KunstRasen 2004

 

Ausstellung anlässlich des Fußballturniers "Kunstrasen" der
Kunsthochschul-Fußballmannschaften
in der Galerie Volkspark
an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein

 

 

 

 

 

Katalogvorwort von Holger Neumaier (zusammen mit Sascha Bähre Kurator der Ausstellung)

Zum 14. Mal findet dieses Jahr das Fußballturnier Kunstrasen statt, an dem ausschließlich Mannschaften aus Kunst- Film und Gestaltungshoch-schulen teilnehmen.
Die Mannschaften aus Düsseldorf, Stuttgart und den vielen anderen deutschen Kreativ-Standorten, die sich Jahr für Jahr einfinden, sind allesamt höchst motiviert und muskelbepackt. An zwei Turniertagen wird der unumschränkte Kunstfußballmeister ermittelt.
Die Mannschaft aus Halle, die Werkself TRIMM ist erst seit dem letzten Jahr Mitglied in diesem erlesenen Kreis von Fußball- und Kunstgöttern. Da das Turnier jedes Jahr an einer anderen Hochschule stattfindet, haben wir die Austragungsrechte für 2004 ergattert.
Aber was unterscheidet dieses Turnier von all den anderen Turnieren, die in Stadt- und Land ausgetragen werden?
Betreiben die Studenten von Marina Abramovic Fußball als Performance körperlicher Grenzerfahrungen? Gehen die Studenten von Rebecca Horn nach einem gewonnenen Spiel auf Wallfahrt? Keine Ahnung.

Wie auch. Es wird ja auch nicht drüber geredet. Es geht beim Turnier einzig und allein um Fußball.
Wir wollen aber unserem Bildungsauftrag gerecht werden und haben deshalb die teilnehmenden Mannschaften aufgefordert, Arbeiten aus ihrer künstlerischen Produktion mitzubringen und in einer gemeinsamen Ausstellung zu präsentieren. Die meisten Fußballkünstler scheinen nun zwar in Halle ansässig zu sein, aber das macht nichts. Einige Beiträge aus Rest-Deutschland sind doch noch eingetrudelt und wir freuen uns sehr darüber. Darunter ist auch eine der wenigen beim Turnier mitspielenden Frauen. Toni Schmale, Ex- Fußballnationalspielerin und Studentin an der HGB Leipzig in der Medien-Klasse Christine Lahr zeigt Fotoarbeiten. Deren düstere Anmutungen entstanden aus dem Innenblick des Fußballersinsiders heraus. Auf der anderen Seite steht der grelle Außenblick der Regenbogenpresse, den Thomas Hanisch mit seinen übermalten Siebdrucken thematisiert.
Auf ein anderes Phänomen des Fußballsports legt Daniel Kruger, Professor im Fachgebiet Schmuck und Kleinplastik an der Burg Giebichenstein, sein Augenmerk. Zärtlichkeiten zwischen Männern, offen und ungeniert gezeigt, werden von ihm auf klassische Delfter Keramik gemalt. Es geht um den Widerspruch zwischen hartem Sport und zärtlichen Pose, zwischen grellen Illustriertenfotos und Krugers sensibler Maltechnik. Bemerkenswert ist auch die Arbeit des Stuttgarters Jörg Globas. Er ist während der Spielsaison 2001/2002 ausgezogen, sämtliche 18 deutschen Bundesligastadien zu entweihen und zu schänden. Unter dem Vorwand, eine Fotoserie anzufertigen, erhielt er die Erlaubnis die Anstoßpunkte auszustechen und zu fotografieren. Ein verwegenes und in seiner ganzen respektlosen, auch sexuellen Dimension verkanntes Unternehmen.
Für das diesjährige Turnier wünsche ich mir, dass mann sich nach dem Spiel zärtlich die Waden massiert und der Anstoßpunkt auf der Ziegelwiese unausgestochen bleibt.


