Designrechte gestalten und schützen

Rechtsgrundlagen der Designwirtschaft

RA Alexander Bretz, Kulturanwalt – Berlin

Zeit: 09.02.2012, 10.00 – 18.00 Uhr

Ort: Designhaus Halle, Raum 103/ 1. Stock, Ernst-König-Str. 1

Was tun, wenn Ihr Design kopiert wird oder ein Kunde Ihre Entwürfe alleine umsetzt? Wie können Sie sich rechtlich schützen? Das Seminar gibt eine Einführung in den Rechtsschutz für Designer und informiert über Urheberrecht, Geschmacksmuster- und Markengesetz, Wettbewerbs- und Vertragsrecht. In Arbeitsgruppen wird anhand von praktischen Beispielen aus der Designwirtschaft die Rechtslage erläutert. Ziel ist, die Schutzrechte einsetzen zu können, um einen aktiven Rechtsschutz zu bewirken.

RA Alexander Bretz, DesignLawForce®, ist Rechtsanwalt und Dozent an verschiedenen Designhochschulen.

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Für Studierende der Burg und Absolventen mit Abschluss ab 29.02.2008

Die Veranstaltung ist anmeldepflichtig.

Anmeldung: Astrid Beier | Transferzentrum – Weiterbildung | abeier@burg-halle.de | 0345 – 7751 531

dieHO-Kunstpreis 2012

Die dieHO-Galerie in Magdeburg vergibt mit Unterstützung der StadtSparkasse Magdeburg, den Magdeburger Verkehrsbetrieben, der Agentur FrischeIdeen und dem Magazin Kulturschwärmer, im Jahr 2012 zum sechsten Mal den dieHO-Kunstpreis.

Teilnahmebedingungen:

Der Kunstpreis ist ausschließlich für KünstlerInnen aus Sachsen-Anhalt gedacht.
Teilnahmeberechtigt sind KünstlerInnen aller Genres und Techniken der Bildenden Kunst.
Inhalt und Form der Bewerbung sind freigestellt.

Höhe des Preises:

dieHO-Kunstpreis: 500 Euro und Einzelausstellung im September 2012
Publikumspreis: Postkartenedition

Bewerbungsunterlagen:

Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen im Internet unter:

www.dieho.de

Jury:

In der Jury sind Vertreter des Ausrichters, der StadtSparkasse Magdeburg, des Kunst
Museums Magdeburg und Kunstfachleute vertreten.

Bewerbungsschluss: 15. März 2012

dieHO-Galerie
Alt Westerhüsen 31
39122 Magdeburg
rufan@dieHO.de
www.dieHO.de

Für Rückfragen können Sie uns unter Telefon 0175 4060945 (Sebastian Herzau)
oder 0177 7010218 (Volker Kiehn) erreichen.

Magdeburg, im Januar 2012

Änderungen beim Kindergeld für Studierende

Das Steuervereinfachungsgesetz wird zum 1. Januar in Kraft treten – mit einer relevanten Änderung für die Studierenden. Bisher mussten die Studierenden, so ihre Eltern Kindergeld für sie bezogen haben, ein bestimmte Einkommensgrenze beachten. Wurde diese überschritten, dann ist der Kindergeldanspruch der Eltern erloschen. Das ändert sich nun: In den meisten Fällen erfolgt beim Kindergeld ab 1. Januar 2012 keine Anrechnung der Einkünfte mehr.

Tag(e) der Nachhaltigen Ernährung

in deiner Mensa am
*  20. Oktober  **  10. November  ***  01. Dezember

Was bedeutet „nachhaltig“ beim Essen?

- vollwertige Ernährung mit gesunden Zutaten (Getreideprodukte, Gemüse und Obst; Fleisch- und Milchprodukte in Maßen)
- umweltfreundliche Lebensmittel (saisonal verfügbare Lebensmittel + Lagerfähige Produkte aus regionaler Herstellung + wenn möglich Bioprodukte)
- klimaschonende Produkte (Nahrungsmittel, deren Erzeugung mit geringeren Treibhausgas-Emissionen verbunden ist)
- Lebensmittelabfälle vermeiden

Was ist anders am Tag der Nachhaltigen Ernährung?

