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Jörg Kutschke
           
1972 Geboren in Dresden
1982 Umzug der Familie nach Herford/NRW
1992 Abitur in Herford
1994-1995 Studium Soziologie, Pädagogik, Psychologie Uni Bielefeld
ab 1995 Studium Kunst/Malerei an der HfKD Burg Giebichenstein
Halle/Saale
1996 bis 1999 Klasse Prof. Otto Möhwald
1999 bis 2001 Klasse Prof. Anette Schröter
ab 2001 Klasse Prof. Ute Pleuger
07/2002 Diplom Kunst/Malerei
2002/2003 Aufbaustudium
seit 01/2004 künstlerischer Assistent FG Malerei

lebt/arbeitet mit Frau Silke und den Söhnen Max (*1999) und Ben(*2001) in Halle/Saale

Ausstellungsbeteiligungen:

1997 >Dem Wind entgegen< Galerie Charlottenburg Halle
>Burg Giebichenstein —Malerei—Grafik—Plastik<
Schlossmuseum Bernburg
>Studienarbeiten der HfKD Burg Giebichenstein Halle<
Konrad-Adenauer-Stiftung, Bildungszentrum Schloss
Wendgräben
1998 >Büroarbeiten< Krüger Immobilien Leipzig
>Äpfel und Pflaumen“< Künstlerhaus 188 Halle
2000 >village Gutenberg< Gutenbergs Technik und die multimediale
Welt, Gutenbergpavillon Mainz
>Reflekt< Galerie Volkspark Halle
>Translation< Rundfunkanstalt des MDR Halle
2001 ? >Alles Gelogen< Galerie Volkspark Halle
>NatürlichKünstlich< Leipziger Jahresausstellung,
Messehaus am Markt, Leipzig
>Studienarbeiten der HfKD Burg Giebichenstein Halle<
Konrad-Adenauer-Stiftung Bildungszentrum Schloss
Wendgräben
2002 ? >Studienarbeiten< Staatskanzlei Magdeburg
>Pleite< Verwaltungsgericht Halle
>Jahresausstellung der HfKD Burg Giebichenstein Halle<
Galerie Volkspark Halle

2003 >Burg Giebichenstein - Eine Kunsthochschule stellt sich vor<
Marburger Kunstverein
>HERE WE COME !!!!< Kunststudentinnen und Kunststudenten
stellen aus, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland, Bonn
>P2< Niedersachsenplatz, Halle-Neustadt, www.kulturblock.de
>Neuhaus< Niedersachsenplatz, Halle-Neustadt
2004 >Olympische Kunst & Sport< Sachsen LB, Leipzig
>Dresdner Bank< Leipziger Turm, Halle





Öl/Zeichenstift auf Leinwand
197 x 275 cm
2002

Der Fußballstar

...einmal einer der 11 Helden sein, die in einen der Tempel des Fußballs wie Nou camp in Barcelona, Bernabeu-Stadion in Madrid, San Siro in Mailand, Old Trafford in Manchester, Highbury, Wembley (gibt es jetzt nicht mehr) in London, Anfield Road in Liverpool, das Westfalenstadion in Dortmund, oder die Arena „auf Schalke“ einlaufen, verfolgt von 100tausend Augen, um in den anschließenden 90 Minuten bis zum Herzkasper zu kämpfen und in der 89. Minute des Finales der Weltmeisterschaft oder der Champions League beim Stand von 0:0 den Ball Ronaldo, Zidane, Figo, Redondo oder Beckham im eigenen Strafraum vom Fuß zu spitzeln, ein Solo über den gesamten Platz zu starten, mit Doppelpässen, Übersteigern und Hackentricks die kompletten gegnerischen Abwehrspieler wie Statisten stehen zu lassen, den angehaltenen Atem, die Hoffnungen und Ängste der Zuschauer im Nacken zu spüren, den Ball über den herauslaufenden Torhüter zu heben, um anschließend den Ball aus fast unmöglichem spitzen Winkel im leeren Tor zum 4:3 Endstand zu versenken und danach zu jubeln wie der Däne Michael Laudrup bei der WM 1998 in Frankreich (Anlauf nehmen, fallenlassen, über den Rasen rutschen, auf der Seite liegen, angewinkelter Arm, die Hand im Nacken abgestützt...und sich feiern lassen...) Während und nach diesen vielleicht 20 Sekunden für immer in den Köpfen von Millionen Menschen zu bleiben, unsterblich zu sein...

  Elfmeterschießen

Es wird immer wieder behauptet, dass Elfmeterschießen ein Lotteriespiel ist. Das trifft den Kern der Sache jedoch nicht richtig, es sei denn, man setzt die Nervenstärke des Elfmeterschützen ins Verhältnis mit dem Zufall einer Lotterie. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Ball im Tor landet, ist um ein x- faches höher als ein Treffer aus dem Spielgeschehen heraus, denn der Schütze hat nur 2 Gegner, den Torwart und seine Nerven. Der Torwart ist vordergründig chancenlos, ihm nimmt es keiner übel, wenn der Ball ins Tor geht. Hält er allerdings wider Erwarten, ist er der große Held. Und der Schütze ist der Trottel, denn er hat so schlecht geschossen, dass der Torwart halten konnte. Der schlimmste Fall ist allerdings, wenn der Ball vorbei, drüber, an den Pfosten oder die Latte geht. Das im Folgenden dokumentierte Elfmeterschießen hat in dieser Reihenfolge tatsächlich stattgefunden, beim Halbfinale der Europameisterschaft 1996 zwischen Deutschland und England. Es wird hier als explizites Beispiel angeführt, da die jeweils 5 Schützen dermaßen sicher und für den Torwart unhaltbar verwandelten, dass es bis zum 5:5 so aussah, als würde es niemals ein Ende haben. Bis der 6. Schütze der Engländer, Garreth Southgate antrat, er verschoss und der Rest ist Geschichte....