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Vorwort Dieter Hofmann, Prof. Industriedesign HKD Halle und langjähriger Kunstrasenaktivist

Kunstrasen - Rasenkunst
von Dieter Hoffmann

Kann Fußball spielen eine Kunst sein, selbst in Deutschland? Was passiert, wenn vergeistigte Maler mehr Angst vor einem Elfmeter haben als vor einer leeren Leinwand, sich stilbewusste Designer der Blutgrätsche hingeben, Konzeptkünstler das Runde ins Eckige bringen wollen, gegen alles revoltierende Medienkünstler sich einfachsten Regeln unterwerfen, ein Team auf-rührerischer Maler Markus Lüpertz als Trainer anbetet, wenn verständnisvolle Kunsterzieher unpädagogisch den Schiedsrichter anpöbeln, selbst für endlos arbeitende Architekten alles nach 90 Minuten zu Ende ist und für schlagkräftige Bildhauer nicht die Bronzeplastik, sondern das nächste Spiel das schwerste ist? Wie kommt es, dass sich unterkühlte Kommunikationsdesigner brasilianischem Jubel hingeben, gut frisierte Buchkünstler bäuchlings über den nassen Rasen gleiten und selbst zierliche Grafikerinnen in Stollenschuhe schlüpfen? Dann ist bestimmt wieder einmal die Zeit für ein einmaliges

Fußballturnier angebrochen, das sich wohltuend von anderen Ereignissen in der mit bierernstem Fanatismus und besserwisserischer Ernsthaftigkeit betriebenen deutschen Fußballwelt abhebt. Der Kunstrasen, die deutsche Fußballmeisterschaft der Kunsthochschulen hält wieder einmal Einzug in eine Stadt Deutschlands, die einen Hort von Kreativen besitzt.
Die Geschichte des Kunstrasens liest sich spannend wie der Lebenslauf mancher zeitgenössischer Künstler.
Alles begann damit, dass sich in Düsseldorf ein paar vom Malen nach Zahlen gelangweilte Pinselkünstler unter dem Namen Kompressor Tizian im Jahre 1991 dazu berufen fühlten, die ersten deutschen Fußballmeisterschaften für Kunsthochschulen auszurufen. Warum sich damals kein einziges weiteres Team zur Teilnahme finden ließ, ist leider nicht überliefert. Vielleicht war die Einladung an die anderen Mannschaften kopfüber hängend, unvollendet in einem Atelier auf eine Leinwand gepinselt, vergessen worden. Wie dem auch sei, dadurch kam Kompressor zum zwar unverdienten, aber clever errungenen Titel des ersten deutschen Akademiefußballmeisters per
Akklamation. Das heißt, sie haben sich selbst dazu erklärt - typisch Düsseldorf.
Dennoch, der Grundstein war gelegt und das Fußballfieber griff um sich unter der kreativen Elite. Um die Schmach eines deutschen Meisters aus einer Karnevalshochburg im nächsten Jahr zu verhindern melden sich bereits frühzeitig eine Mannschaft aus Braunschweig und dann auch aus
Saarbrücken, Hamburg und Karlsruhe für den Kampf um den Titel. Das Turnier 1992 wurde noch mit Hin- und Rückspielen im Pokalmodus ausgetragen. Allerdings liess sich ein weiterer Sieg von Kompressor Tizian nicht vermeiden. Im Endspiel siegten diese gegen F.C.K.W. Saarbrücken, die angeblich so tief getroffen waren, dass sie danach nie mehr am Turnier teilnahmen.
Im Jahre ’93 gab es dann ein „Beinaheturnier“ in Braunschweig. Dort trafen sich drei Mannschaften aus Stuttgart, Düsseldorf und Braunschweig, um den immer begehrter werdenden Pokal zu erringen, der von Künstlern der gastgebenden Hochschule immer sehr „liebevoll“ gestaltet wird. Diese Meisterschaft, gerne verschwiegen, nicht wegen des erneuten Sieges der
Düsseldorfer, sondern weil es aufgrund des achtundvierzigstündigen Dauerregens mehr einer Schlammschlacht glich als einer kunstvollen Zelebrierung fußballerischen Könnens. Es gibt Gerüchte, dass damals Stuttgart das in den Regenpausen gespielte Tipp-Kick Turnier für sich entschied.

