Internet und verwandte Themen (2001 und älter)
Die Angaben sind chronologisch geordnet, beginnend am unteren
Ende der Seite mit den Vor-Internet-Zeiten als ich noch mit Turbo-Pascal
gearbeitet habe. Ergebnisse der Jahre 2002 ff. finden Sie hier.
2001
1.
Platz für "Spanisch lernen mit Miró"
Nach dem letztjährigen 1. Platz im bundesweiten Wettbewerb "uni@schule"
haben wir erneut einen 1. Platz errungen. Auf den Seiten von Uni-Schule
finden Sie die entsprechenden Informationen einschließlich der Gesamtbewertung
und Laudatio der Jury (lokale Kopie hier).
Weiter unten auf dieser Seite sind Angaben zu Inhalt,
Ziel und den Beteiligten zu finden.
"Kunst
aus dem Netz - Kunst in's Netz"
Unter diesem Thema wurde mit Prof. Grahl (von dem auch nebenstehendes
Plakat stammt) und Studenten der Kunsterziehung/ Kunstpädagogik ein
Studienjahresprojekt gestartet. Ziel ist es, Web-Sites zu Kunst und Museen
zu finden, analysieren und zu bewerten und im nächsten Semester selber
einen Internetauftritt zu konzipieren und zu realisieren.
Dazu ist in der Kurswoche vom 3. - 7. Dezember ein Workshop zu Quicktime
VR geplant, bei dem es um die Visualisierung von Räumen und Objekten
zur Einbindung in Webseiten gehen soll.
BMBF-Förderung für "Uhr-Zeit"
Das Projekt "Uhr-Zeit" ist Basis für ein vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung gefördertes Projekt "Neue
Medien in der Bildung", das diesen Herbst beginnt. Es ist eines der
17 bewilligten Projekte (von 240 eingereichten) und hat die Erstellung
von Lernsoftware für Grund- und Sonderschulen zum Ziel.
"Barrierefreier
Computer"
gemeinsam mit Prof. Baumberger
und Prof. Meinel wurden in Zusammenarbeit
mit der Firma Lintec
in Taucha im Sommersemester 2001 verschiedene Aspekte des Computereinsatzes
für Behinderte bearbeitet. Dies trifft sowohl auf Körper- als
auch auf Geistigbehinderte zu und umfaßt Software als auch Hardwareanpassung.
"Spanisch
lernen mit Miró"
Nach unserem Erfolg vom letzten Jahr haben wir erneut am Wettbwerb "uni@schule"
teilgenommen, jedoch diesmal (zusammen mit Prof. Grahl)
mit dem Trotha-Gymnasiums
"Hanns Eisler". Es entstand eine interaktive Software für
den Anfangsunterricht in Spanisch im Rahmen eines fächerübergreifenden
Unterrichtsprojektes Spanisch-Kunst.
Das Jahr 2001 ist das "Internationale Jahr der Sprachen". Das
Ziel des Projektes "Spanisch lernen mit Miró" ist es,
Schülerinnen und Schülern einen Zugang zur spanischen Sprache
im Sinne eines aktiven und kreativen Spracherwerbs zu öffnen und
dabei gleichzeitig Möglichkeiten und Formen interkulturellen Lernens
zu integrieren und neue methodische und didaktische Wege der schulischen
Sprachvermittlung im Schnittpunkt eines fächerübergreifenden
Unterrichts auf der Grundlage interaktiver, internetfähiger Unterrichtssoftware
zu entwickeln.
Eine lokale Kopie befindet sich auf dem Burg-Server
einschließlich der detallierten Projektbeschreibung.
Probieren Sie selber! Machen Sie sich mit dem Lernstoff der 7. Klasse
vertraut und schauen Sie sich die Kunstprojekte an. Ihre
Meinung ist uns willkommen!
Wettbewerb
"Join Mulimedia"
Jährlich findet der von Siemens initiierte Multimediawettbewerb statt.
Mein kleiner Sohn geht in die 7. Klasse eines Gymnasium, gehört also
dort zu den "Kleinen" Auf meine Initiative hin und mit meiner
elterlichen Unterstützung hat eine Schülergruppe unter der Betreuung
ihrer Informatiklehrerin an dem Wettbewerb teilgenommen.
Als Thema wurde "Schloß Dieskau - Reise durch die Stilepochen"
gewählt. Ergebnis ist ein multimedialer Überblick über
das Schloß. Geschichte, Architektur, Persönlichkeiten, die
Kirche und den Park.
Das eingereichte Ergebnis ist übrigens das erste Projekt an dem
Gymnasium, das auch tatsächlich fertig wurde.
Vortrag
Bildungsmesse "Learntec"
Die Learntec ist nach eigenen Angaben größter europäischer Kongress und
Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie und findet jährlich
Anfang des Jahres in Karlsruhe statt.
Schwerpunkte waren CBT/WBT, Communities, Lernplattformen und -Netzwerke,
Sprachen. Da schon klar war, daß sich das nächste Internetprojekt "uni@schule"
mit dem Sprachen lernen beschäftigt, war der Überblick hier besonders
interessant.
Für einen Vortrag vor dem ISCE habe ich meinen Messebesuch aufgearbeitet.
Da dieser ohne Netzanbindung, also offline, war, wurden entsprechende
Bildschirmschnappschüsse eingearbeitet. Den Vortrag finden Sie hier.
2000
Diplom-Co-Betreuung
Das Diplom "Visuelle Gestaltung und Realisierung der Homepage für die
"Astrid-Lindgren-Schule" für geistig behinderte Schüler wurde im Juli
2000 erfolgreich verteidigt.
