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Stefanie Oeft-Geffarth

           
geb. 1976
verheiratet seit 1996
1997 Geburt von Sohn Linus

seit 1999 Kunststudium
2001 Studienstiftung des Deutschen Volkes

seit WM 2002 begeisterte Fußballguckerin
seit 2002 Spielermutter
Juni 2004 erster Turniersieg des Sohnes




c-print
50 x 60 cm
2004

Drei bis vier Mal in der Woche stehe ich derzeit auf dem Fußballplatz.
Wesentlich öfter als alle Spieler des Kunstrasentuniers. Ich weiß also wovon ich spreche, wenn ich sage: „Für den Fußball bringt man Opfer“.

Hinzu kommt mindestens ein Spiel in der Woche. Ich stehe in der Kabine und ertrage in engen kleinen Räumen die unangenehmen Ausdünstungen der kleinen Fußballer. Die Wäsche ist wieder frisch gewaschen, die Fußballschuhe sind geputzt, das Trinken ist eingepackt und ich schnüre nun meinem Kleinen die Schuhe zu. Ab auf‘s Feld und ich bleib‘ am Rand. Als Maskottchen könnte man sagen, und fast schon Co-Trainer stehe ich dort und rufe meinem Sohn die besten Tricks zu. Denn von außen sieht man bekanntlich alles besser. Und nach dem Spiel versorge ich die körperlichen und die seelischen Wunden.
Es ist eine große Verantwortung, eine gute Spielermutter zu sein und abends gibt’s dann Nudeln für den kleinen Helden.

  ein feld, weit und grün_ flutlicht_ 22 bunte_ und alle wollen sie das gleiche; das runde
ins eckige_ schweiss und blut_ fussball_ unglaublich schön und poetisch.