Um einen weiteren Sieg der Kompressoren aus Düsseldorf auf keinen Fall zu ermöglichen, fanden sich an der Stuttgarter Akademie der bildenden Künste ein Haufen mit südländischer Fußballmentalität ausgestatteter Balltreter bereit, die Meisterschaft erstmals in Turnierform auszutragen. Die als „Unvergessene“ bezeichnete Meisterschaft (meine Erste) setzte Standards für die noch folgenden Turniere. Das berühmte Nutellafrühstück (in letzter Zeit von einigen deutschen Nationalspielern im Werbefernsehen zweitklassig kopiert) schrieb genauso Geschichte wie die Auslosung der Begegnungen am Freitag Abend mit einer anschließenden ausgiebigen Mannschaftsparty, die sich meist bis zum Anpfiff, oft auch darüber hinaus hinzog. Zur Verzweiflung vieler Betreuer

konnte man bei einigen Spielern am nächsten Morgen nicht immer klar sagen, ob sie schon bemerkt haben, dass ihr Spiel bereits begonnen hat oder immer noch glauben, sich auf der Tanzfläche zu befinden. Eine Ansprache vom damaligen Rektor in Stuttgart, Paul Uwe Dreier, ehemaliger Zweitligaprofi, ließ sich zur Pokalübergabe nicht vermeiden. Der Titel ging leider wieder an Kompressor Tizian, trotz heftigster Gegenwehr der Mannschaften aus Münster, Braunschweig, Karlsruhe, München, Düsseldorf und Gastgeber Stuttgart. Ob es die Frustration darüber war, die dazu führte, dass die Austragung des Turniers 1995 glatt vergessen wurde, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

Seit 1996 wurden dann jährlich, immer zum Ende des Sommersemesters, weitere acht Turniere mit zahlreichen Höhepunkten und Innovationen in den Kunsthochschulen in ganz Deutschland ausgetragen. Highlights dabei waren die erste gemischtgeschlechtliche Mannschaft von Brot Nürnberg in Münster 1996, die Live-Übertragung der Spiele im Internet im Jahre 2000 aus Karlsruhe, der Stadt

des ZKM, mit erfrischender Echtzeitmoderation durch zwei Frauen, die von Fußball gar keine Ahnung hatten. Seit Düsseldorf 1997 wurde das Turnier zur internationalen Meisterschaft mit Mannschaften der Hochschulen aus Malmö und Rotterdam, die den Pokal gleich nach Holland entführten. Als hoffentlich einmaliger Versuch wurde 2001 in Potsdam das erste Turnier in den neuen Bundesländern auf einem „echten Kunstrasen“ ausgetragen. Halle hat nun die ehrenvolle Aufgabe, einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Kunstrasens zu setzen und vielleicht auch den Titelträger Köln vom Thron zu stoßen. Mit der Ausstellung „Das Runde muss in das Eckige“ im Volkspark ist ein erster großer Schritt getan, dast 14. Kunstrasenturnier zu einem einmaligen Event zu machen.

Die Geschichte des Kunstrasens lässt sich in geraffter Form auf der Page des Prager Frühlings aus Stuttgart nachlesen.
http://www.akakick.de/seiten/kickoff.html
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Thomas Jeschner, Schriftsteller und Kapitän der Werkself Trimm

... dann geht alles sehr schnell, alles paßt auf einmal zueinander. Es ist ein kurzer rausch. Auch wenn nach einigen wenigen sekunden alles schon wieder vorüber ist, es schmeckt ein klein wenig nach der ewigkeit.