Ergebnis ist ein Internetauftritt der Schule, der sich sowohl mit Informationen
an Eltern und Lehrer wendet, aber auch besonders die Kinder berücksichtigt,
also nicht nur eine Seite über Kinder, sondern besonders auch für Kinder,
was sich sowohl in Grafiken, Farben, der Navigation und den Inhalten wie
Schüler- Kunstgalerie und adäquaten Spielen ausdrückt.
Schauen Sie selbst.
"Uhr und Zeit"
Für
den bundesweiten Wettbewerb "uni@schule" von "Schulen ans
Netz" entstand in Kooperation mit der "Astrid-Lindgren-Schule"
ein Internetbeitrag zum Verständnis von Uhr und Zeit . Auf Seite
der Hochschule ergab sich eine fakultätsübergreifende Zusammenarbeit
mit den Kollegen der Kunstpädagogik Prof. Peter Grahl
und Prof. Josef Walch.
Dieser
Beitrag errang in der Kategorie "fächerübergreifend"
unter 54 eingesandten Arbeiten den 1. Platz. Die Jury befand dazu:
"Die selbst gesetzten Lernziele des Beitrags 'Uhr und Zeit' werden
nach Meinung der Jury in beeindruckender, angemessener und innovativer
Weise erreicht. Der Jury gefiel besonders die intuitive Benutzerführung
und die gelungene schulformspezifische Visualisierung der Lerninhalte
"Uhr und Zeit". Die nicht selbstverständliche Umsetzung
mit einfachsten Mitteln ("Der Erfolg des Einfachen") wird von
der Jury als vorbildlich eingestuft."
Das Ergebnis wird aktiv in der Arbeit mit geistig behinderten Kindern
eingesetzt und bietet fast 40 Unterrichtsbausteine für Lehrer. Es
ist auf dem Landesbildungsserver
zugänglich, wo Sie auch weiterführende
Informationen finden.
1998/99
Carbike
Co-Betreuung der HTML-basierten Präsentation im Aufbaustudium "digitale
Entwurfsmodelierung" zum Muskel-Solarstrom-Hybridfahrzeuges "Carbike".
Die Präsentation ist nicht mehr Online verfügbar; rechts lediglich
ein Schnappschuß.
Arbeitsgruppe "Internet"
Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "Internet", die neue Ideen für
den Internetauftritt der Hochschule entwarf und im Januar 1999 den Bericht
"Konzept zum Redesign der Burgseiten im Internet" vorlegte,
bestehend aus Analysen, zielgruppenspezifischem Forderungskatalog, inhaltlicher,
technischer und personeller Struktur, Intranet sowie einem Anhang mit
Gestaltungsvorschlägen.
So sollten im Zuge einer Überarbeitung sämtliche Inhalte Datenbank
basiert realisiert und gewartet werden, also das was heute unter dem Begriff
CMS zu verstehen ist.
Der Bericht ist auf Anfrage als Word-Dokument verfügbar.
Workshop

Beteiligung am interdisziplinären Workshop. Studenten des Kommunikationsdesign,
der Innenarchitektur und des Industriedesign sowie externe Partner in
Berlin haben sich eine Woche mit den Problemkreis "Nicht nur Sitzen"
beschäftigt. Die Arbeit wurde unmittelbar filmisch begleitet und
abends eine Tageszusammenfassung ins Netz gestellt. Das Projekt selber
ist nicht mehr im Netz verfügbar, aber es gibt noch die Eingangsgrafik
(oben) und die Seite mit der Projektbeschreibung/Zeitplan.
davor....
Während der Studium hatte ich eine fundierte, grundlegende Informatikausbildung,
auch wenn der PC im heutigen Sinne noch nicht verfügbar war. Mein erster
Robotron-PC an der "Burg" hatte nur 2 Diskettenlaufwerke. Eine
Festplatte war erst später vorhanden. 1986 begann mit Turbo-Pascal
die Entwicklung des Programmes "KONDES" für elastostatische
Berechnungen und eines Programms zur Zentralprojektion "MAWIM".
KONDES
Das Programm läuft in einer DOS-Box mit ASCII-Grafiken. Es enthält verschiedene
Lastfälle mit unterschiedlichen Belastungsarten, Querschnittsauswahl incl.
Kombination nach dem Satz von Steiner und eine Werkstoffsdatenbank mit
Kurz- und Langzeitparametern von Balsaholz bis Stahl.
In verschiedenen Duchläufen können einzelnen Parameter verändert werden
um zu sehen, was mit einem anderen Werkstoff oder einem veränderten Querschnitt
passiert. Damit läßt sich ein Optimierungsprozeß durchführen
und dann das Ergebnis ausdrucken.
Ein sehr intuitives Programm, das ideal in der Lehre und Konsultationen
einsetzbar ist. Es müßte nur überarbeitet werden um auf
den aktuellen Windows-Stand zu kommen.
MAWIM
ist
ein Programm zur Generierung und Manipulation von Drahtmodellen. Punkte
werden mit ihren x-, y-, z-Koordinaten eingegeben und verbunden. So entsteht
ein voll editierbares Drahtmodell als Liste und grafische Ausgabe. Punkte
und Punktgruppen konnten gedreht, gespiegelt, vervielfältigt, skaliert
u.ä. werden. Durch Wahl des Augabstandes kann eine korrekte Perspektive
erzeugt und diese dann Quadrantenweise ausgedruckt werden.
Vor über 10 Jahren hatte das Programm weit über das damalig Übliche hinausgehende Möglichkeiten.
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