STELA - Smart Textiles für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

STELA wird interdisziplinär in einem Team der MLU (Psychologie) und der Burg Giebichenstein (Textildesign und DesignStudies) erforscht.

Die Förderung für dieses Projekt besteht aus Landesmitteln des Landes Sachsen-Anhalt und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Tryout 1

Idee - emotionale Kommunikation

Ziel des Projektes STELA ist es, eine textile Schnittstelle zu entwickeln, die Autonomie im Alter fördert. Durch eine bessere Vernetzung mit Angehörigen und Freunden und zusätzliche sensorische Stimulation kann mittelfristig einer Vereinsamung und damit kognitivem Abbau vorgebeugt werden. Dies wiederum wirkt sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden und eine gesunde Lebensführung aus. Letztendlich kann dadurch länger ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung gefördert werden.

Der Fokus im geplanten Projekt liegt auf der Verbindung von Haptik, Kommunikation und Funktion: Roboter wie ‚Pepper’ oder die Robbe ‚Paro’ werden medienwirksam für die ambulante Pflege propagiert. Im Gegensatz zur aktuellen Robotik-Entwicklung ist es das Anliegen von STELA, eine kommunikative Schnittstelle bis zur Prototypenreife zu entwickeln, die in jeder Wohnsituation genutzt werden kann und einen geringeren Kosten- und Arbeitsaufwand verursacht. Unser Klientel sind Menschen im Altersbereich 70+, Alleinlebende mit oder ohne Familienanschluss, auch Paare, Senioren-WG, etc., die Schwierigkeiten mit technischen Geräten bekunden. Die Nutzerinnen und Nutzer sind weder dement noch extrem pflegebedürftig, sondern leben möglichst selbstständig im betreuten Wohnen oder in der eigenen Wohnung. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit der nonverbalen Kommunikation mittels haptischer Stimulation.

Haptische Stimulation führt nachgewiesener Weise sowohl zur Verbesserung kognitiver wie seelischer Fähigkeiten und damit Wohlbefinden und Autonomie (Bonanni et al., 2016; Grunwald, 2017). Exemplarisch wurde im Vorgängerprojekt bereits eine ‚Smarte Decke’ als Modell entwickelt. In der geplanten textilen Schnittstelle sollen sich Aktoren befinden, die auf der Körperoberfläche des Trägers sensorische Reize auslösen. Dadurch können zwischenmenschliche Berührungen simuliert werden, bis hin zu Umarmungen. 

Im Projekt STELA soll der taktile Ansatz weiterentwickelt werden, so dass das aktivierende Signal über eine Smartphone-App ausgelöst werden kann. So ist eine direkte haptische Verbindung von Sender und Empfänger möglich, d.h. die Angehörigen oder Freunde können via Telefon über haptische Reize mit den Probandinnen kommunizieren. 

 

Projektziele

Das Wesen dieses Forschungsprojektes wird durch folgende Spezifika charakterisiert:

• interdisziplinäre Kooperation von Wissenschaft (Universität, Kunsthochschule), Wirtschaft und Dienstleistungsunternehmen über die gesamte Projektlaufzeit von der Markt und Zielgruppenanalyse über die Entwicklung bis zu deren Programmierung und einer abschließenden Evaluation

• Entwicklung bei frühzeitiger Partizipation zukünftiger realer Nutzer

• Erprobung in zwei Feldtests 

• Entwicklung eines marktfähigen Geschäftsmodells mit den Pflegedienstleistern

• Entwicklung eines Smart Textiles, welches in seiner Bedienbarkeit einem analogen Technikverständnis entspricht und die Bedarfe zu emotionalen Kommunikation erreichen kann

Standort

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Campus Design, Neuwerk 7
R 319, Lehrklassengebäude
Tel. 0345-7751 849
 

Projektleitung

Prof. Bettina Göttke-Krogmann
Textildesign
krogmann@burg-halle.de
 

weitere Professoren*innen:

Prof. Dr. Martin Grunwald (Vertretungsprofessor)
Psychologie der Gestaltung
mgrun(at)burg-halle.de

 

Projekt-Mitarbeiter*innen an der Burg

Julia Kortus
künstlerische Mitarbeiterin /Textildesign
kortus@burg-halle.de

Anna Gronemeyer
künstlerische Mitarbeiterin /Textildesign
gronemeyer@burg-halle.de

Jente Spille
wissenschaftliche Mitarbeiterin /Design Studies

 

Projektpartner

MLU Psychologie
Prof. Dr. Hübner 
Arbeits- und Sozialpsychologie

Dr. Margarethe Müller
wissenschaftliche Mitarbeiterin
stephanie.mueller(at)  psych.uni-halle.  de

 

Eckdaten:

Laufzeit des Projekts: Februar 2020 - Juni 2022

 

Gefördert durch

Landesmitteln des Landes Sachsen-Anhalt und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

 

Das Projekt "STELA - Smart Textiles für ein selbstbestimmtes Leben im Alter" ist Teil des Forschungsverbundes Autonomie im Alter.

 

 

 

 

Standort

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Campus Design, Neuwerk 7
R 319, Lehrklassengebäude
Tel. 0345-7751 849
 

Projektleitung

Prof. Bettina Göttke-Krogmann
Textildesign
krogmann@burg-halle.de
 

weitere Professoren*innen:

Prof. Dr. Martin Grunwald (Vertretungsprofessor)
Psychologie der Gestaltung
mgrun(at)burg-halle.de

 

Projekt-Mitarbeiter*innen an der Burg

Julia Kortus
künstlerische Mitarbeiterin /Textildesign
kortus@burg-halle.de

Anna Gronemeyer
künstlerische Mitarbeiterin /Textildesign
gronemeyer@burg-halle.de

Jente Spille
wissenschaftliche Mitarbeiterin /Design Studies

 

Projektpartner

MLU Psychologie
Prof. Dr. Hübner 
Arbeits- und Sozialpsychologie

Dr. Margarethe Müller
wissenschaftliche Mitarbeiterin
stephanie.mueller(at)  psych.uni-halle.  de

 

Eckdaten:

Laufzeit des Projekts: Februar 2020 - Juni 2022

 

Gefördert durch

Landesmitteln des Landes Sachsen-Anhalt und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

 

Das Projekt "STELA - Smart Textiles für ein selbstbestimmtes Leben im Alter" ist Teil des Forschungsverbundes Autonomie im Alter.