Und SISYPHOS, der fintenreichste unter den menschen, wurde, als er dann doch noch von THANATOS für immer in den hades verschleppt worden war, von ZEUS ob seiner frechheiten mit einem ominösen, wohl kugelrunden und nicht allzu großen stein bestraft. Ihn selbst mag diese ihm auf alle ewigkeit gestellte aufgabe nicht weiter verwundert haben. Wir aber haben einen mythos daraus gemacht und denken so vor uns hin: „Ach, der ärmste!“.

Wir, die wir kaum die möglichkeit haben, die götter zu verarschen, geschweige denn das finanzamt, den eigenen partner, sich selbst oder sonst irgendetwas irdisches, scheuen diese mühen nicht nur erst im jenseitigen.

Je schneller uns ein ergebnis, ein ereignis ereilt, je besser es sich abrechnen läßt,
je leichter es uns dann auch noch das leben macht, desto weniger ist das alles fußball.

Denn selbst wenn nichts passiert, wirklich nichts, von dem sich behaupten läßt, das sei der rede wert,
denn selbst wenn du verlierst oder gar in einem entscheidenden moment kläglich unmögliche fehler entdeckst,
denn selbst wenn keiner sieht, was gerade mit dir, in dir, durch dich passiert, auch weil es gerade mal niemanden interessiert hat,
denn selbst, wenn alles vergessen wird, wie schnee in der sommersonne schmilzt,
denn selbst, wenn andere schnellerhöherweiterschönerbesser sind,

wirst du trotzdem vor diesen kleinen, runden stein treten, auf dass er in seiner perfekten wohlgestalt chaos anrichte auf dem feld der möglichkeiten.

Und da SISYPHOS seinen eigenen stein heute immer noch auf diesen berg plackt, täglich, als ob es kein besseres ziel gebe, oder ein ende, da mag der noch hier auf erden lebendige vermuten, daß SISYPHOS ab und zu mal wieder hier bei uns, so zwischendurch, vorbeischaut.

Als „An GOTT kommt keiner vorbei - außer“ STAN LIBUDA.
Als PIERRE LITTBARSKI. Oder als eigenes ich.

Nach dem spiel ist für uns menschen eben immer wieder vor dem spiel.

Thomas Jeschner

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ein Nachwort von Holger Neumaier

Von Fußballspielern und den Anderen…


Jeden Mittwoch spielen wir auf der Ziegelwiese Fußball. Regelmäßig
15 -25 Spieler (die letzten 2 Jahren ausschließlich Männer) und in der Mehrzahl Studenten der Kunst oder des Designs.
Ernst, sehr ernst wird gespielt. Jeder möchte gewinnen oder wenigstens ein Tor erzielen. Neben uns auf den anderen Plätzen weitere Mannschaften, andere Studienrichtungen: Informatiker, Juristen, Biologen, Sportstudenten. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass jede Disziplin eine eigene Art des Fußballspiels zeigt, doch weit gefehlt. Sie haben alle diesen höchst konzentrierten, angestrengten Blick.
Ich frage mich: warum diese Verbissenheit, es ist doch nur ein Spiel? Und denke bei mir: Nein, das ist kein Spiel – das ist Aufarbeitung. Das sind keine Fußballteams, sondern Selbsthilfegruppen. Sie alle arbeiten ihre Jugend auf, ihre Zeit im dörflichen Fußballverein, ihr Eintreten in die Welt der Erwachsenen. Wie in einer

Rebirthing- Therapie wird das Trauma, welches die Initiationsriten der Leistungsgesellschaft (Ost und West) hinterlassen, immer und immer wieder neu durchlebt.

Die meisten haben in der E-Jugend begonnen, also mit 8 Jahren. Heute fangen die Kleinen mit 6 Jahren an und in der F- Jugend.
Und von Anfang an geht es um’s gewinnen – nichts weiter.