- mehr Hülsenfrüchte (wie Erbsen und Bohnen in all ihrer Vielfalt, da sie viel Eiweiß enthalten) und Gemüse
- weniger Zutaten mit hohen Treibhausgasemissionen (weniger fettiger Käse und Butter, mehr Getreide und Hülsenfrüchte)
- weniger Fleisch (da für die Erzeugung von einem Kilogramm Fleisch durchschnittlich 6 kg Getreide oder Soja eingesetzt werden müssen)

Wann findet der Tag der Nachhaltigen Ernährung statt?

Ab Anfang des Semesters vorerst jede dritte Woche:
20. Oktober + 10.November + 1.Dezember 2011
Im Jahr 2012 soll der Tag jeden zweiten Donnerstag stattfinden.

Wo findet der Tag der Nachhaltigen Ernährung statt?

In allen Mensen des Studentenwerks Halle, d.h. in Halle, Merseburg, Köthen, Bernburg und Dessau.

Veränderung gemeinsam bewirken.

Gesundheit

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln, „fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag“ und täglich Milch- oder Milchprodukte. 300 – 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche reichen aus, um sich optimal mit Eisen, Zink und Vitamin B12 zu versorgen. Essentielle Aminosäuren (Eiweiße) können gut über Hülsenfrüchte wie z.B. Bohnen, Erbsen und Sojabohnen aufgenommen werden. Der hohe Fleischverzehr in Deutschland ist für Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Gicht und Herz-Kreislauferkrankungen mit verantwortlich. Außerdem ist ein Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr an rotem Fleisch und Krebs wissenschaftlich bestätigt.

Umwelt

Für die Produktion von Futtermitteln für Masttiere in Europa und Nordamerika wird tropischer Regenwald zerstört. Jedes Jahr fallen der Abholzung für die Gewinnung von Futtermitteln, Agrosprit und Holz allein im Amazonas 12.000 Quadratkilometer Wald zum Opfer. Das ist eine Fläche so groß Sachsen-Anhalt ohne die nördlichen Landkreise (Börde,Altmark,Stendal). Mit der Abholzung geht ein unbeschreiblicher Verlust an Biodiversität einher. Dieser Verlust an genetischer Vielfalt untergräbt zukünftige Innovationen und erschwert die Anpassung an den Klimawandel. Weitere Umweltprobleme, die sich durch die Ausbringung von Gülle aus Mastanlagen ergeben, sind: Wasserverschmutzung, Eutrophierung von Gewässern, Versauerung von Böden und Geruchsbelästigung.

Klimaschutz

Einige Nahrungsmittel wie Fleisch, Milchprodukte, aber auch Fisch sind bei der Erzeugung mit hohen Treibhausgas-Emissionen verbunden. Bei Fleisch und Milchprodukten liegt dies daran, dass die Masttiere selbst viele Treibhausgase ausstoßen. Hinzu kommen die Treibhausgas-Emissionen durch die Rodungen und die Bodenbearbeitung. Die Ernährungsorganisation der UN (FAO) beziffert den Anteil der weltweiten Tierhaltung am Treibhauseffekt mit 18% – das sind mehr als alle Transport- und Verkehrsemissionen zusammen. Der Verzicht auf Futtermittelimporte durch spezielle Zertifikate der Fleischerzeugung ist für das Studentenwerk Halle leider nicht möglich, da die höheren Preise der Fleischgerichte von vielen Studenten nicht akzeptiert werden. Langfristig ist Klimaschutz beim Essen jedoch nur durch höhere Preise von Fleischgerichten zu erreichen.

