just in case

Über Hüllen und Inhalte

Horizn "NASA Case"

In der aktuellen Situation, wie auch vielleicht im kommenden Wintersemester, ist oder scheint vieles unberechenbar, unplanbar und fragwürdig. Wir bewegen uns in kleinen Schritten fort und fahren auf Sicht. 

Das Projekt Just in Case greift den Aspekt des Unvorhersehbaren auf und spielt mit der Mehrdeutigkeit des Titels: der sinngemäßen Übersetzung “…nur für den Fall” oder “für alle Fälle” einerseits, und der buchstäblichen Übersetzung von ‘case’ im Sinne einer “Hülle”.

Hüllen und Inhalte stehen in einer unmittelbaren Wechselwirkung. Die Hülle ist die Grenze zwischen Innerhalb und Außerhalb, zwischen dem, was darin und dem, was mitunter auch draußen gehalten wird. Eine Hülle, ein case, ist manchmal ein Anschein, ein Hinweis auf den Inhalt, manchmal auch eine Verhüllung oder gar Verschleierung desselben. Hüllen haben vielfältige Erscheinungen und Aufgaben. Sie schützen nach innen und außen, bewahren Dinge, bilden Schnittflächen, Ober- und Unterflächen, Kapseln oder Membrane. Die Gestaltung einer Hülle bedeutet die Gestaltung eines Zusammenhangs, sie könnte verstanden werden als der Grenzfall des Inhalts.
 

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Kontextes und die Gestaltung eines “cases” samt Inhalt als Modell oder Prototyp, eines Aufbaus oder etwa einer systemischen Darstellung. Der Schwerpunkt des Projekts “just in case” ist in diesem Sinne also mehrdeutig zu verstehen. Die Projektergebnisse können von sehr praktischen, im Sinne von von formalen Auseinandersetzungen mit Hüllen, Inhalten und deren Anwendungsgebieten, bis hin zu freieren, konzeptionellen Ansätzen reichen.

In jedem Fall soll in diesem Semesterprojekt ein früher und intensiver Fokus auf der gestalterischen, weniger der rein verbalen Formulierung liegen. Wir werden versuchen, uns früh über die spekulative, fabulierende, vordergründig oberflächliche Annäherung an die Hülle möglichen Inhalten anzunähern.
 

Die Projekte können sowohl als Partnerarbeit oder auch einzeln erarbeitet werden.

 

Input:

Recherchethemen (über die Vorlesungsfreie Zeit)

Hands-on-Workshop (inkl. Kurz-Input Rhino/Abwicklung/Modellbau Papier/Pappe)

Workshop Produktfotografie (Christoph Sagel, Berlin)

Workshop Film/Video (Denis Herzog)

Vortrag (virtuell): Form Us With Love (Designstudio, Stockholm)

Exkursionen (unter Vorbehalt): Firmenbesuche (Fertigung/Produktion)

 

Projekt Komplexes Gestalten
Wintersemester 2020/2021

Gastprof. Uli Budde
KM Philipp Stingl

ab 3.Studienjahr Bachelor-Studiengang
ab 1.Studienjahr Master-Studiengang

Lecturer

  • Philipp Stingl
  • Prof. Uli Budde (Gastprofessor)

Additional courses

Lectures

Course year

3rd course year

Final degree

Bachelor and Master

Mandatory

Compulsory

Course ECTS Points

20

Registration start

03.09.2020 - 19.09.2020

Projekt Komplexes Gestalten
Wintersemester 2020/2021

Gastprof. Uli Budde
KM Philipp Stingl

ab 3.Studienjahr Bachelor-Studiengang
ab 1.Studienjahr Master-Studiengang

Lecturer

  • Philipp Stingl
  • Prof. Uli Budde (Gastprofessor)

Additional courses

Lectures

Course year

3rd course year

Final degree

Bachelor and Master

Mandatory

Compulsory

Course ECTS Points

20

Registration start

03.09.2020 - 19.09.2020