Zu gewinnen bedeutet, mit Stolz geschwellter Brust vom Platz zu gehen (am Besten vom gegnerischen) und von strahlenden Vätern und Betreuern Zwei-Liter-Spezi-Humpen bezahlt zu bekommen (später dann Bier).
Zu gewinnen bedeutet, stundenlang im Vereinslokal Lieder zu singen und den Mannschaftsgeist hochleben zu lassen.
Verlieren heißt dagegen, sich heim schleichen, möglichst schnell und unauffällig, damit man den Gewinnern nicht noch beim Feiern zusehen muss. Dann wird regelmäßig die olympische Tugend „Dabei sein ist alles“

hervorgekramt; aber es klingt doch mehr wie Hohn.

„Gewinnen ist alles“

Man kann schön Fußball spielen, man kann mannschaftsdienlich spielen und man kann fair spielen – oder auch nicht. Zählen tut allein das Ergebnis und am Ende der Saison der Platz in der Tabelle.

„Elf Freunde müsst ihr sein“ - einer
dieser unzähligen Leitsätze der Fußballwelt – bedeutet nicht etwa, dass gemeinschaftliches Denken gefördert oder gefordert werden würde, sondern dass oft zehn Spieler sich abrackern, um dem Einen Stürmerstar die guten Auftritte zu ermöglichen. Gefeiert wird der Torschütze und am meisten der Torschützenkönig. Dieses Alpha-Männchen des Fußballplatzes genießt allerhöchste Anerkennung im Verein und in der Dorfgesellschaft. Nicht dass die Spieler der anderen Positionen keine Anerkennung finden könnten, aber die

augenscheinliche Krönung, Ziel und Zweck des Spiels ist nun mal der erfolgreiche Schuss ins Tor. Allein dieser Vorgang findet Erwähnung in den drei Zeilen des Regionalsports.
So bilden sich Charaktere heraus. Weniger in der E- Jugend, aber spätestens in der D-Jugend, also mit 10 Jahren, zeigt sich, wer den richtigen Torinstinkt besitzt, wessen Nerven-
kostüm diese Sekunde höchster Anspannung aushält, die unmittelbar vor dem Torschuss jeden Spieler lähmt oder beflügelt. Wer nicht die richtige Konstitution besitzt schießt auch aus drei Metern noch über’s Tor oder haut in den Boden statt auf den Ball.
Es gibt dann auch noch andere Fußballtugenden, mit denen man sich Ansehen verschaffen kann. Da wäre z.B. der Spielmacher im Mittelfeld. Für ein kompetentes Publikum ohnehin der entscheidende Spieler auf dem Platz, doch auch für ihn gilt: ohne Torerfolg bleibt immer ein Makel. Er bereitet die Tore vor, baut das Spiel auf und verteilt klug die Bälle, und nach Beendigung der

einer Niederlage war die Abwehr schlecht – Punkt.
Allgemeines Bedauern lösen die Ersatzspieler aus, die Woche für Woche den Stammspielern die Wasserflaschen zum Spielfeldrand tragen und der Gnade des Trainers ausgesetzt sind. Vielleicht wird er schon zur Pause eingewechselt oder doch erst fünf Minuten vor Schluss.

Die jungen Männer sind jetzt also 10 Jahre alt und wissen genau wo sie hingehören, in dieser Mikrogesellschaft Fußballmannschaft.
Wer damit gar nicht klar kommt, probiert sein Glück im Tischtennisverein oder daddelt am Computer.

Mir fällt auf: Es gibt die, die Fußball gespielt haben und es gibt die, die nicht Fußball gespielt haben. Letztere sind distanzierte Betrachter, oft schaurig fasziniert von der auf dem Platz gezeigten Emotionalität, ansonsten aber unwissend, ähnlich dem Ungläubigen, dem man Gott erklären möchte.

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