Globale Ernährungssicherung

Mehr eiweißhaltige Produkte pflanzlichen Ursprungs bedeutet auch ein Beitrag zur Entspannung der globalen Getreidemärkte, da die Abnahme von Getreide als Futtermittel zurückgeht. Jeder Rückgang der Weltgetreidepreise ist eine Existenzsicherung für die Ärmsten der Welt. Würden sie um einen Prozent fallen, blieben 16 Millionen Menschen vor drohender Unterernährung verschont.

Tierhaltung

Die industrielle Tiermast ist oft mit unwürdigen Zuständen in der Haltung verbunden. Durch nicht artgerechte Haltungssysteme und Überzüchtung erkranken die Tiere häufiger. Dies hat einen hohen Medikamenteneinsatz zur Folge. Mit steigender Tierzahl wächst der Infektionsdruck. Die Bildung von Resistenzen der Krankheitserreger gegenüber herkömmlicher Antibiotika ist vorprogrammiert. Diese Resistenzen können sich auf Krankheitserreger übertragen, für den Menschen gefährlich sind.

Saisonalität und Regionalität

Die Auswahl von Zutaten nach Saison versucht das Studentenwerk zu gewährleisten, soweit dies preislich möglich ist. Generell sollte jedoch die Auswahl erntefrischer Nahrungsmittel Vorrang vor dem Aspekt der Regionalität haben. Frisches Gemüse aus Spanien ist im Winter mit weniger Treibhausgas-Emissionen verbunden, als Gemüse aus Deutschland.

Bioprodukte

Die meisten Kriterien der Nachhaltigkeit des Essens werden von regional erzeugten Bioprodukten erfüllt. Kaffee und Tee sind im gesamten Studentenwerk Halle aus fairem Handel und bio. Da das Studentenwerk Halle hat nur eine Mensa, die bio-zertifiziert ist (die Harzmensa in Halle), dürfen Tee und Kaffee nur dort als bio gekennzeichnet werden

Haben dich diese Fakten überzeugt? Dann geh zum nächsten Tag der Nachhaltigen Ernährung am 20. Oktober 2011 in die Mensa und lass dich von den Köchen auf den Geschmack bringen.

hr.fleischer goes for gold

hr.fleischer goes for Gold
ab acht macht hr.fleischer seinen hausbesuch in der Goldenen Rose
ja, klar, um elf erscheinen reicht auch, aber … denkt nicht, tom waits for you!
der haut in die tasten, solange das bier noch gepflegt ist.
und schon hüllt euch der kolter ein, in seinen loop-schal,
während im hauseigenen kino animierte flimmern.
und wenn sich die wolken der unwissenheit erst verdichten & schließlich doch aufbrechen,
um die sicht auf trickreich amorphe gestalten frei zu geben,
kommen die erklärten freunde des frauenfußballs auf ihre kosten,
ganz ohne schmusi musi, dafür mit umso mehr
rock‘n‘roll‘n‘glitzer_clash_pop‘n‘mini_tech_house,
das animiert auch euch zum tanz
und wer sich fragt, was zur hölle &/ um himmels willen, das bedeuten soll,
kommt am
FREITAG, den 15.04.2011
ab 20:00 Uhr ( wirklich? — ja, wirklich! )
in die
Goldene Rose
PS: hansi kommt auch !

Infoveranstaltung: Giftmüllendlager unter Halle

Der Arbeitskreis für Umwelt und Nachhaltigkeit BURGgrün und die Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle (Saale) e.V. halten eine Veranstaltung ab, bei der über die geplante Endlagerstätte für hochgiftigen Müll aus ganz Europa informiert werden soll. Die Anlage soll in Angersdorf die gefährlichen Stäube einleiten um sie in dem alten Salzbergwerk unterirdisch einzulagern.

Alle Besucher, auch hochschulexterne, sind herzlich willkommen.

Hier gibt es ein PDF mit den wesentlichen informationen: PDF anzeigen
Weitere Infomationen kann man auf der Homepage der Bürgerinitiative bekommen

Mittwoch, 01.12.2010
19.00 Uhr
Neuwerk 7 (Tram Linie 8, Station: Diakoniewerk Halle)
Goldener Anbau, Raum 208 (wird ausgewiesen)