Drei bis vier Mal in der Woche stehe
ich derzeit auf dem Fußballplatz.
Wesentlich öfter als alle Spieler des Kunstrasentuniers. Ich weiß also
wovon ich spreche, wenn ich sage: „Für den Fußball bringt
man Opfer“.
Hinzu kommt mindestens ein Spiel in der Woche. Ich stehe
in der Kabine und ertrage in engen kleinen Räumen die unangenehmen Ausdünstungen
der kleinen Fußballer. Die Wäsche ist wieder frisch gewaschen,
die Fußballschuhe sind geputzt, das Trinken ist eingepackt und
ich schnüre nun meinem Kleinen die Schuhe zu. Ab auf‘s Feld
und ich bleib‘ am Rand. Als Maskottchen könnte man sagen,
und fast schon Co-Trainer stehe ich dort und rufe meinem Sohn die besten
Tricks zu. Denn von außen sieht man bekanntlich alles besser. Und
nach dem Spiel versorge ich die körperlichen und die seelischen
Wunden.
Es ist eine große Verantwortung, eine gute Spielermutter zu sein
und abends gibt’s dann Nudeln für den kleinen Helden.
|
|
ein feld, weit und grün_ flutlicht_ 22 bunte_ und alle wollen sie
das gleiche; das runde
ins eckige_ schweiss und blut_ fussball_ unglaublich schön und poetisch. |