieder treffen wir auf ?u?erungen, die Gedanken von einigen der Ausstellenden verraten. Diese S?tze beschreiben eine Stimmung, eine Absicht, ein Nachsinnen ?ber das ?wie? und ?warum? Schmuck gemacht wird, ?ber seine Funktion und seinen Zweck. Inspiration kommt aus viele Quellen: Das Nat?rliche und das K?nstliche, das, was uns umgibt, Erz?hlungen und Geschichten von Dingen und von Menschen, das Traditionelle und das Zeitgen?ssische. Wir beobachten das Untersuchen von Materialen und Prozessen, das sich aneignen von Techniken, um Formen einen Kontext zu verleihen. Man sp?rt den Erfindungsreichtum, mit dem L?sungen gefunden werden. Die St?cke reichen vom Opulenten bis hin zum N?chternen, vom ?berschwenglichen bis zum Zur?ckhaltenden; zu entdecken sind Sentimentalit?t und Ironie, Ernsthaftigkeit und Unbeschwertheit. Vor allem aber zeigt sich die offensichtliche Freude am Machen.?
 
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