Google Maps API
0. Intro
Zur Benutzung des Google Maps APIs ist eine kostenlose Registrierung notwendig. Danach kann ein Domain bezogener Key erzeugt und verwendet werden. Das API wurde im Juni 2005 veröffentlicht und seit dem 3.April 2006 gilt offiziell Version 2 als Standard. Am 8. November 2006 wurde das 1er API "abgeschaltet".
Neben Googles eigener API Dokumentation und Referenz gibt es zahlreiche andere Dokumentationen, Tutorien und Beispielcode, auf die auch an entsprechender Stelle verwiesen wird: MapMap, Mike Williams, Mapki 1 2. Mit dem Auslaufen vom API Verson 1 kann es passieren, daß ältere Beispiele nicht mehr korrekt funktionieren. Google bietet ferner den API-Blog.
Für Fragen stehen die englischen Gruppen Google-Maps-API und Google-Maps bereit, sowie die deutschsprachige Google-Maps-API-Gruppe.
Per März 2007 sind ein O'Reilly-Buch "Google Maps Hacks" verfügbar (incl. Probekapitel; dazu auch Rezension) und ein PDF-Buch "Google Maps API" (ebenfalls incl. Probekapitel und Website). Ferner noch das Buch "Hacking Google Maps and Google Earth" sowie von Apress "Beginning Google Maps Applications with PHP and Ajax: From Novice to Professional" und "Beginning Google Maps Applications with Rails and Ajax: From Novice to Professional". Bei Amazon gibt es diverse Vorankündigungen zu Büchern zum Thema.
Google Maps machen ausgiebig von JavaScript Gebrauch. Dieses wird in den Beispielen in seinen jeweils relevanten Teilen als Quelltext dargestellt und erweitert sich Schritt für Schritt von den drei Zeilen des Google-Originals der nächsten Seite bis zu annähernd 100 Zeilen der letzten Beispiele.
JavaScript stellt somit eine primäre Fehlerquelle dar, weil
- es Fehler enthalten kann
- im Browser JavaScript deaktiviert wurde oder
- der Browser die Scripte fehlerhaft abarbeitet, also nicht kompatibel ist

Deaktivierung von JavaScript in Firefox mit dem Webdeveloper Toolbar
Hinzukommen noch "Falschmeldungen", d.h. Browser bemängeln nicht vorhandene Fehler. XHTML bietet (analog ähnlichen Elementen) das <NOSCRIPT>-Element. Um dies zu testen kann in allen Browsern (manchmal etwas versteckte) JavaScript deaktiviert werden.
Komfortabler ist die Verwendung entsprechender Werkzeuge bzw. Browsererweiterungen. Für Firefox existiert z.B. der Webdeveloper Toolbar (aktuell 1.1.4 auch lokalisiert), der auf keinem Entwicklungsrechner fehlen sollte und der auch noch später zur Anwendung kommt. Ebenfalls für Firefox gibt es erweiterte JavaScript-Konsolen.
Google Maps verwendet eine eigene Kompatibilitätsabfrage, die JavaScript voraussetzt: GBrowserIsCompatible.
<script type="text/javascript">//<![CDATA[if (GBrowserIsCompatible()) {...hier die JavaScript-Anweisungen...}else {alert("Achtung, die Google Maps Programmierschnittstelle ist nicht kompatibel mit diesem Browser");}//]]></script>
Auf dieser Seite erscheint (bei aktiviertem JavaScript) eine entsprechende Meldung. Auf den nachfolgenden Seiten wird auf die Implementierung von <NOSCRIPT> und GBrowserIsCompatible verzichtet. Anwendungen, die für die breite Öffentlichkeit bestimmt sind, sollten solche Mechanismen beinhalten, ebenso wie die später besprochenen Fehleraussschriften bei der XML-Einbindung.